#G20 Protest-Cross-Over

Der iim Frühsommer stattfindende feuchte Politikertraum unseres Ersten Bürgermeisters, der G20-Gipfel auf der Sternschanze, treibt mannigfaltige Protestblüten.

Die Rote Flora bedient sich bei ihrem Protestaufruf sehr geschickt der Bildsprache des Hamburg Marketings, indem blaue Neonröhren den Schriftzug „NO“ „G20“ illuminieren.

NO G20 Installation Rote Flora
„NO G20 Installation Rote Flora“; Facebook Screenshot

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USA: Große Resonanz auf St. Paulis Kritik an Under Armour

Das Statement unseres Präsidenten, Oke Göttlich, vom Freitag, in dem der FC St. Pauli sich kritisch gegenüber dem eigenen Ausrüster Under Armour äußert, stösst auf Resonanz.

Nach Kritik zuhause, auch aus diesem Blog, sorgt Okes Statement für die Globalisierung des Protestes – vor allem in den USA.

Göttlich added: “Because, dear kit supplier, the saying ‘Protect Our House’ also holds true for FC St. Pauli and its values.”

 

Plank’s optimistic opinion about the 45th president of the United States sparked controversy over the brand on social media, where #BoycottUnderArmour began trending on Twitter on Wednesday.

Meldet beispielsweise die Washington Post unter der Überschrift: „Der Widerspruch gegen UA CEO wird global“

Okes Botschaft scheint also auf der anderen Seite des Atlantiks anders anzukommen, als zuhause, wo in Teilen der Fanschaft sich klarere Aktionen gewünscht wurden.

Aktionen, die es ja nun tatsächlich geben könnte, im Schulterschluss mit den Menschen in den USA, die sich ja gerade stark in die Richtung des FC St. Pauli politisieren.

Boycott Under Armour

Würde mich nicht wundern, wenn sich viele Sankt Pauli Fans dem Boycott aus den USA anschließen und ebenfalls unter dem Hashtag #boycottunderarmour mit dem Geldbeutel abstimmen.

 

armor-grafitti

Nicht St. Pauli-like: Under Armour CEO schleimt sich bei Trump ein

Under Armour ist als Sponsor des FC St. Pauli nicht unumstritten, jetzt aber könnte das US-Sportunternehmen für das Management des Vereins untragbar werden.

Alumni Event at The Under Armour Headquarters; CEO Kevin Plank
Photo credit: University of Delaware Alumni Relations via Visualhunt.com / CC BY-ND

Der CEO von Under Armour, Kevin Plank, hat am Dienstag Abend bei CNBC den neuen – und sicher ebenfalls in der Fanschaft umstrittenen – Präsidenten Donald Trump ausdrücklich gelobt und seine Unterstützung für seine Politik zugesichert.

„Einen solchen Business-freundlichen Präsidenten zu haben, ist ein echter Gewinn für das Land“, sagte Plank sinngemäß und ergänzte, „die Leute sollten diese Gelegenheit ergreifen“. „Nicht St. Pauli-like: Under Armour CEO schleimt sich bei Trump ein“ weiterlesen

Thank you Eric Cantona

Heute vor 22 Jahren schrieb Eric Cantona Fußballgeschichte und machte sich unsterblich. Als Feldspieler von Manchester United kickte Cantona einen Nazi-Hooligan mit einem Kung-Fu-Sprung aus dem Stadion. Huge.

On this day in 1995, Manchester United footballing legend Eric Cantona kung fu kicked a fascist football hooligan, Matthew Simmons, during a match against Crystal Palace. Simmons, who attended far-right National Front and British National Party rallies and has a raft of violent convictions including attacking a football coach who called him „Nazi scum“, allegedly heckled Cantona as a „foreigner“.

On this day in 1995, Manchester United footballing legend Eric Cantona kung fu kicked a fascist football hooligan,…

Posted by Working Class History on Mittwoch, 25. Januar 2017

Der spanische Winter ist mild

»Beim FC St. Pauli freut man sich über die kleinen Schritte: Im frühlingshaften Andalusien, wo die Kiezkicker ihr Wintertrainingslager aufgeschlagen haben, siegte man am Sonnabend gleich doppelt, gegen einen chinesischen Erstligisten (deutlich 6:2) und erkämpfte sich gegen den Schweizer Meister FC Basel den zweiten Sieg des Tages (2:1 nach einer kämpferischen Aufholjagd).

Ewald Lienen ist froh, dass alle gesund sind und er endlich die geforderte Aggressivität in seinem Team spürt.

Kommenden Samstag gibt’s den letzten echten Testlauf im spanischen Winter gegen Zürich und Kiew.«

Zuerst erschienen in der „Elbvertiefung“ für ZEIT Online

US-Shop: FC St. Pauli goes USA – because that’s why

ST. PAULI ERÖFFNET US-SHOP

Was haben die Proteste in Griechenland gegen das EU-Spardiktat, die Gezipark-Bewegung in Istanbul und eine urige Kneipe in Brooklyn gemeinsam? Überall trägt man den Jolly Roger aus unserem Stadtteil. Der FC St. Pauli und das womit ihn engagierte und extreme Supporter zuhause am Millerntor aufgeladen haben, ist längst ein internationales Phänomen.

Nur logisch, wenn der FCSP nun auch einen Online-Shop für die USA aufmacht – digital geht Internationalisierung eben schnell. Die Investitionen sind überschaubar, die Botschaft wichtig: St. Pauli emanzipiert sich ein weiteres Stück vom Fußball. „US-Shop: FC St. Pauli goes USA – because that’s why“ weiterlesen

FC St. Pauli zeigt Solidarität mit Deniz Naki #FreeNaki

Deniz Naki ist schon seit einigen Jahren nicht mehr beim FC St. Pauli unter Vertrag und dennoch eng und leidenschaftlich mit dem Verein verbunden. Seine Fahnenaktion in Rostock hat ihn für uns St. Paulianer unvergessbar gemacht. Deniz war nie bange, sich mit anderen anzulegen, seine Meinung zu sagen, auch wenn es Ärger bedeutet. Das zeigt die berüchtigte Halsabschneider-Geste ggü den hässlichen Rostockfans genauso, wie seine Ansprache seinen Trainern gegenüber – nun droht dem kurdisch-stämmigen Deutschen allerdings weit größeres Ungemach: in der Türkei klagt der Staatsanwalt gegen den Profifußballer. Wegen fünf Facebook Posts, die in dem zunehmend diktatorischen Staat als „Terror-Propaganda“ für die verbotene kurdische Partei PKK gewertet werden.

Deniz Naki drohen bis zu fünf Jahre Haft. „FC St. Pauli zeigt Solidarität mit Deniz Naki #FreeNaki“ weiterlesen

Alerta! #EM2016

Eigentlich wollte ich über die #EM2016 gar nichts schreiben. Auch zu den Hooligans aus Russland nicht. Seitdem ich mich ernsthaft mit dem FC St. Pauli auseinander setze, kann ich mit Schland und „der Mannschaft“ und ihren internationalen Auftritten nicht viel anfangen. Ich bin davon überzeugt, dass die Studien, die den alle zwei Jahre gefeierten Party-Patriotismus mindestens als die hübscheren Zwilling von Nationalismus und Chauvinismus ansehen, fundiert sind. Und doch rege ich mich auf, wenn ich solche Bilder sehe: „Alerta! #EM2016“ weiterlesen

Das schwierige Geschäft: Vermarktung gemäß der Leitlinien des FC St. Pauli

Es wird von dem Einen oder Anderen ((c) Holger Stanislawski) vermutet, dass ich mit meinem Artikel über den „offiziellen Krabbensalat“ des FC St. Pauli eine Art #Krabbengate hervor rufen wollte, das eigentlich gar keiner Erwähnung wert wäre. Wieder andere finden, dass die Vemarktung nun aber wirklich Überhand nimmt.

Um Krabben geht es mir aber nur am Rande. Um Vermarktung schon. „Das schwierige Geschäft: Vermarktung gemäß der Leitlinien des FC St. Pauli“ weiterlesen

Grossmann FC St. Pauli Krabbensalat

Oke, ich hab dich Krabben pulen sehen … #stpaulikrabbensalat

Ich habe kurz gedacht das wäre ein Scherz. Aber ein kurzer Blick nach draussen, wo sich die Blätter bunt färben verriet mir, dass ich keinem Aprilscherz aufgesessen bin.

„Fans des FC St. Pauli werden begeistert sein.“

Der FC St. Pauli hat nach dem „offziellen Wasserpartner“, ein Titel, den ich immer noch lustig finde, nun auch noch den „offiziellen Krabbensalat“ im Sponsorenangebot. „Grossmann FC St. Pauli Krabbensalat“ weiterlesen

Welcome again at #Millerntor: FC St. Pauli Catalunya Supporters

They are one of the most active St. Pauli Fanclubs on Social Media. I follow them on Twitter and Facebook now for a while. There are not much occasions on which they manage to visit Home: Nice to have you around.

This saturday FC St. Pauli Catalunya Supporters will be in #Millerntor again. Forza St. Pauli!! #fcsp #Hamburg #fussball #football

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Kann man eigentlich aus dem DFB austreten?

Der Deutsche Fussball Bund (DFB) und seine Geldmaschine, die Deutsche Fussball Liga (DFL), entfernen sich nicht nur in meiner Wahrnehmung immer weiter von ihrem eigentlichen Zweck; dem organisieren von Fussball in Deutschland für ihre Mitglieder.

Die von mir so empfundene, einseitige Ausrichtung auf Vermarktung von Profifußball an Event- und TV-Zuschauer, das Absterben von Amateurfussballkultur und das Ignorieren von alternativen Entwürfen, wie dem FC St. Pauli und Union Berlin bspw. werfen die Frage auf: was machen wir, wenn es einfach nicht mehr geht in und mit diesem Verband?
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Sexistische Kackscheisse oder Boulevard-Ballermann? #LennartThy

Lennart Thy als Spieler vom FC St. Pauli; Source: Wikimedia, Author: Northside
Lennart Thy als Spieler vom FC St. Pauli; Source: Wikimedia, Author: Northside
Lennart Thy und das gesamte Team des FC St. Pauli sind von der BILD und anderen bunten Medien auf den Boulevard geschleift worden; angeblich gab es eine sexistische Attacke gegen ein Penthouse-Model am Strand von El Arenal.

Das wäre natürlich ein Super-Gau, wenn er stimmte – nur einen Tag nach der Empörung über den DFB, könnte diese noch größer ausfallen. Allerdings traue ich der BILD-Redaktion jede schmutzige Verdrehung der Wahrheit zu und halte mich mit meinem Urteil sehr zurück. Soweit ich weiss, ist das „Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus Sankt Pauli“ an der Sache dran und mit dem Verein im Gespräch. Da ist die Sache sicher besser aufgehoben, als auf dem Boulevard.