Do You Football – Ist das euer Ernst? #fail

Bernd nennt sich der Schmierfink, der in einem blogartigen Artikel die polemischen Plakate am Millerntor mit Gernot Stenger als Adressat in einer selten dämlichen Art und Weise kritisiert.

Über das andere Plakat, über das heute in der Zeitung zu lesen war, möchte ich nur schreiben, dass ich hoffe, dass da ein Staatsanwalt hinterhergeht.
Ich muss es hier noch einmal sagen, dass ich Furcht davor habe, dass der FC St. Pauli, aber nicht nur der, von Ultras ‘übernommen’ wird, die im Kern nur Ihr eigenes Bedürfnis und die eigene Machtgeilheit im Sinn haben. …

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Bei der NPD abgeschrieben? (Berthold Kohler, FAZ.net)

Screenshot: FAZ Net Kommentar

In der FAZ online von heute kann man ein Paradebeispiel bestaunen, wie die Neue Rechte argumentiert und agitiert:

1. Man nehme ein Grundrecht oder Menschenrecht und postuliere es, wahlweise auch dass man es ganz prima findet: theoretisch.

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht, heißt es im Grundgesetz.

2. Dann leite man her, dass dieses Grundrecht massenhaft missbraucht wird und/oder in der Praxis nicht funktioniert: FAZ Herausgeber Berthold nutzt Mazedonier als Platzhalter für „Wirtschaftsflüchtlinge“

Für sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge … gilt dieses Recht aus ebenso selbstverständlichen Gründen nicht.

3. Dann lässt man den Leser, die Leserin mit seinen Schlüssen alleine, oder, wenn man sich sicher fühlt, wie Herr Berthold Kohler, dann postuliert man repressive Maßnahmen als alleiniges Heil:

Solange vielen Südosteuropäern eine Existenz als Asylbewerber in Deutschland erträglicher erscheint als ihr Dasein in ihren Herkunftsländern, wird nur eine Beschränkung der Reisemöglichkeiten und/oder eine Beschleunigung des Prüfverfahrens das deutsche Asylsystem vor Überflutung bewahren.

Die Unverfrorenheit, mit der dieser satte, weiße Volksdeutsche Berthold seine kurze Propaganda aufzieht, ist das erschreckende. Und zeigt wieder einmal: es ist eben nicht belanglos, wer was sagt, postuliert oder fordert.

DAZKE Jo für diesen treffenden Kommentar:

FAZ.net: Kommentar zur Asylhetze von Berthold Kohler

Postlagernd Kingston Town

Azzouzi: Generell wollen wir mit einem 24er-Kader in die neue Saison gehen, aber da hat ja Trainer André Schubert ein Wörtchen mitzureden.
HA: Er urlaubt derzeit in der Karibik. Hatten Sie trotzdem schon Kontakt?
Azzouzi: Bislang hat es noch nicht geklappt, er soll ein Problem mit seinem Handy haben. Aber sobald er zurück ist, werden wir alles besprechen.
Hamburger Abendblatt v. 29. Mai 2012

… Haha, hihi, LOL, ROFL, … das war echt der Kaffee-Pruster dieses Morgens. Da sitze ich nichts Böses ahnend beim Kaffee, lese das Interview unseres neuen Sportchefs Azzouzi im Hamburger Abendblatt und dann dringt obige feine Ironie in mein Lachzentrum, und ich liege auf dem Boden.

Erster Gedanke: Hat Azzouzi das wirklich so gesagt? 2.: Nun, so ein Interview wird ja mindestens gegengelesen, vom König, oder sogar freigegeben. – und wenn man dann an die Episode mit Rouwen Hennings vom Jahreswechsel denkt, wo unser Cheftrainer André Schubert ebenfalls im Urlaub weilte und sich das per SMS mit seinen Kollegen verscherzte – „Du störst“ – … dann ist die Geschichte mit dem kaputten Handy in der Karibik wirklich lustig.

Hamburg will sich nicht die behördlichen Finger schmutzig machen und lieber abschieben:

Hamburg versündigt sich wieder einmal. Auch wenn mit Saikou und Samir zwei jungen Menschen durch den Widerstand der Hamburger Bürger das Bleiben erlaubt wurde, rattert die unmenschliche Behördenmaschine weiter. Der jüngste Fall ist ganz besonders perfide:

„Sie ist verzweifelt, weiß nicht mehr weiter. Melania Sarkissian (17), die seit 13 Jahren mit ihrer Familie in Hamburg lebt, soll nach Armenien abgeschoben werden – in ein für sie völlig fremdes Land. Die Hamburger Behörden könnten Melanias Familie helfen – würden sie sich nicht weigern, die Zuständigkeit für den Fall zu übernehmen.“ (MoPo)

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Florian „Lelle“ Lechner goes West

Es sollte das Highlight des Spiels werden: Das Wiedersehen des Millerntors mit seinem verlorenenen Sohn, Florian Lechner.

Leider wurde daraus nur eine halbe Sensation, denn der Karlsruher SC hatte den Waden-beißenden Verteidiger bereits in der Winterpause aussortiert.

Lelle war dann Gast der „altehrwürdigen“* Gegengerade und das Millerntor klatschte ein herzliches Willkommen – UND rief zur Abwechslung mal alle Namen der Gästespieler mit: Benjamin „Lechner“, Mahmut „Lechner“ … usw.

Am Abend schrieb Ralle Gunesch dann noch exklusiv in seine Timeline auf Facebook: „Ihr seid die ersten, nach seiner Frau und seinen Eltern, die es erfahren. Ich freue mich sehr für ihn – und er freut sich auch drauf. Bald heißt es „David Beckham und Thierry Henry gegen Florian Lechner

Flo hat vor wenigen Minuten einen Vertrag bei New England Revolution unterschrieben!! Viel Erfolg, mein Lieber!!!!“ .. . dem kann ich mich nur anschließen …

* So nennt der Übersteiger das olle Ding immer

Pyro-Sponsor für den FC St. Pauli

Showact: Pyro! Ein Gruß für die "Höllenhunde auf dem Weg zur Hölle" Foto: Aylamillerntor via flickr: (cc by-nc)

„Der FC St. Pauli ist ein attraktiver Partner für Panda Feuerwerk. Der internationale Bekanntheitsgrad und die Emotionalität des Vereins passen perfekt zu unserer Unternehmensphilosophie“, sagt PeiPei Zhou, Geschäftsführer von Panda Feuerwerk. (via fcstpauli.com)

Bin ich der Einzige, der gerade diesen Sponsor sehr putzig findet, bei den aktuellen Diskussionen um Feurwerker in den Fankurven ;)

Der FC St. Pauli begeistert Brasilien

… nun, sportlich ist das noch ein ganzes Stück, aber die Klischees, mit denen man Sankt Pauli verbindet, die kommen auch in Brasilien gut an. Vermute ich einfach mal, denn seit vorgestern häufen sich die Einträge aus Brasilien, die sich auf diesen Beitrag in einer Sendung/Magazin beziehen, das sich bezeichnenderweise um „Esporte Espectular“ dreht ;)

St. Pauli, de bairro operário em Hamburgo, tem compromisso em seu estatuto com posições antinazistas e antirracistas. Símbolo é caveira corsária

Ich habe nicht viel verstanden, das Filmchen ist aber ein Abriss aller Klischees und Vorstellungen, die man sich landläufig und wohl auch in Übersee von unserem kleinen Haufen so macht. ;)

St.Pauli hier, St.Pauli da, St.Pauli ist einfach wunderbar! (Bericht aus Kopenhagen)

Dies ist der erste von hoffentlich mehreren Beiträgen, die mir die Betreiber der Minibar St. Pauli aus Kopenhagen zusandten. Viel Spaß – „En masse sjov at læse, når“

Das St.Pauli einen starken Anhang in Hamburg und Umland hat bedarf keiner Frage, auch weiß man von verschiedenen Bars in Köln, München, Berlin, etc. aber im Ausland? Ja im Ausland!

Neben den East River Pirates in New York, welche ihr ‚St.Pauli‘ in der East River Bar in Williamsburg genießen, gibt es nun auch ein weiteres Domizil in Europa für die St.Pauli Familie – in Herzen von Kopenhagen. Denn die größte Fangemeinde des FC St.Pauli, außerhalb von Deutschland, findet man in Dänemark. Auf knapp 100m2 treffen sich die St.Pauli Fans, ebenso wie Sympathisanten des Clubs.

An Spieltagen versammeln sie sich um die Spiele zu schauen und an restlichen Tagen um ihresgleichen zu finden. „St.Pauli hier, St.Pauli da, St.Pauli ist einfach wunderbar! (Bericht aus Kopenhagen)“ weiterlesen

Charles Takyi bekommt Freigabe für Ghanas Nationalmannschaft

Charles Takyi
Charles Takyi

Charles Takyi hat diese Woche die endgültige Freigabe für die ghanesische ghanaische Nationalmannschaft erhalten. Nachdem Charles bereits in Jugendmannschaften und Turnieren für Deutschland auflief, benötigte er für seine Freigabe die positive Bescheidung der FIFA, die nun diese Woche erfolgte.

Wenn Charles Takyi sich nun wieder in die Braun-weisse Stammelf spielen kann, dann sehen wir demnächst endlich mal wieder einen St. Paulianischen Nationalspieler ;)

via BBC

Ex-Germany youth midfielder Charles Kwame Takyi has been cleared by Fifa to play for Ghana, his country of birth.

The 26-year-old, who plays for St Pauli, applied to Fifa in July to enable him play for the West Africans.

As Takyi has dual nationality and has not played for Germany’s senior side, he is eligible for Ghana.

Having satisfied all the requirements for a nationality switch, the midfielder has been cleared by the world governing body.

„The request made by the Ghana Football Association and the player Charles Kwame Takyi for change of Association team is accepted,“ Fifa said in a letter to the Ghana FA.

Farewell Harald Stender

One of the most famous players of the magic „Wunderelf“ has passed this week at the age of 86 years. The FCSP Community cheers a last time for Harald Stender, member since 1933 and active St. Paulian till the end. Farewell YNWA.

// Fcsp.com knows …

Stender, der mit 17 Jahren zur Armee eingezogen wurde, kam nach seiner Rückkehr nach Hamburg 1945 über das Reserveteam in jene Mannschaft des Clubs, die über Jahre als so genannte „Wunderelf“ in der Spitze des deutschen Fußballs mitmischte.

Als einer von drei gebürtigen Hamburgern in der Mannschaft erreichte der kampf- und konditionsstarke rechte Läufer bis Anfang der 1950er Jahre etliche sportliche Höhepunkte: Stadtligameister, 15 Spiele in den Endrunden um die Deutsche Meisterschaft, viermaliger Norddeutscher Vizemeister. 1948 wurde der sympathische Spieler des FC St. Pauli von den Lesern der Hamburger Morgenpost zu Hamburgs beliebtestem Sportler gewählt.

Marcel Eger signs with Brentford Bees

New Brentford Boss Uwe Rösler has this afternoon completed his second pre season signing when German born defender Marcel Eger signed on the dotted line agreeing to a two year contract with a further year`s option.
The 28 year old joins The Bees from Bundesliga club St Pauli where he has been for the past seven years.

Also doch auf die Insel, Viel Glück Egi!

Neues von Samir #Abschiebung #Aufenthaltsgenehmigung #Petition

Es gibt Neuigkeiten im Abschiebefall Samir. Die Härtefallkommission der Hamburgischen Bürgerschaft hat „meine“ und die vielen anderen Petitionen für ein dauerhaftes Bleiberecht für Samir verhandelt und sich gegenüber der Innenbehörde für ein Bleiberecht ausgesprochen.

Hallo,
am 8.6. wurde über "ihre" Eingabe, dh die Eingaben die für Samir eingereicht wurden und in die Härtefallkommission überwiesen wurden verhandelt. Es wurde ein Ersuchen nach § 23 a Aufenthaltsgesetz* an die oberste Landesbehörde gerichtet. Wenn die Innenbehörde diesem Ersuchen folgt, dann wird eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.
Mit freundlichem Gruß,

Stephanie K.
GAL Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Sobald es eine rechtsverbindliche Aussage gibt, der Aufenthalt also offiziell bestätigt wird, gibt es hier Bescheid. Derweil müssen wir uns um die Abschiebung eines anderen Fußballers kümmern, der unter uns aufgewachsen ist: Saikou C., sein Leben wäre wohl bei Abschiebung bedroht, meldet das HA in Berufung auf seine Anwälting. Dem 18-jährigen ETV-Fußballer aus Gambia droht die Abschiebung. Dieselbe Härtefallkommission der Bürgerschaft, die den Fall Samir verhandelt hat, hatte ein Bleibe-Gesuch abgelehnt.

Willkür muss hier beendet werden, junge Menschen, die in Hamburg aufwachsen auch eine Perspektive bekommen. Inzwischen müssen wir die Abschiebung von Saikou verhindern. Nur wie?

*

§ 23a Aufenthaltsgewährung in Härtefällen

(1) Die oberste Landesbehörde darf anordnen, dass einem Ausländer, der vollziehbar ausreisepflichtig ist, abweichend von den in diesem Gesetz festgelegten Erteilungs- und Verlängerungsvoraussetzungen für einen Aufenthaltstitel eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wird, wenn eine von der Landesregierung durch Rechtsverordnung eingerichtete Härtefallkommission darum ersucht (Härtefallersuchen). Die Anordnung kann im Einzelfall unter Berücksichtigung des Umstandes erfolgen, ob der Lebensunterhalt des Ausländers gesichert ist oder eine Verpflichtungserklärung nach § 68 abgegeben wird. Die Annahme eines Härtefalls ist in der Regel ausgeschlossen, wenn der Ausländer Straftaten von erheblichem Gewicht begangen hat. Die Befugnis zur Aufenthaltsgewährung steht ausschließlich im öffentlichen Interesse und begründet keine eigenen Rechte des Ausländers.

(2) Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung eine Härtefallkommission nach Absatz 1 einzurichten, das Verfahren, Ausschlussgründe und qualifizierte Anforderungen an eine Verpflichtungserklärung nach Absatz 1 Satz 2 einschließlich vom Verpflichtungsgeber zu erfüllender Voraussetzungen zu bestimmen sowie die Anordnungsbefugnis nach Absatz 1 Satz 1 auf andere Stellen zu übertragen. Die Härtefallkommissionen werden ausschließlich im Wege der Selbstbefassung tätig. Dritte können nicht verlangen, dass eine Härtefallkommission sich mit einem bestimmten Einzelfall befasst oder eine bestimmte Entscheidung trifft. Die Entscheidung für ein Härtefallersuchen setzt voraus, dass nach den Feststellungen der Härtefallkommission dringende humanitäre oder persönliche Gründe die weitere Anwesenheit des Ausländers im Bundesgebiet rechtfertigen.

(3) Verzieht ein sozialhilfebedürftiger Ausländer, dem eine Aufenthaltserlaubnis nach Absatz 1 erteilt wurde, in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Leistungsträgers, ist der Träger der Sozialhilfe, in dessen Zuständigkeitsbereich eine Ausländerbehörde die Aufenthaltserlaubnis erteilt hat, längstens für die Dauer von drei Jahren ab Erteilung der Aufenthaltserlaubnis dem nunmehr zuständigen örtlichen Träger der Sozialhilfe zur Kostenerstattung verpflichtet. Dies gilt entsprechend für die in § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch genannten Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts.

St. Pauli supports safe standing

Stehplatz Gegengerade

Supporters‘ Online Petition – SUPPORT SAFE STANDING!

The Football Supporters’ Federation (FSF) believes that football supporters should have the choice to watch football from a safe standing area, if they so wish, at matches in England and Wales.

read on

deutsch:
Die nationale Fanorganisation in England und Wales und FSE-Mitglied, die Football Supporters Federation (FSF), hat eine Petition zu Stehplätzen gestartet. Die Petition fordert eine Veränderung der nationalen Gesetzgebung zugunsten der Einführung von sogenanntem “Safe Standing”, moderne und sichere Stehplatzbereiche in Premier League und Championship-Stadien, wie sie auch in der deutschen Bundesliga längst üblich sind.
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Update: Petitionen an die Hamburger Bürgerschaft stoppen Abschiebeverfahren gegen Samir M. #FCSP

Ich hole den Kommentar von Antje Möller (GAL) mal in einen eigenen Beitrag, denn das erste Ziel, mithilfe von Bürger-Eingaben an die Hamburger Bürgerschaft (Petitionen) die Exekution der Abschiebung zu verhindern und die Härtfallkommission zu beauftragen die Eingaben gegen die Ausländerbehörde zu prüfen scheint erreicht:

„Hallo, inzwischen gibt es drei Eingaben an den Petitionsausschuss und damit ist eine Abschiebung erstmal gestoppt. Es gilt die Petitionsduldung! Von der Familie gibt es bisher keine Engabe, das ist auch nicht zwingend, aber oft hilfreich. Um erfolgreich im Ausschuss oder in der Härtefallkommissison einen Aufenthalt gegen die Ausländerbehörde zu erstreiten braucht es weitere Informationen. DIe können direkt oder durch RAIn, UnterstützerIn oder eben durch Abgeordnete eingebracht werden. Ich bin Obfrau für die GAL im Eingabenausschuss und möchte gerne den direkten Kontakt zu Familie oder UnterstützerInnen, kann da jemand helfen?“

St. Pauli für Samir: Eingabe (Petition) an die Hamburger Bürgerschaft

„Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden“, Artikel 17 des Grundgesetzes.

Ich habe heute Vormittag als Bürger dieser Stadt eine Eingabe (Petition) eingereicht, die zum Ziel hat, dass sich die Hamburger Bürgerschaft mit dem Fall Samir beschäftigt. Eine Eingabe kann man online und formlos durchführen. Wenn ich richtig informiert bin, muss sich der Einhabeausschuss der Hamburger Bürgerschaft mit dieser befassen und offiziell Stellung nehmen. Ich hoffe, dass ich das richtig verstehe und solche Eingaben aufschiebende Wirkung gegenüber bspw. Abschiebebescheiden haben* „St. Pauli für Samir: Eingabe (Petition) an die Hamburger Bürgerschaft“ weiterlesen

St. Pauli für Samir – Abschiebung verhindern

Samir ist ein Junge aus Hamburg, ein St. Paulianer, ein Buffer und in Hamburg zuhause. Geboren ist er in Aserbaidschan und das wird ihm in Hamburg zum Verhängnis, weil diese Stadt immer noch völkisch determiniert, wer sich hier zuhause fühlen darf und wer nicht. Samir ist ein weiteres Talent nach Kate Amayo, dem nun aufgrund seiner Herkunft eine Abschiebung droht.

Samir stammt aus Aserbaidschan, einem kleinen Land zwischen Russland und Iran. Und er kann so gut Fußball spielen, dass die Talentscouts vom FC St. Pauli ihn entdeckten. Jetzt hat er sogar die Chance, Profi zu werden. Doch das wird vielleicht nie passieren.
Der Grund dafür liegt auf dem Tisch in seinem Zimmer: ein Brief von der Ausländerbehörde Hamburg. Darin steht, dass Samir und seine Familie Deutschland verlassen müssen. Deutschland schmeißt Samir raus. Der Mann von der Behörde habe es so gesagt: „Das Training kannst du dir sparen, in Deutschland hast du so oder so keine Zukunft!“

Vor fünf Jahren, im Frühjahr 2006, hat sich dieser Stadtteil schon einmal gegen die schändliche Abschiebepolitik des Hamburger Senates erfolgreich gewehrt. Yesim ist St. Paulianerin geblieben – und das wird Samir auch, wenn wir uns querstellen. Immerhin ist auch Wahlmonat!

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Update: Habe eine Facebook-Page eingerichtet, um das Thema auf fb zu kanalisieren.

HSV-Belgrad // St. Pauli schließt die Reihen gegen Nazihooliganismus im Hamburger Fussball und mögliche Polizei-Willkür

„Sollte es diese Verbindung von Roter Stern Belgrad und HSV-Fans tatsächlich geben, so schwappt da tatsächlich eine neue Qualität rechter Agitation inmitten Hamburgs in die Wildwasserarena im Volkspark. Die Angriffe auf die CSD-Parade jüngst haben weltweit für Resonanz und Entsetzen gesorgt, und um so unverständlicher – oder auch nicht – ist es, dass laut Pressemeldung von Ballkult der Eindruck entstehen konnte, dass die Polizei wenig dafür tat, den Mob vom Jolly fern zu halten.“ lese ich bei momo und weiter „Hier wäre auch das Präsidiums des FC ST. Pauli aufgefordert, Aufklärung der Vorfälle rund um das Jolly inclusive der Taktik der Polizei einzufordern, statt sich auf Abendspiele zu freuen.“

… und als ob es ihn gehört hätte, reagiert das Präsidium des FCSP ganz in meinem Sinne! „HSV-Belgrad // St. Pauli schließt die Reihen gegen Nazihooliganismus im Hamburger Fussball und mögliche Polizei-Willkür“ weiterlesen

What this „Sozialromantiker“-Protest and „Jolly Rouge“-Stuff is all about

We have many Follower who do not speak german very well. That’s why i planned to explain the ongoing protest and initiatives of FCSP-Supporters in St. Pauli in english. Funny thing: the guys from Sozialromantiker-Ini did it by themselves and translated their claims in english:

A bit of an explanation of the word “Sozialromantiker” first: a Sozialromantiker has a „romantic“ view on social achievements, with the word “romantic” intended to give the impression of outfashioned, outdated, unnecessary views. Former club president Corny Littmann labeled the group behind the protest against the “Millerntaler”, an artificial currency for the Millerntor, with that term and they took it over, interpreting it in a positive way. The Sozialromantiker are not a static group, but there are a couple of more or less anonymous activists that form the core of this initiative while about everybody is invited to become involved in their own way and even by simply signing the petition below you become a Sozialromantiker at heart yourself.

Enough Is Enough! „What this „Sozialromantiker“-Protest and „Jolly Rouge“-Stuff is all about“ weiterlesen

FC St. Pauli – never mind the truth – when clichee is so funny

:)

Something has changed the information on its way down south:

It’s FC St Pauli, formed in 1899 in the red-light district of Hamburg, down by the docks.
Its supporters were the local wharfies and labourers, and the occasional prostitute.
When the Beatles lived and played among Hamburg’s brothels and strip-clubs in the early 1960s, had they gone to the local footy between gigs they would have gone to watch FC St Pauli.
By the early 1980s the area was in decline and the soccer side was going down with it.

Source: New Zealand Herald

CNN about St. Pauli, red lights and Jolly Roger

„A lot of squatters from the well known squats down at the docks in the 1980s brought a skull and crossbones flag to the club, as a joke, but it spread,“ explained Sven Brux, a lifelong supporter and head of fan organization and security at St. Pauli.

„It’s a symbol: we, the poor, are against the rich, rich [clubs] like [Bayern] Munich. Like pirates fighting for the poor against the rich. Now it’s an official club symbol.“

from „Punks, prostitutes and St. Pauli: Inside football’s coolest club“
By James Montague, for CNN