Bilanz mit 39 Gegenstimmen

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Was ist die bisherige Bilanz dieses Präsidiums? Stani weg, Truller weg, ein vornehm formuliert ungeschickt agierender Sportdirektor, der nun per Mopo „an die Kandarre“ genommen werden soll, eine massive Protestwelle unter dem Banner des Jolly Rouge, Nackttänze in einer Loge, die Privilegierung von Business-Hools, die die Sau raus lassen und mit Bierbechern auf Schiedsrichterassistenten werfen – ein Abstieg, somit sinkende Einnahmen, und ein Haufen vergrätzter aktiver Fans, die allmählich in Resignation versinken. WOW! Glückwunsch!

– weiterlesen bei momorulez
— Hinweis, Stefan Orth bekam bei seiner Wahl 39 Gegenstimmen.

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Warum der Jolly Rouge bleiben soll

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Nach Stefan Orths später Reaktion auf den Protest der Sozialromantiker bleibe ich ein wenig ratlos zurück. War es das jetzt? Ist der Protest mit den Erklärungen zu Susis Showbar, den Business Seats und LED-Banden erledigt? Reicht mir ein “runder Tisch” der in der Geschäftsstelle regelmäßig tagt? Motten wir, motte ich meinen Jolly Rouge wieder ein?

Nein, und das hat einen guten Grund: der Jolly Rouge ist ein Symbol für die wehrhafte Fanschaft geworden, wie es der Jolly Roger einmal war. Mit dem konnte man auch nicht “formal” konferieren. Außerdem kann man den nicht an französische Konzerne verkaufen. Der bleibt!

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St. Pauli, Du Arsch

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Punk

Ich möchte keinen Ehrenpräsidenten Corny Littmann, weil ich einen echten, amtierenende schrägen haben möchte (gerne auch als “queer*” zu verstehen). Cornys Ego verstopft doch alles dahinter und lässt dann nur Raum für Ute Orth ihren Mann ihren Sohn.

Überhaupt war der Verein noch nie so bieder, mit jeder Tribüne, die aus lustlosem Beton sich des Kulturerbes Millerntor bemächtigt (ja, ich schreibe bewusst nicht “Kulterbe”), wird es schlimmer. Ich möchte Logen für Hartz4-Empfänger, eine umgekehrte Privilegierung; ich wünsche mir, dass Spieler Biermann wieder einen Vertrag bekommt, damit wir ein Zeichen setzen gegen die Leistungsgesellschaft Bundesliga. Ich streite gerne darüber, ob man das Stadion weiterbauen soll, und ich möchte dass wir den Support von USP als Ansporn begreifen. Ich bin ein Arsch, weil ich mir das alles wünsche, aber am Sonntag gar nicht kann**.

* Queer ['kw??(?)] ist ein Fremdwort aus der englischen Sprache und bezeichnet als Adjektiv Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen. Ursprünglich drückte es meist eine negative Einstellung zu der Abweichung oder dem Abweichler aus (Konnotation). **Der Autor ist am Sonntag mit Altona 93 unterwegs, und hat das Foto oben im O-Feuer aufgenommen

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