Nachtrag zu Hansa Rostock

Auch die Eisernen aus Berlin-Köpenick haben der leck geschlagenen Kogge eine weitere Breitseite verpasst. Glückwunsch von hier aus an die Alte Försterei – gut gemacht. Auch die Unioner haben das neue Lieblingsschimpfwort der Rostocker zu hören bekommen („schwul und eisern“ – feine Kombi ;).

Das Rostocker Publikum (die paar die noch ins Stadion kamen), passte sich diesem Niveau merklich an. Anscheinend lautet das gewaltigste Schimpfwort in Rostock neuerdings “schwul“. Statt ihr Team anzufeuern brüllten das jedenfalls pausenlos nicht nur die sogenannten Suptras bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit, sondern auch der “normale Pöbel” auf den benachbarten Rängen. Solch einen hirnverbrannten “Support” habe ich bisher noch nirgends erlebt.

Ausserdem noch: Hansa Restrospektive aus dem Übersteiger #105

 

Erik Hauth

Als waschechter St. Paulianer verpasst der passionierte Segler selten Heimspiele und fährt oft auswärts mit. Als Kolumnist schreibt Erik Hauth für Die ZEIT online über den FC St. Pauli.Twitter: @stpauli