Ärger um Regenbogen-Schnürsenkel

FC St. Pauli beteiligt sich nicht an einer FCK-Aktion gegen Homophobie

Das Thema hatte ich schon einmal mit dem damaligen Team-Manager Bönig diskutiert, ob die Mannschaft des FC St. Pauli – einem Beispiel aus England folgend – nicht mit regenbogenfarbenen Schnürsenkeln auflaufen könne. Damals lehnte die Teamleitung unter Hinweis auf die Qualität gefärbter Schnürsenkel ab. Kein Witz. Nun, so scheint es, wiederholt sich die Posse, wie man auf der Facebook Seite des „Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus Sankt Pauli“ nachlesen kann.

Der 1. FCK läuft nämlich am kommenden Sonntag in eben diesen Schnüsenkeln auf – und der FCSP?, der nicht. Das erbost das Aktionsbündnis:

Was uns aktuell verärgert und bei uns auf Unverständnis stößt, ist aber folgender Sachverhalt:
Der 1. FC Kaiserslautern plant zur Unterstützung von Anti- Diskriminierungsorganisationen aus Kaiserslautern am „Tag gegen Homophobie“ eine kleine aber feine Aktion am letzten Spieltag hier am Millerntor:
Die Regenbogen- Schnürsenkel- Aktion aus England soll das Votum des 1.FCK gegen Homophobie öffentlich dokumentieren. Klar, da macht doch unser Verein mit …… dachte sich das Aktionsbündnis.

Tja, nicht bedacht hatten wir, (…) dass „die Mannschaft sich an Spieltagen nicht mehr an Aktionen beteiligen (wird)“.