Das stille aber wuchtige Comeback des Christopher Aveveor

English: Christopher Avenor as Player by FC St. Pauli – Deutsch: Christopher Avenor als Spieler vom FC St. Pauli
Date: 1 September 2012
Author: Northside

Avevor und St. Pauli: eine tragisch-schöne Heldengeschichte

Ich mag ja gebrochene Helden und ihre Geschichten. Die von unserem Verteidiger Christopher Avevor ist so eine – und es sieht so aus, als hätte sie ein Happy End.

Nach seinem ersten Engagement beim FC St. Pauli, 2012-2013, bei dem er einen kraftvollen Eindruck auf der Seitenbahn hinterließ, und auch in Düsseldorf eine sehr gute letzte Saison spielte, waren meine Hoffnungen, dass er sich bei bei seiner Rückkehr 2016 bei den Boys in Brown schnell durchsetzen könnte, sehr hoch. Doch diese Hoffnung, von der ich annehme, dass sie auch seine war, zerschlug sich schnell.

Die tragische Rückkehr

Wenn die katastrophale Hinrunde der letzten Saison einen besonders tragischen Verlierer hatte, dann war es wohl Avevor. Tiefpunkt scheint mir das Spiel in Würzburg gewesen zu sein, wo er vor dem spielentscheidenden Gegentor eine Kopfnuss bekam und fortan angeknockt über den Platz schlich. Später kam er dann in Begleitung eines Würzburger Funktionärs allein aus unserer Kabine und wurde mir quasi auf die Schulter gelegt. Im klammen Herbstniesel habe ich ihn dann in den Bus getragen, wo er dann allein und mit Kopfweh auf seine Sportskameraden wartete.

Ein wackeliges Comeback

„Wenn Avevor am Ball ist, krieg ich immer Herzrasen“, sagt W. jedes Mal, wenn Christopher am Ball ist. Und ich muss gestehen, das geht mir auch oft so. Es gibt wohl nicht viele Spieler, an denen auf der Tribüne so viel herum gekrittelt wird, wie an unserem wuchtigen Innenverteidiger.

Das mag auch daran liegen, dass seine Fehler und kuriosen Slapstick-Einlagen, bei denen er sich selbst anschießt und so unfreiwillig dem Gegner vorlegt, so weit hinten passieren und dann immer gleich brandgefährlich werden.

Stammplatz trotz kurioser Slapstick-Einlagen

Trainer Janßen hat Avevor dann in dieser Hinrunde alles Vertrauen geschenkt, das er aufzubringen vermochte und dieser hat – befeuert durch die Verletzung von Lasse Sobiech und den Langzeitausfall von Ziere – es angenommen und ist inzwischen zu einem der Garanten des Traumstarts diese Saison hinauf gewachsen.

Herbst 2017: Aveveor der Zweikampfmeiser

Neben seinem hervorragenden Stellungsspiel, gewinnt Christopher Avevor 71% seiner Zweikämpfe. Das ist der beste Wert der aktuellen Zweitligasaison. Wow: das war meine Reaktion, als ich dies beim Kicker las gestern. Und ich habe mich sehr, sehr gefreut!

Saisonausblick 2017/18: „Scheisse, wir sind Aufstiegsaspirant“

Photo credit: *m22 via VisualHunt / CC BY-NC-SA

„Read my lips“, sagt mir I. am Telefon, „wir steigen dieses Jahr auf“. Puh, denke ich, da war sie wieder, diese Euphorie, die sich am Anfang einer Saison immer einstellt. Genährt durch die beste Rückrunde aller Zeiten und den Umstand, dass der Kader eben dieser Rückrunde zusammen geblieben und fit ist.

Na gut. Aber so einfach wird es nicht.

Wie jedes Jahr, bittet der Übersteiger zum Tanz um die Glaskugel und auch ich werde dieses Jahr wieder von meinem Bloggersessel aus teilnehmen (letztes Mal lag ich ja sowas von richtig ;).

Ich prophezeie, dass dieser Ligadurchlauf noch ausgeglichener wird, als die letzten Jahre schon. Ich sehe dieses Jahr keine zwei Durchmarschierer, keine klaren Abstiegskandidaten. Das bedeutet, dass sich noch wenige Wochen vor Ende der Saison viele Mannschaften Chancen nach oben und Horrorszenarien nach unten ausrechnen können. Der FCSP wird lange oben – vielleicht sogar ganz oben mitspielen. Allerdings, so lese ich es in der Kugel, werden sie kurz vor Ultimo Bammel bekommen. Galoppierende Angst vor der eigenen Courage; „Aufstiegsangst“ habe ich das einmal genannt.

Die Saison 2017/18 des FC St. Pauli in der Glaskugel

  1. Auf welchem Tabellenplatz beendet der FC St.Pauli in dieser Saison?
  2. Wer schießt die meisten Tore für uns in der Liga?
  3. Wie viele Spiele gewinnen wir im DFB-Pokal?
  4. Braunschweig, Bielefeld, Kiel – sechs Spiele – wie viele Punkte für uns?
  5. Wie viele Heimsiege holen wir in der Liga?
  6. Wie viele Tore schießen Sami Allagui und Aziz Bouhaddouz insgesamt in der Liga?
  7. Welchen Platz belegen die 1.Frauen in der Regionalliga Nord?

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FC St. Pauli – Under Armour: Camouflage yourself

St Pauli Fans gegen Under Armour
St. Pauli Fans gegen Under Armour. Aufkleber via SPNU Facebook.

Das Verhältnis zwischen dem Ausrüster, die US-Klamottenfirma Under Armour, und dem FC St. Pauli ist „kompliziert“ und sicher keine Liebesheirat.

Für den damals aufstrebenden Underdog der Branche war St. Pauli eine hübsche Braut, für den UA bereit war viel zu berappen – und noch mehr zu versprechen. Von einer echten Partnerschaft war die Rede, deren Engagement über das Monetäre hinaus gehen sollte, erzählte mir damals der Marketing Chef. Passiert ist wenig positives.

Im Gegenteil: Under Armours CEO brachte zuletzt das filigrane Gleichgewicht zum Einsturz, als er offen mit Trump sympathisierte – dann wurde es wieder ruhig; der FC St. Pauli kämpfte mit seinen Fans gegen den sportlichen Abstieg.

Gewann – und jetzt, nach der anstrengenden Saison, so vermute ich, kommt das Thema Under Armour, das weiter eine fragwürdige Attitüde auf dem Schild trägt, wieder auf den Tisch.

Camouflage – Militär – UA = schlechtes Karma

Under Armour – FC St. Pauli Pokaltrikot 2017/18. Foto: Footy Headlines.

Gestern leakte die Website Footy Headlines das angeblich neue (Pokal-)Trikot des FC St. Pauli für die Saison 2017/18: ein Camouflage-Jersey, das zum einen an die famose Saison 2005/2006 erinnert, in der die Boys in Camouflage den Aufstieg in Liga zwei schafften. Zum anderen die kontrovers diskutierte Nähe von UA zur US-Army, Jagd- und Waffenfreunden brachial in den Fokus rückt.

Mir gefällt es ja optisch – der Sponsor aber hat sich mit der Assoziationskette „Camouflage – Militär – UA | FC St. Pauli“ keinen Gefallen getan.

Laut Sponsors läuft der Vertrag noch bis 2021 – noch eine Menge Zeit, um die Kooperation mit Leben zu füllen. UA muss aber langsam mal anfangen damit!

 

Transfers 2017 … und los geht die wilde Fahrt …

+++ Mats Mœller-Dæhli bleibt bis 2018 +++ Cenk Sahin: Vertrag bis 2021 +++ Sami Allagui wechselt ans Millerntor +++

„Wer will noch ne Runde?“, rufen die männlichen Mitreisenden auf dem SommerDOM immer wieder, wenn es noch einmal zur letzten Runde geht. Noch schneller, noch höher, noch krasser. Im Moment fühlt sich das beim FC St. Pauli auch so an. Alle anschnallen bitte, los geht die wilde Fahrt – Nöööööööööööt!

Drei wahnsinnig aufregende Verträge hat der FC St. Pauli bereits wenige Tage nach Ende der Saison 2016/17 bekannt gegeben. Da gibt einer Vollgas:

„Jetzt greifen wir an“, Oke Göttlich

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Hooray! – Philipp Heerwagen und BN7 bleiben bis 2018!

Das ging schnell, freut mich sehr und war auch so zu erwarten. Der FC St. Pauli verlängert die auslaufenden Verträge mit den Leistungsträgern- und Magieträgern Philipp Heerwagen und Bernd Nehrig – bei uns auf der Gegengeraden auch „BN7“ genannt, wegen seines portugiesisch rustikalen Stils ;)

FC St. Pauli verlängert mit Philipp Heerwagen und Bernd Nehrig

Der FC St. Pauli stellt die Weichen für die neue Saison. Sportchef Andreas Rettig einigte sich mit Torwart Philipp Heerwagen auf eine Verlängerung des Vertrages bis zum 30. Juni 2019. Bei Mittelfeldspieler Bernd Nehrig verlängerte sich der Kontrakt um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2018.

„Philipp hat in dieser Saison nicht nur auf dem Platz Außergewöhnliches geleistet. Er hat die DNA des Clubs verinnerlicht und identifiziert sich vollumfänglich mit den Werten des Vereins. Zudem hat er keinen Zweifel daran gelassen, dass er, losgelöst vom sportlichen Ausgang, unserem Verein die Treue halten würde“, erklärte Andreas Rettig.

„Ich freue mich sehr darüber, weitere zwei Jahre bei diesem Verein und in dieser Mannschaft sein zu dürfen und Teil einer großartigen Wertegemeinschaft zu sein“, sagte der 34-jährige Schlussmann zu seinem weiteren Engagement am Millerntor.

Ein weiteres Jahr wird auch Bernd Nehrig bei den Braun-Weißen dranhängen.

Durch eine Option verlängerte sich der Vertrag des Mittelfeldspielers automatisch bis 2018. Andreas Rettig streicht die Bedeutung des Sechsers heraus:

„Bernd hat gerade in den schwierigsten Phasen dieser Saison gezeigt, dass er ein Führungsspieler ist, der auf und neben dem Platz vorangeht und Verantwortung übernimmt.“

Bernd Nehrig blickt voller Vorfreude auf die nächste Spielzeit:

„Ich gehe jetzt in meine fünfte Saison beim Verein und kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als weiterhin vor diesen Fans und bei dieser Atmosphäre hier am Millerntor Fußball zu spielen. Ich freue mich darauf, mich auch im nächsten Jahr in die Mannschaft einbringen und dem Team helfen zu können.“

 

„Hier im Frankenland“ … vom wunderschönen Auswärtssieg in Nürnberg

St. Pauli Fans feiern nach dem Sieg in Nürnberg. Wie man sieht, kommen sie aus der Gegend.

Am Freitag ging es in Richtung Süden, zum 1. FC Nürnberg. Dank Markus, den wir nach der Fahrt in „Mister Almanach“ umbenannten, wussten wir, dass der „Glubb“ seine beste Zeit in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte (5x Deutscher Meister) und dass der FC St. Pauli seit dem legendären 2:1 beim Schonaufsteiger 2001 nicht mehr da unten gewonnen hatte. Nimmt man meine persönliche Punkteausbeute bei Auswärtsfahrten dazu, war es offensichtlich eine doofe Idee, sich die 6 1/2 Stunden anzutun.

Es dennoch getan zu haben, war ein großes Glück: die Boys in Brown besiegten den Frankenfluch und Cenk Sahin und Azziz Bouhaddouz zeigten einmal mehr, wie wichtig sie für den FCSP sind. „„Hier im Frankenland“ … vom wunderschönen Auswärtssieg in Nürnberg“ weiterlesen

Hannover 96 macht auf Cleveland Indians

Es ist eine Szene, die Filmgeschichte schrieb: In dem Baseballfilm „Cleveland Indians“ versucht eine Truppe von abgehalfterten Profis verzweifelt, die Meisterschaft zu gewinnen, nachdem sie erfahren haben, dass sie nur geholt wurden, um abzusteigen.

Zur Motivation stellen sich die Kerle eine Aufstellpuppe ihrer Managerin in die Kabine und entblättern sie mit jedem Sieg.

Hannover 96 motiviert sich mit Sylvie van der Vaart Meis

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Olé! #1860fcsp

So langsam verschwindet diese Kruste, die immer Schlimmes erwartet, wenn gerade mal etwas gut lief. Beim 0:1 nickte meine innere Meckerecke, muss ich ehrlicherweise zugeben, um dann wieder einmal von energischen Boys in Brown, allen voran Waldemar Sobota und Cenk Sahin übertönt zu werden.

Vom Jubel und später vom beinahe wieder vertrauten Evergreen:

Olé, olé, olé, olé; Super Hamburg; Sankt Pauli

St. Pauli hat einen Lauf, gewinnt plötzlich die wichtigen Punkte. Selbst ein Rückstand gegen stark aufspielende Münchner, führte nicht zur Resignation, sondern zu einer energischen Gegenreaktion: wieder es gelang den Boys in Brown, ein Spiel in einer Viertelstunde zu entscheiden. Cenk Sahin bildete mit seiner Bilderbuchflanke zum 2:1 auf Torjäger Bouhaddouz den Drehpunkt des Spiels. Zuvor hatte Lasse Sobiech per Foulelfmeter das 1000. Zweitligator für den FC markiert.

Mit diesem Sieg zieht St. Pauli seinen Gegner und alle Teams bis zum 13. Platz (FCK) in den Abstiegskampf hinein. Wenn das kein Grund ist, lauthals zu wippen:

https://mobile.twitter.com/fcstpauli/status/838303973643808768

 

St. Pauli hat fünf eingecenkt

Nach Hause wollte gestern keiner. Ich stand auch noch lange auf der Gegengeraden und versuchte, mir alle fünf Tore in Erinnerung zu rufen, als es mir nicht gelang, musste ich lachen. 5:0 – das hat man lange nicht mehr erlebt am Millerntor. Ich erinnere mich da zuletzt an einen Sieg gegen Freiburg – da standen allerdings noch Ralle Gunesch, Alex Ludwig und Kuru für uns auf dem Feld (letzte Saisonspiele gelten hier übrigens nicht ;). „St. Pauli hat fünf eingecenkt“ weiterlesen

Im Ostwestfälischen immer Unentschieden

Wer die Historie ein wenig kennt, der weiß, dass die Arminia immer in den letzten Minuten gefährlich wird. Wie vor drei Jahren, als in der Nachspielzeit das 2:2 fiel, brachte den FC St. Pauli seine eigene Bangigkeit zu Fall.

Das kommt davon, wenn man Cenk Sahin nicht machen lässt, was ihm gefällt. Das kommt davon, wenn nun Gonther einwechselt. Das kommt davon, wenn Azziz noch Muksch ist, von dem letzten Tazsvh am Millerntor.

St. Pauli wird diese 2-Punkte-Niederlage noch sehr bedauern, ist mein schlimmer erster Gedanke. Und auch nach einigen Minuten herunterkurbeln, bleibt der schale Geschmack der Niederlage am Sonntag haften.

:( Ich verbiete Ewald hiermit, einzuwechseln, wenn wir führen!

Millerntor: schwarze Büx + gelber Pulli nur im Gästebereich

Kommen Sie aus Sachsen und drücken der Dynamo die Daumen?Haben Sie auch keine der wenigen Karten für den Gästeblock bekommen, aber das Glück, einen Geschäftspartner zu haben, der Sie auf die Haupt- oder eine andere Tribüne am Millerntor mitnimmt? Fein, herzlich willkommen, Sie Glückspilz.

Ihren Fanschal lassen Sie in diesem Fall aber lieber zuhause, denn der FC St. Pauli hat kategorisch das Mitführen und Tragen von „Farben des Gegners“ außerhalb des Gästeblocks untersagt. „Millerntor: schwarze Büx + gelber Pulli nur im Gästebereich“ weiterlesen

Post aus Leipzig: Interview über Fußball, Red Bull und Tradition

Während der energischen Diskussion um die Gewalt von Borussia Dortmund Supportern ggü RB Leipzig Anhängern bekam ich viele Zuschriften aus Leipzig, unter anderem auch von Nicole vom Fanverbund der RB-Fans. Ich hatte ein paar Rückfragen, die ich ihr per Whatsapp übermittelte. Heute bekam ich ihre Antworten per Post.

Zwei RB Fans im St. Pauli Nu Interview

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Weltpokalsiegerbesieger: FC St. Pauli

Feiertag auf dem Kiez, 6. Februar: Weltpokalsiegerbesieger-Tag

Heute vor fünfzehn Jahren, am 6.2.2002 fand das berüchtigte Bundesligaspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Bayern München statt, das nicht nur in die Annalen des Klubs von der Reeperbahn eingehen sollte. St. Pauli gewann damals mit 2:1 und besiegte völlig überraschend den frisch gebackenen Weltpokalsieger von der Isar.

Weltpokal, der Vorläufer der Champions League

Weltpokalsiegerbesieger T-Shirt
Weltpokalsiegerbesieger T-Shirt

Der Rest ist Geschichte und ja, auch ein wenig Kult ;)) Der notorisch klamme Kiezklub vermarktete den historischen Sieg dann auch kreativ: Die T-Shirts mit dem Titel gingen weg wie warme Semmel und legten den Grundstein des heutigen Erfolges, den der FC St. Pauli als Marke im Bundesliga-Merchandising hat.

Weltpokalsiegerbesieger-Reportage (Sportclub): FC St. Pauli – Bayern München vom 6.2.2002

„Meggle, Schlenzer, Tooor“ ;)

Der schönste Absteiger aller Zeiten

Das war gemein, was da gestern ablief, mal wieder: Die Boys in Brown engagiert, spielfreudig und körperbetont. So sehr hatten sie den VfB Stuttgart im Griff, dass man sich die Augen reiben wollte: Wer will hier nochmal aufsteigen?

St. Pauli war stark aus der Winterpause gekommen, vor allem das Duo Cenk Sahin und Jerry Dudziak sprühten vor Energie, ließen den Bundesligaabsteiger immer wieder schlecht aussehen.

Boys in Brown besser

Die Rückkehr von Lenny Thy und die Premiere von Møller Dæhlin und Flummy schien zu glücken: Wer war hier die eingespielte Elf?

Und dann schlägt die Fußballweisheit St. Pauli einen Zahn nach dem anderen aus; natürlich ist Stuttgart immer für einen guten Konter gut – und der kam in der 85. Minute. Wenn man bis dahin keine zwei Tore geschossen hat, wird es duster.

Für eine gute Leistung kann auch St. Pauli sich nix koofen.

Am Ende, das befürchteten wir alle, als wir uns vor der Domschänke vor dem klammen Bier den Pessimismus auszureden versuchen, könnte St. Pauli der schönstspielende Absteiger aller Zeiten werden. ;(

Kurzkommentar zum Heimspiel FCSP vs VfB Stuttgart.
Elbvertiefung Newsletter Kurzkommentar zum Heimspiel FCSP vs VfB Stuttgart.

»St. Pauli verliert gegen den VfB Stuttgart mit 0:1. Mit einer energischen Leistung hielten die Kiezkicker den Bundesligaabsteiger in Schach, waren lange die bessere Mannschaft. Außer einem Lattenschuss gab es aber keine Torchancen für Braun-Weiß – da langte ein guter Konter in der 85. Minute für den Nackenschlag. So verdient sich St. Pauli nur den Titel »Bester Tabellenletzter aller Zeiten« …«

Zuerst erschienen im Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT Online.