Rund Kap Hoorn kommt der Wind immer von voorn

Gästeblock Union Berlin

Der FC St. Pauli wechselt alle vier Jahre die Liga, ist einem Bekannten die Tage aufgefallen: nach den vier Jahren Regionalliga-Hölle folgten vier Jahre Zweite Liga und der Abstieg aus der Ersten. Nach nun wieder vier Jahren zweite Bundesliga würde uns das Gesetz der Beinahe-Serie in die Dritte Liga zerren. Da kann man mal sehen, … Mehr lesen

Wie einst im Mai – Die Boys in Brown spielen und tollen mit wachsweichen Eisernen

Oz Choreo

Es war der Tag der merkwürdigen Signale. Die Sonne schien vom Himmel, als ich an der Ostsee erwachte. Die Saison ist dort vorüber – am Millerntor fängt sie gerade so richtig an. Schon auf der Autobahn ging es zähflüssig zu. Ein ums andere Mal fuhr ich an einem holländischen Spediteur mit dem Namen unseres Mittelstürmers vorbei, bevor seine Fahrbahn dann schneller fuhr und er gemächlich an mir vorbei zog. Ein Omen?, ich wollte daran glauben, dass die Spedition Verhoek ein erster Hinweis darauf sein würde, dass Meggles stoisches Festhalten an John sich heute auszahlt.

Als ich drei Minuten nach Anpfiff meinen Stehplatz auf der Gegengeraden einnahm, war ich zuerst enttäuscht zu sehen, dass Verhoek gar nicht auf dem Platz stand, und dann erst gemerkt, dass ich zwei Minuten lang, in den schwarz gekleideten Spielern die Boys in Brown vermutet hatte. Unter den weiß gekleideten gab es aber auch keinen, mit Verhoeks auffälliger Größe und Kopfform.

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Manche Niederlage ist beinahe süß

Der lange Auswärtstag endete am Kieler Hauptbahnhof, als ich mich zu meiner letzten Etappe singend vom letzten Häuflein St. Paulianer verabschiedete. Bleiernd lagen die Vorläufer eines Katers auf meinem Gemüt. Das war ein langer Tag, der spontan begann, als ich um kurz vor acht morgens in Altona einstieg. Altona-Auswärtssieg-Altona #FCSP — Erik Hauth (@ring2) August … Mehr lesen

Drama Baby! – der Millerntor Roarr ist wieder da!

“Wir holen den dritten Platz,
schießen die Vorstadt ab.
Relegation,
wir freun uns schon!”

Manchmal führen Missgeschicke zu unerwarteten Freuden. Gestern sollte ich eigentlich gar nicht am Millerntor sein, sondern an der Ostsee mein Unwesen treiben. Sliptermin, endlich das Schiff wieder in sein Element verfrachten, ins Wasser. Das ging dann so glatt, dass ich schon um 15:00 Uhr wieder in Hamburg war, Karte abgeholt und ab zum Millerntor. Ja, hier war ich dann wieder in meinem Element. Mit dem Quotenrocker standen wir dann zu unchristlicher Zeit ab 16:30 Uhr auf den obersten Stufen der Nordkurve, da wo sie wirklich eine Kurve ist, und sich gen Gegengerade neigt, fachsimpelten über Bene, Boll und Ballbesitz und tranken schon das zweite Bier, als die Südkurve explodierte.

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Nachtrag zu Hansa Rostock

Auch die Eisernen aus Berlin-Köpenick haben der leck geschlagenen Kogge eine weitere Breitseite verpasst. Glückwunsch von hier aus an die Alte Försterei – gut gemacht. Auch die Unioner haben das neue Lieblingsschimpfwort der Rostocker zu hören bekommen (“schwul und eisern” – feine Kombi ;). Das Rostocker Publikum (die paar die noch ins Stadion kamen), passte … Mehr lesen

Naaakiii

Ich hab, äh, Icke hab den Sieg von Sankt Pauli unter Unionern gefeiert, und sie vor allem. Was für ein tolles Stück Fussballkultur, dass mir ausgerechnet zwei Frauen wiedererlebbar gemacht haben, Dazke! – bevor uns das hässliche Union aus dem Stadion getrieben haben. Kurz nach dem Abpfiff: 2:0. Und ich hab mit Union mitgefeiert, mitten … Mehr lesen

Und morgen Union Berlin …

Es ist fast zwei Jahre her, dass ich mein erstes Spiel bei Union Berlin angesehen habe. Es ging gegen “die Region” und ich hatte ein mulmiges Gefühl, mit meinem Jolly Roger zwischen den ganzen Eisernen. Dann kam das magische Frühjahr 2010 und mich umwebte eine Gastfreundschaft von Steffi und Sebastian, vom Blog Textilvergehen, die mich … Mehr lesen

Freude schöner Fußballzauber am Millerntor (FCSP-Union Berlin)

Es war seltsam mild am Millerntor und der Blick auf das Littmann-Loch 2.0, da wo noch vor kurzem die Haupttribüne gestanden hatte, war auch gewöhnungsbedürftig. Genauso, wie das Spiel der Herren Kruse, Kalla und Daube. Das waren nämlich die drei, die den Berlinern aus Köpenick den Fuß verknoteten. Naki saß derweil hinter uns, und dachte … Mehr lesen