“Kein Millerntor dem DFB” – Beim Nationalmannschaftstraining am Millerntor wird der Spruch “Kein Fussball den Faschisten” auf der Gegengerade abgehängt.

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“Kein Fussball den Faschisten” ist eine wesentliche Aussage am Millerntor, und hängt seit Jahren an der Gegengeraden; seit dem Neubau über die gesamte Tribüne. Heute nicht, grünes Plastik verbirgt den Part ” … den Faschisten”, denn heute trainiert die Deutsche Nationalmannschaft am Millerntor.

In meinen Augen ein Skandal, der auch nicht mit einer politisch neutralen Haltung des Verbandes zu erklären ist.

Die Frage, die sich nu stellt: Wer hat das veranlasst?, und wer hat das erlaubt?

Update: Eben kam die Bestätigung des Vereins, dass der DFB als Mieter des Stadions gemäß einer Richtlinie den “politischen Ausdruck” ‘Faschisten’ abgehängt hat. Angesprochen darauf waren sich wohl Technokraten und Realos beim DFB auch nicht einig, ob das so eine gute Idee sei, hier streng nach den Richtlinien zu handeln, wobei sich die Technokraten wohl durchsetzten. Ich freue mich schon auf Schlands Ausscheiden in der Vorrunde und die Titelbilder mit “Kein Fussball” im Hintergrund. Grrr.

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Foto: Jan Weckwerth, mit freundlicher Genehmigung

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Regionalligagedächtniskick gegen Aalen (mit A-A), alle Bolls mit katastrophaler Leistung

Flagge "17" Gegengerade
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“So ging das hier drei Jahre lang”, erklärte ich Annika, einer Freundin meiner Tochter, die das erste Mal am Millerntor war, als sie mich auf die Bewegungslosigkeit der Boys in Brown ansprach. Cheftrainer Roland Vrabec hatte nach einem empathischen Impuls alle 11 Positionen des FC St. Pauli mit “Bolls” besetzt und damit den Startschuss gegeben zu einem Abschiedsspiel, dass Hamburg so schnell vergessen wird, wie Goldfische ihre letzte Runde um die Schatzkiste. Continue reading

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Könnt ihr euch ein Millerntor ohne Flutlichtmasten vorstellen?

close up Flutlicht Millerntor
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Zur Sommerpause 2014 soll Schluss sein mit der magischen Beleuchtung von schräg oben, die diese typischen Mehrfachschatten an die Boys in Brown leuchtet. Ich kann mich mit dem Gedanken nicht so richtig anfreunden, auch wenn ich die Argumente, dass die wuchtigen Stahltungetüme langsam marode werden und außerdem von den Dächern der neuen Tribüne eine viel bessere Beleuchtung möglich ist, intellektuell nachvollziehen kann.

Millerntor mit Flutlichtmasten

In der Fanschaft wird derzeit heiss diskutiert, wie und ob man diese Ungetüme retten kann.
Mehr dazu sicher an dieser Stelle … nu würde ich gerne wissen: wie seht ihr das?

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Immerhin Derbysieger :( Das Highlight einer Heimneiderlage gegen den VfL Bochum war eine Lautsprecherdurchsage

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Den Bericht über das Bundesligaspiel FC St. Pauli gegen den VfL Bochum beginne ich am besten von hinten. Die Sonne scheint und der kräftige Südost schickt kleine Wolken unter der Frühlingssonne übers Millerntor. Mit mir stehen da noch hundert andere auf der Gegengerade, wollen irgendwie nicht nach Hause gehen, als ob sie noch was erwarteten. Geht hier noch was?

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Gegen-Gerade

"Kein Fußball den Faschisten", Schriftzug
L: Millerntor, Stadion des FC St. Pauli. Gegengerade
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Foto: http://SPNU.de

Foto: http://SPNU.de

Etwas mehr als 24 Stunden vor dem Spiel gegen Sandhausen liegt das Millerntor friedlich in der Herbstsonne. Auf der Süd machen eine Handvoll Frauen Gymnastik und auf der Haupt präsentieren sich zukünftige Arbeitgeber jungen Talenten (Online Karrieretag im Ballsaal). Die Höhensonne wärmt den Schattenrasen vor der Süd, und nu kann ich endlich mal meine/ unsere “Wohnzimmer-Einrichtung” in ihrer ganzen Pracht sehen.

“Kein Fußball den Faschisten” wird ja auch immer aktueller denn je …

“Der MSV Duisburg ist BUNT, nicht braun” zur unpolitischen Division Duisburg. Können Verein und Polizei natürlich nicht wissen, diese Insiderinfos…

“Eine politische Motivation scheint in diesem Fall nicht vorrangig vorzuliegen.”

Fassen wir noch mal zusammen, was sich so durch googeln herausfinden lässt: Die Division hat an einem Hakenkreuz-Cup teilgenommen (http://www.netz-gegen-nazis.de/beitrag/fussballturniere-zur-vernetzung-der-nationalen-kräfte-8250), an einem Nationalen Fußballturnier der Freien Nationalisten Leverkusen (http://logr.org/leverkusen/?p=844) und an einem Fußballturnier des Nationalen Widerstands Duisburg (http://logr.org/agkredu/2010/08/01/sport-frei-nationales-fussballturnier-in-oberhausen/; mit Fotos mit MSV Trikots und Division-Shirts). Sie haben das alternative Kulturzentrum Djäzz angegriffen, weil sie dort linke St.Pauli-Fans erwartet hatten (http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/randale-und-hooligan-angriff-nach-spiel-zwischen-msv-und-st-pauli-id6387668.html). Sie haben sich beim Spiel in Halle rassistisch und antisemitisch geäußert und Mitglieder haben den Hitler- und Kühnengruß gezeigt, ebenso haben sie bereits in Babelsberg rechtsradikales Liedgut angestimmt (http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/die-hooligans-ihre-nazi-symbole-und-der-nationale-widerstand-duisburg-page3-id7206160.html).

Jetzt hauen sie eine für sie links geltende Gruppierung beim MSV auch noch weg und das hatte natürlich wieder andere Gründe ?!?
Ich muss mich gleich übergeben..”

via Jolly Roger Facebook

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Reach out and touch (somebody’s hand) – vom Erlebnis singend über die Reeperbahn zu spazieren

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Can You sing with me?:
Reach out and touch
Somebody's hand.
Make this world a better place,
If you can.
- Diana Ross 1983, Central Park, New York City

Ich bin ja immer noch beseelt gewesen von dem Soul-vollen Abend in der Motte mit Love Newkirk und Randall Hutchins vom Wochenende – und gestern vor der Domschänke, nach dem Spiel gegen die hässliche Fortuna haben Momorulez Metalust und ich viel gesungen. “Reach out and Touch (Somebody’s hand)” – und das habe ich den ganzen Weg über die Reeperbahn nach Hause auch getan: Gesungen.

Mit den Menschen, die da auf dieser Straße leben, Moro und Pink – unsere Stadt besuchen, Fortunen und Elmshornern. Wir haben gemeinsam gesungen, sind immer wieder auch abgeschweift – musikalisch. Von Depeche Mode über Michael Jackson. Bis hinunter zur Großen Freiheit an die Grenze zu Altona, wo ich dieses Lied das erste Mal richtig “erleben” durfte. Vielen Dank dafür nochmal, Love!

Wer diese unbeschreibliche, wahnsinnig tolle Frau auch live erleben will, der muss am kommenden Wochenende ans Millerntor kommen. Sie singt im Rahmen des Festivals “Fußball und Liebe” für uns alle “You’ll Never Walk Alone” – in der Mahalia Jackson Version.

Würde mich ja sehr freuen, wenn sich das einbürgerte, mehr Soul am Millerntor zuzulassen: “Can you sing with me?” – Reach out and touch, Somebody’s Hand.

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Zeigen wir Besiktas, ganz Istanbul und der Türkei unsere Solidarität – Sozialromantischer Aufruf zum Freundschaftsspiel am 12.7. am Millerntor

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Am 12.7. spielt der FC St. Pauli am Millerntor gegen Besiktas Istanbul.

Istanbul…

Sofort werden viele von euch daran denken was in dieser Stadt gerade passiert. In der ganzen Türkei. Wie junge Menschen sich erhoben haben und sich nicht mehr länger ihre Lebensweise von einem Staatschef vorschreiben lassen wollten, sich ihren Park und die wenigen öffentlichen Plätze die es in der boomenden Stadt noch gibt, nehmen lassen wollten. Sie protestierten. Friedlich und Kreativ.

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Was dann geschah ist kaum zu beschreiben. Über 5000 Verletzte durch Sicherheitskräfte. Darunter auch Kinder und Schwangere. Chemikalen die international geächtet sind im Wasser der Wasserwerfer.
Bisher 5 Tote. Unzählige verhaftete Journalisten, verhaftete Ärzte die Demonstranten helfen wollten, und selbst Anwälte. Zum Teil verschwunden bis heute ohne das jemand weiß wo sie sich in den Händen des Staates befinden. Grauenvolle Bilder und Stimmen die zu uns dringen aus der Türkei, und ein Staatschef der eigentlich nur noch mit dem Wort “Geistesgestört” beschrieben werden kann. Continue reading

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Und wir können es doch noch!

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Am Ende standen die alten Helden zusammen, Ebbe, Boll und Bruuuns, lachten sich an und klatschten sich ab. “Wir können es noch”, hieß das, Spiele entscheiden, und das MIT den neuen Boys in Brown! Mit Akagi Gogia, der vom Winken einen Tennisarm bekommt, und der stärkste Paulianer war heute,

Und Ginni als tragischer Held, der durch seine Blutgrätsche erst das Wunder möglich machte. Denn jetzt schlägt die Zeit der alten Helden, zusammen mit den starken Gogia, Gyau und Funk eine wuchtige Achse.

Und ja, ich meine, der FCSP kommt ohne die drei nicht aus!

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Heimspiel-Wetterbericht: St. Pauli-Regensburg

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2 °C
leichter Schnee-Regen
Niederschlagsrisiko: 80 %
Wind: Ost, 20,4 km/h

Das Heimspiel-Wetter für das Millerntor in Hamburg St. Pauli gegen den Jahn aus Regensburg. Und wir haben, nachdem der Frühling diese Woche ein wenig übern durfte, wieder Hamburger Schmuddelwetter angesagt an diesem Heimspielabend unter Flutlicht.

Der Osten Wind gibt in Hamborg ja bekanntlich “einen krüsen Büddel un nen lütten Stint”, aber auf der Gegengeraden sollte man heute überalle trocken bleiben. Der Norden könnte auch glimpflich davon kommen, wenn man an die GG anluvt und den Schneeregenschauern zuschaut, wie sie über das Dach der Geraden auf die Haupttribüne treffen. Die Business- und VIPSitzer werden sich heute warm und wetterfest anziehen müssen. Oder sie bleiben am besten gleich zuhause und verschenken ihre Karten an St. Paulianer, denen das Wetter nichts ausmacht.

Bis nachher.

Wetter via Wetter.com

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Bruuns

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Florian Bruns. Foto: Stefan Groenveld
Florian Bruns. Foto: Stefan Groenveld

“Bruuuuuns” hallte es wie ein trotziger Schlachtruf durch das Millerntor bei seiner letzten Einwechslung. Eine sehr spezielle Liebeserklärung und Anfeuerung an den schwiegersöhnlichsten aller St. Paulianer: Florian Bruns.

Wir lieben ihn so sehr, weil bei kaum jemandem Stolperei und Genie so nah beieinander liegen. Sicher, wer im kreativen Mittelfeld arbeitet, bei dem fallen Fehler schneller auf, denn er muss viele begehen. Aber das ist es nicht, was Flo so besonders macht. Wie vielen großen St. Paulianern fehlt ihm zum “kompletten Fußballprofi” etwas. So wie Fin Bartels der Abschluss, fehlt Flo der aggressive Eigensinn. Allüren sind dem Mann fremd, den man nach seinen Fehlpässen schlicht in den Arm nehmen möchte, so enttäuscht schaut er auf die Narbe im Rasen, die ihn hat schlecht aussehen lassen. Und doch ist er in der Lage, ein Spiel zu entscheiden wenn es sein muss, wie gegen den KSC seinerzeit: mit Wucht.

Das Schicksal hat seinen Nachfolger Buchtmann aus dem Spiel genommen, und Seelenverwandter Lennart Thy ist noch nicht soweit, ihn zu ersetzen. Und so bekommt Flo die Chance, mit seiner unnachahmlichen, manchmal behäbig wirkenden Geschmeidigkeit unser Offensivspiel sich entfalten zu helfen.

Ich freue mich darüber sehr. Sicher wird nach heute Abend unseren sportlichen Verantwortlichen klar, dass sie einen Fehler korrigieren müssen, und Flos Vertrag mit seinem Millerntor verlängern.

Noch mehr tolle Fotos von Flo Bruns …

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FC St. Pauli: “I Just Can’t Get Enough” or sing it like Celtic

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Neues Spiel, neuer Versuch: Am Freitag wollen noch einmal einige Fanclubs versuchen \”i just can\’t enough\” endlich als Fangesang am Millerntor einzuführen. Vor dem Spiel wollen sie dazu auf der Süd und der GG den Chant anstimmen. Wäre ein Traum, wenn das klappen würde!

Hier der Text: Continue reading

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WTF is Erik Cohen?

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Zuerst war die Schanze vollgestickert mit meinem Namen, aber dem Konterfei eines anderen. Schlimme Hipstervisage und wohl Teil einer Viralkampagne für das Video eines gewissen “Erik Cohen“. Continue reading

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