Kommt nu Fred Perry und Ben Sherman? Politisches Sponsoring von Lonsdale bei Babelsberg 03 sollte Schule machen, im Sinne eines „Reclaim your Style“

Gestern haben der Fußballclub Babelsberg 03 und die Modemarke LONSDALE eine Kooperation bekannt gegeben, die Schule machen sollte: Lonsdale sponsert Klamotten, Babelsberg lädt die Mod- und Boxermarke mit einem eindeutigen politischen Statement auf. So macht LONSDALE einen weiteren Schritt auf dem beschwerlichen Weg, die Deutungshoheit über die eigene Marke zurück zu erlangen, die wegen der mittleren Buchstaben ‚NSDA‘, die bei geöffneter Bomberjacke zu sehen sind, arg ins Hooligan und Nazi-Lager abgedriftet war.

„Reclaim Your Style“

Die Marke LONSDALE hat ihren Ursprung als Ausrüster für den Boxsport und wurde 1960 in London gegründet. Rund um die Musikszenen Ska, Early Reggae und Northern Soul wurde LONSDALE in den 1970er Jahren auch ein Modelabel. Als in den 1990er Jahren rechtsextreme Skinheads LONSDALE zu ihrem Erkennungszeichen machen wollten, folgte eine klare Distanzierung der Marke vom Rechtsextremismus. Mit der Kampagne „LONSDALE Loves All Colours“ warb man bewusst mit Models unterschiedlicher ethnischer Herkunft. Seit vielen Jahren unterstützt LONSDALE antirassistische Initiativen wie z.B. „Laut gegen Nazis”. Seit 2011 sponsort LONSDALE die Boxabteilung des FC St. Pauli.

Aus meiner Jugend gibt es noch weitere britische Modemarken, deren Markenkern von Nazis und anderen Hools verschmutzt worden ist, Ben Sherman ist so eine Hemden und Jackenmarke, Fred Perry auch, die man früher in Modkreisen trug und mit seinen Doc Martens bei Chameuse am Grossneumarkt kaufte.

Es wäre nur konsequent und eine gute Idee, wenn es demnächst eine Kooperation von Ben Sherman mit dem Fanladen St. Pauli gäbe für die nächsten Tourshirts. Eine St. Pauli-Edition der Boxabteilung des FC St. Pauli mit LONSDALE muss doch wohl nur noch gedruckt werden, oder Josip?

… Dann bekämen alte Säcke ,wie ich, auf ihre alten Tage noch ein wenig Style in ihr Outfit. ;))

Foto: Noalita on Flickr

Spendenprojekt für #LampedusaHH – Int. Flüchtlingsgipfel auf St. Pauli

INTERNATIONALER FLÜCHTLINGSGIPFEL ST. PAULI
„Lampedusa“: Dieses Wort hat die katastrophale Situation vieler Flüchtlinge wieder ins Bewusstsein gebracht. Nicht irgendwo, sondern mitten unter uns, in St. Pauli. Viele Fans leisten hier tagtäglich großartige und unverzichtbare Arbeit. Das ist wenig überraschend — abseits der breiten Öffentlichkeit engagieren sich St. Pauli-Fans schon lange und nicht nur in Deutschland für Flüchtlinge.

Am Samstag, dem 26.10. kommen Gruppen aus verschiedenen Ländern in den „Fanräumen“ zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, zu kicken und zu feiern.

An der Organisation und Unterstützung des International Refugee Summit ist ein fast einmalig breites Bündnis an Gruppen beteiligt, u.a.:
• Lampedusa in Hamburg
• United Glasgow FC – Fußballverein für Flüchtlinge und sozial Benachteiligte
• USP Antirazzista – Unterstützung für Menschen im Abschiebelager Horst, Lampedusa in Hamburg, sowie weitere Gruppen
• PAFRAS Leeds/England – „Positive Action for Refugees & Asylum Seekers“, vertreten durch Yorkshire St.Pauli
• Gezi Park Fiction St. Pauli Catering Team
• St. Pauli Roar Solidaritäts-Espresso
• Ballkult e.V./Jolly Roger
• Fanclubsprecherrat
• Fanräume e.V.
• Yorkshire St. Pauli
• St. Pauli CSC
• 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V.

Das Programm für Samstag, den 26.10.:
• 11 Uhr Treffen an der St. Pauli-Kirche, gemeinsamer Gang durchs Viertel zu den Fanräumen
• 12 Uhr Brunch in den „Fanräumen“
• Vorstellungen der einzelnen Gruppen, Fragen und Antworten
• 17 Uhr Fußballspiel FC Lampedusa vs. United Glasgow FC auf den Kunstrasenplätzen hinter der Nordtribüne
• Im Anschluss Zusammensein und Party in den „Fanräumen“
Helft uns mit Euren Spenden, nicht nur diesen Event zu einem großartigen Erfolg zu machen, sondern den teilnehmenden Flüchtlingsorganisationen auch wichtige Mittel zur Finanzierung ihrer täglichen Arbeit zur Verfügung stehen!

Spenden sammelt das Portal KIEZHELDEN (Klick hier)

Vom Kiez zum Kap – Supporter werden #Crowdfunding

Vom Kiez zum Kap - Film Supportet

Ich bin eben Supporter des Filmprojektes „Vom Kiez zum Kap“ geworden, quasi auf den letzten Metern, denn nur noch bis zum 3. August läuft das Crowdfunding Projekt. Und, das ist besonders: die gesamte eigesammelte Kohle gibt es nur bei Erreichen des Funding-Ziels!

Vom Kiez zum Kap fehlen nur noch 321 Euro bis zum Fundingziel! Und 3 Tage noch, um die zusammenzubekommen – muss doch zu schaffen sein?

(Für alle, die den Film nicht kennen: Enthält neben der spannenden Abenteuerreise zweier St. Pauli-Fans durch Afrika auch viele tolle Bilder vom Aufstieg 2010 und der Stadionrekonstruktion. Immer wieder Gänsehautgefahr!), via 1910ev

300 Flüchtlinge auf St. Pauli, und ein Fußballverein. The FC St. Pauli and a club’s social responsability

Verantwortung kann man übernehmen, manchmal wird sie einem übertragen. Die Frage, die seit Ende letzter Woche den Stadtteil und die Bürger St. Paulis bewegt: sollten wir für die 300 Flüchtlinge, die im Schatten und Umfeld des Stadions am Millerntor leben, seitdem sie aus Libyen über Italien hier gelandet und gestrandet sind nicht auch Verantwortung übernehmen. Auch und gerade weil ihr rechtlicher Status so prekär ist?

Der FC St. Pauli, ein Sportverein im Herzen Hamburgs, der einzige Stadtteilverein im Profifussball, sollte sich der FC St. Pauli als Verein also für das Wohl der Flüchtlinge engagieren?

Ich meine er muss, wenn er seine eigenen Leitlinien ernst nimmt. Besonders Artikel 3:

„Der FC St. Pauli ist ein Stadtteilverein. Hieraus zieht er seine Identifikation und hat eine soziale sowie politische Verantwortung gegenüber dem Stadtteil und den hier lebenden Menschen.“

Seit Samstag liegt der Vereinsführung eine Anfrage hierzu vor. Bisher habe ich nichts Konkretes dazu gehört. Inzwischen koordinieren Kirche auf St. Pauli mit Flüchtlingshilfen und Fans des FCSP Maßnahmen … und Herr Orth? Michael Meeske?

Ich hoffe inständig, dass zeitnah eine Meldung aus dem Elfenbeinturm „Präsidium“ uns erreicht: „Wir kümmern uns“. Ansonsten hielte ich es mit meiner Oma: „Keine Antwort ist auch eine Antwort“ :(

Update: so wie ich höre, sind sowohl Geschäftsleitung, als auch Präsidium unserem Aufruf gefolgt und eruieren gerade, was machbar ist, um zu helfen. Freut mich.

„ResIstanbul“ – Solidarität mit der Bürgerbewegung in der Türkei

resistanbul-st-pauli

Unter dem Hashtag #occupygezi entsteht seit letztem Freitag in der Türkei eine Bürgerbewegung, die sich ausgehend von den Protesten in Istanbul gegen das Abholzen eines Parks zu einem Sturm entwickelt. Längst hat die Bewegung, die sich gegen alle Zensur und Polizeibrutalität sozial-viral verbreitete, alle Teile der Türkei erreicht. Die Solidaradressen reichen von Chile. über die USA bis tief nach Asien.

Menschen aller Schichten, so wird berichtet, aller Konfessionen und Anhänger aller Fußballvereine, wie verfeindet sie auch erscheinen in der Vergangenheit, solidarisieren sich, gehen auf die Straße und rufen lauthals ihren Unmut heraus. Das ist faszinierend und begeistert mich.
„„ResIstanbul“ – Solidarität mit der Bürgerbewegung in der Türkei“ weiterlesen

Nick Hornby hatte unrecht!

Nick Hornby, Fußball-Philisoph und Bestseller-Autor. Foto: Joe Mabel Lizenz: GFDL, CC-BY-SA-3.0 granted by photographer
Nick Hornby, Fußball-Philisoph und Bestseller-Autor.
Foto: Joe Mabel
Lizenz: GFDL, CC-BY-SA-3.0 granted by photographer

Der Satz, den Nick Hornby in seinem Roman „Fever Pitch“ schreibt, ist zum allgemein gültigen Kultursatz mutiert, wenn es um das Thema Fußball geht: „Du suchst Dir nicht Deinen Verein aus, sondern Dein Verein sucht sich Dich aus.“ – Nick Hornby hat sich geirrt. „Nick Hornby hatte unrecht!“ weiterlesen

Jolly Roger Hissflagge

Kampf um den Totenkopf

Der FC St. Pauli steht vor erfolgreicher Klage gegen den Vermarkter des Jolly Roger

Update 13.9.13: Das Hamburger Gericht, das den Vetrag zwischen Upsolut und dem FC St. Pauli zu bewerten hat, schlug noch einmal dringend vor, dass sich beide Parteien schnell einigen. Die Rede ist davon bspw. die Laufzeit auf 10 Jahre zu beschränken. Das bedeutete nach Adam Riese, dass sich der FCSP nächstes Jahr aus diesem „Knebelvertrag“ heraus gekämpft hätte. Bis zum 7.11. haben beide Zeit, dann entscheidet das Gericht.

Upsolut heisst der Merchandising Vermarkter des FC St. Pauli, und seit geraumer Zeit streiten sich der – inzwischen an einen französischen Medienmisch- und Rüstungskonzern verkaufte – Devotionalienhändler mit dem Verein um den in großer Not geschlossenen Vertrag. „Kampf um den Totenkopf“ weiterlesen

Do You Football – Ist das euer Ernst? #fail

Bernd nennt sich der Schmierfink, der in einem blogartigen Artikel die polemischen Plakate am Millerntor mit Gernot Stenger als Adressat in einer selten dämlichen Art und Weise kritisiert.

Über das andere Plakat, über das heute in der Zeitung zu lesen war, möchte ich nur schreiben, dass ich hoffe, dass da ein Staatsanwalt hinterhergeht.
Ich muss es hier noch einmal sagen, dass ich Furcht davor habe, dass der FC St. Pauli, aber nicht nur der, von Ultras ‘übernommen’ wird, die im Kern nur Ihr eigenes Bedürfnis und die eigene Machtgeilheit im Sinn haben.

„Do You Football – Ist das euer Ernst? #fail“ weiterlesen

Bei der NPD abgeschrieben? (Berthold Kohler, FAZ.net)

Screenshot: FAZ Net Kommentar

In der FAZ online von heute kann man ein Paradebeispiel bestaunen, wie die Neue Rechte argumentiert und agitiert:

1. Man nehme ein Grundrecht oder Menschenrecht und postuliere es, wahlweise auch dass man es ganz prima findet: theoretisch.

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht, heißt es im Grundgesetz.

2. Dann leite man her, dass dieses Grundrecht massenhaft missbraucht wird und/oder in der Praxis nicht funktioniert: FAZ Herausgeber Berthold nutzt Mazedonier als Platzhalter für „Wirtschaftsflüchtlinge“

Für sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge … gilt dieses Recht aus ebenso selbstverständlichen Gründen nicht.

3. Dann lässt man den Leser, die Leserin mit seinen Schlüssen alleine, oder, wenn man sich sicher fühlt, wie Herr Berthold Kohler, dann postuliert man repressive Maßnahmen als alleiniges Heil:

Solange vielen Südosteuropäern eine Existenz als Asylbewerber in Deutschland erträglicher erscheint als ihr Dasein in ihren Herkunftsländern, wird nur eine Beschränkung der Reisemöglichkeiten und/oder eine Beschleunigung des Prüfverfahrens das deutsche Asylsystem vor Überflutung bewahren.

Die Unverfrorenheit, mit der dieser satte, weiße Volksdeutsche Berthold seine kurze Propaganda aufzieht, ist das erschreckende. Und zeigt wieder einmal: es ist eben nicht belanglos, wer was sagt, postuliert oder fordert.

DAZKE Jo für diesen treffenden Kommentar:

FAZ.net: Kommentar zur Asylhetze von Berthold Kohler

Postlagernd Kingston Town

Azzouzi: Generell wollen wir mit einem 24er-Kader in die neue Saison gehen, aber da hat ja Trainer André Schubert ein Wörtchen mitzureden.
HA: Er urlaubt derzeit in der Karibik. Hatten Sie trotzdem schon Kontakt?
Azzouzi: Bislang hat es noch nicht geklappt, er soll ein Problem mit seinem Handy haben. Aber sobald er zurück ist, werden wir alles besprechen.
Hamburger Abendblatt v. 29. Mai 2012

… Haha, hihi, LOL, ROFL, … das war echt der Kaffee-Pruster dieses Morgens. Da sitze ich nichts Böses ahnend beim Kaffee, lese das Interview unseres neuen Sportchefs Azzouzi im Hamburger Abendblatt und dann dringt obige feine Ironie in mein Lachzentrum, und ich liege auf dem Boden.

Erster Gedanke: Hat Azzouzi das wirklich so gesagt? 2.: Nun, so ein Interview wird ja mindestens gegengelesen, vom König, oder sogar freigegeben. – und wenn man dann an die Episode mit Rouwen Hennings vom Jahreswechsel denkt, wo unser Cheftrainer André Schubert ebenfalls im Urlaub weilte und sich das per SMS mit seinen Kollegen verscherzte – „Du störst“ – … dann ist die Geschichte mit dem kaputten Handy in der Karibik wirklich lustig.

Hamburg will sich nicht die behördlichen Finger schmutzig machen und lieber abschieben:

Hamburg versündigt sich wieder einmal. Auch wenn mit Saikou und Samir zwei jungen Menschen durch den Widerstand der Hamburger Bürger das Bleiben erlaubt wurde, rattert die unmenschliche Behördenmaschine weiter. Der jüngste Fall ist ganz besonders perfide:

„Sie ist verzweifelt, weiß nicht mehr weiter. Melania Sarkissian (17), die seit 13 Jahren mit ihrer Familie in Hamburg lebt, soll nach Armenien abgeschoben werden – in ein für sie völlig fremdes Land. Die Hamburger Behörden könnten Melanias Familie helfen – würden sie sich nicht weigern, die Zuständigkeit für den Fall zu übernehmen.“ (MoPo)

„Hamburg will sich nicht die behördlichen Finger schmutzig machen und lieber abschieben:“ weiterlesen

Florian „Lelle“ Lechner goes West

Es sollte das Highlight des Spiels werden: Das Wiedersehen des Millerntors mit seinem verlorenenen Sohn, Florian Lechner.

Leider wurde daraus nur eine halbe Sensation, denn der Karlsruher SC hatte den Waden-beißenden Verteidiger bereits in der Winterpause aussortiert.

Lelle war dann Gast der „altehrwürdigen“* Gegengerade und das Millerntor klatschte ein herzliches Willkommen – UND rief zur Abwechslung mal alle Namen der Gästespieler mit: Benjamin „Lechner“, Mahmut „Lechner“ … usw.

Am Abend schrieb Ralle Gunesch dann noch exklusiv in seine Timeline auf Facebook: „Ihr seid die ersten, nach seiner Frau und seinen Eltern, die es erfahren. Ich freue mich sehr für ihn – und er freut sich auch drauf. Bald heißt es „David Beckham und Thierry Henry gegen Florian Lechner

Flo hat vor wenigen Minuten einen Vertrag bei New England Revolution unterschrieben!! Viel Erfolg, mein Lieber!!!!“ .. . dem kann ich mich nur anschließen …

* So nennt der Übersteiger das olle Ding immer

Pyro-Sponsor für den FC St. Pauli

Showact: Pyro! Ein Gruß für die "Höllenhunde auf dem Weg zur Hölle" Foto: Aylamillerntor via flickr: (cc by-nc)

„Der FC St. Pauli ist ein attraktiver Partner für Panda Feuerwerk. Der internationale Bekanntheitsgrad und die Emotionalität des Vereins passen perfekt zu unserer Unternehmensphilosophie“, sagt PeiPei Zhou, Geschäftsführer von Panda Feuerwerk. (via fcstpauli.com)

Bin ich der Einzige, der gerade diesen Sponsor sehr putzig findet, bei den aktuellen Diskussionen um Feurwerker in den Fankurven ;)

Der FC St. Pauli begeistert Brasilien

… nun, sportlich ist das noch ein ganzes Stück, aber die Klischees, mit denen man Sankt Pauli verbindet, die kommen auch in Brasilien gut an. Vermute ich einfach mal, denn seit vorgestern häufen sich die Einträge aus Brasilien, die sich auf diesen Beitrag in einer Sendung/Magazin beziehen, das sich bezeichnenderweise um „Esporte Espectular“ dreht ;)

St. Pauli, de bairro operário em Hamburgo, tem compromisso em seu estatuto com posições antinazistas e antirracistas. Símbolo é caveira corsária

Ich habe nicht viel verstanden, das Filmchen ist aber ein Abriss aller Klischees und Vorstellungen, die man sich landläufig und wohl auch in Übersee von unserem kleinen Haufen so macht. ;)

St.Pauli hier, St.Pauli da, St.Pauli ist einfach wunderbar! (Bericht aus Kopenhagen)

Dies ist der erste von hoffentlich mehreren Beiträgen, die mir die Betreiber der Minibar St. Pauli aus Kopenhagen zusandten. Viel Spaß – „En masse sjov at læse, når“

Das St.Pauli einen starken Anhang in Hamburg und Umland hat bedarf keiner Frage, auch weiß man von verschiedenen Bars in Köln, München, Berlin, etc. aber im Ausland? Ja im Ausland!

Neben den East River Pirates in New York, welche ihr ‚St.Pauli‘ in der East River Bar in Williamsburg genießen, gibt es nun auch ein weiteres Domizil in Europa für die St.Pauli Familie – in Herzen von Kopenhagen. Denn die größte Fangemeinde des FC St.Pauli, außerhalb von Deutschland, findet man in Dänemark. Auf knapp 100m2 treffen sich die St.Pauli Fans, ebenso wie Sympathisanten des Clubs.

An Spieltagen versammeln sie sich um die Spiele zu schauen und an restlichen Tagen um ihresgleichen zu finden. „St.Pauli hier, St.Pauli da, St.Pauli ist einfach wunderbar! (Bericht aus Kopenhagen)“ weiterlesen

Charles Takyi bekommt Freigabe für Ghanas Nationalmannschaft

Charles Takyi
Charles Takyi

Charles Takyi hat diese Woche die endgültige Freigabe für die ghanesische ghanaische Nationalmannschaft erhalten. Nachdem Charles bereits in Jugendmannschaften und Turnieren für Deutschland auflief, benötigte er für seine Freigabe die positive Bescheidung der FIFA, die nun diese Woche erfolgte.

Wenn Charles Takyi sich nun wieder in die Braun-weisse Stammelf spielen kann, dann sehen wir demnächst endlich mal wieder einen St. Paulianischen Nationalspieler ;)

via BBC

Ex-Germany youth midfielder Charles Kwame Takyi has been cleared by Fifa to play for Ghana, his country of birth.

The 26-year-old, who plays for St Pauli, applied to Fifa in July to enable him play for the West Africans.

As Takyi has dual nationality and has not played for Germany’s senior side, he is eligible for Ghana.

Having satisfied all the requirements for a nationality switch, the midfielder has been cleared by the world governing body.

„The request made by the Ghana Football Association and the player Charles Kwame Takyi for change of Association team is accepted,“ Fifa said in a letter to the Ghana FA.

Farewell Harald Stender

One of the most famous players of the magic „Wunderelf“ has passed this week at the age of 86 years. The FCSP Community cheers a last time for Harald Stender, member since 1933 and active St. Paulian till the end. Farewell YNWA.

// Fcsp.com knows …

Stender, der mit 17 Jahren zur Armee eingezogen wurde, kam nach seiner Rückkehr nach Hamburg 1945 über das Reserveteam in jene Mannschaft des Clubs, die über Jahre als so genannte „Wunderelf“ in der Spitze des deutschen Fußballs mitmischte.

Als einer von drei gebürtigen Hamburgern in der Mannschaft erreichte der kampf- und konditionsstarke rechte Läufer bis Anfang der 1950er Jahre etliche sportliche Höhepunkte: Stadtligameister, 15 Spiele in den Endrunden um die Deutsche Meisterschaft, viermaliger Norddeutscher Vizemeister. 1948 wurde der sympathische Spieler des FC St. Pauli von den Lesern der Hamburger Morgenpost zu Hamburgs beliebtestem Sportler gewählt.

Marcel Eger signs with Brentford Bees

New Brentford Boss Uwe Rösler has this afternoon completed his second pre season signing when German born defender Marcel Eger signed on the dotted line agreeing to a two year contract with a further year`s option.
The 28 year old joins The Bees from Bundesliga club St Pauli where he has been for the past seven years.

Also doch auf die Insel, Viel Glück Egi!

Neues von Samir #Abschiebung #Aufenthaltsgenehmigung #Petition

Es gibt Neuigkeiten im Abschiebefall Samir. Die Härtefallkommission der Hamburgischen Bürgerschaft hat „meine“ und die vielen anderen Petitionen für ein dauerhaftes Bleiberecht für Samir verhandelt und sich gegenüber der Innenbehörde für ein Bleiberecht ausgesprochen.

Hallo,
am 8.6. wurde über "ihre" Eingabe, dh die Eingaben die für Samir eingereicht wurden und in die Härtefallkommission überwiesen wurden verhandelt. Es wurde ein Ersuchen nach § 23 a Aufenthaltsgesetz* an die oberste Landesbehörde gerichtet. Wenn die Innenbehörde diesem Ersuchen folgt, dann wird eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.
Mit freundlichem Gruß,

Stephanie K.
GAL Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Sobald es eine rechtsverbindliche Aussage gibt, der Aufenthalt also offiziell bestätigt wird, gibt es hier Bescheid. Derweil müssen wir uns um die Abschiebung eines anderen Fußballers kümmern, der unter uns aufgewachsen ist: Saikou C., sein Leben wäre wohl bei Abschiebung bedroht, meldet das HA in Berufung auf seine Anwälting. Dem 18-jährigen ETV-Fußballer aus Gambia droht die Abschiebung. Dieselbe Härtefallkommission der Bürgerschaft, die den Fall Samir verhandelt hat, hatte ein Bleibe-Gesuch abgelehnt.

Willkür muss hier beendet werden, junge Menschen, die in Hamburg aufwachsen auch eine Perspektive bekommen. Inzwischen müssen wir die Abschiebung von Saikou verhindern. Nur wie?

*

§ 23a Aufenthaltsgewährung in Härtefällen

(1) Die oberste Landesbehörde darf anordnen, dass einem Ausländer, der vollziehbar ausreisepflichtig ist, abweichend von den in diesem Gesetz festgelegten Erteilungs- und Verlängerungsvoraussetzungen für einen Aufenthaltstitel eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wird, wenn eine von der Landesregierung durch Rechtsverordnung eingerichtete Härtefallkommission darum ersucht (Härtefallersuchen). Die Anordnung kann im Einzelfall unter Berücksichtigung des Umstandes erfolgen, ob der Lebensunterhalt des Ausländers gesichert ist oder eine Verpflichtungserklärung nach § 68 abgegeben wird. Die Annahme eines Härtefalls ist in der Regel ausgeschlossen, wenn der Ausländer Straftaten von erheblichem Gewicht begangen hat. Die Befugnis zur Aufenthaltsgewährung steht ausschließlich im öffentlichen Interesse und begründet keine eigenen Rechte des Ausländers.

(2) Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung eine Härtefallkommission nach Absatz 1 einzurichten, das Verfahren, Ausschlussgründe und qualifizierte Anforderungen an eine Verpflichtungserklärung nach Absatz 1 Satz 2 einschließlich vom Verpflichtungsgeber zu erfüllender Voraussetzungen zu bestimmen sowie die Anordnungsbefugnis nach Absatz 1 Satz 1 auf andere Stellen zu übertragen. Die Härtefallkommissionen werden ausschließlich im Wege der Selbstbefassung tätig. Dritte können nicht verlangen, dass eine Härtefallkommission sich mit einem bestimmten Einzelfall befasst oder eine bestimmte Entscheidung trifft. Die Entscheidung für ein Härtefallersuchen setzt voraus, dass nach den Feststellungen der Härtefallkommission dringende humanitäre oder persönliche Gründe die weitere Anwesenheit des Ausländers im Bundesgebiet rechtfertigen.

(3) Verzieht ein sozialhilfebedürftiger Ausländer, dem eine Aufenthaltserlaubnis nach Absatz 1 erteilt wurde, in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Leistungsträgers, ist der Träger der Sozialhilfe, in dessen Zuständigkeitsbereich eine Ausländerbehörde die Aufenthaltserlaubnis erteilt hat, längstens für die Dauer von drei Jahren ab Erteilung der Aufenthaltserlaubnis dem nunmehr zuständigen örtlichen Träger der Sozialhilfe zur Kostenerstattung verpflichtet. Dies gilt entsprechend für die in § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch genannten Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts.

St. Pauli supports safe standing

Stehplatz Gegengerade

Supporters‘ Online Petition – SUPPORT SAFE STANDING!

The Football Supporters’ Federation (FSF) believes that football supporters should have the choice to watch football from a safe standing area, if they so wish, at matches in England and Wales.

read on

deutsch:
Die nationale Fanorganisation in England und Wales und FSE-Mitglied, die Football Supporters Federation (FSF), hat eine Petition zu Stehplätzen gestartet. Die Petition fordert eine Veränderung der nationalen Gesetzgebung zugunsten der Einführung von sogenanntem “Safe Standing”, moderne und sichere Stehplatzbereiche in Premier League und Championship-Stadien, wie sie auch in der deutschen Bundesliga längst üblich sind.
weiterlesen