Mit Oz verliert Hamburg ein Stück Rebellenkultur

Ich bin dem Mann nie begegnet, seinen künstlerischen Hinterlassenschaften aber seitdem ich denken kann. Oz hat Hamburg mit seinem gleichnamigen Tag zugepflastert. Nicht schön, aber mit einer stoischen Penetranz, die man bejubeln kann, ja sollte.

Ungebeugt vom Hamburger Staat hat er alle Strafen auf sich genommen, um ein unmögliches künstlerisches Lebenswerk zu vollenden. Oz ist diese Woche bei der Ausübung seines zivilen Ungehorsams gestorben.

Hamburg verliert einen widerspenstigen Menschen. Farwell, die ganze Stadt schreit O, O, die ganze Stadt schreit Zett, Zett. Zett!

Titelfoto: ‚Love Oz hate fashism‘ CC by Strassenfotografie Hamburg

Fabian Boll ist gespannt … Video-Interview zum ersten Tag als Co-Trainer der U23

Zuschauen, zuhören und viele Fragen stellen, das hat sich Fabian Boll für die Anfangsphase seines neuen Jobs vorgenommen. „So wie damals, wenn Du als junger Spieler nach oben kommst“, ergänzt er noch, und dass er wohl von Chef Meggle genauso viel übers Trainer sein lernen wird, wie damals auf dem Feld. „Fabian Boll ist gespannt … Video-Interview zum ersten Tag als Co-Trainer der U23“ weiterlesen

Congstar: Ein Mobilfunkanbieter als Sponsor; da war doch was?! #sozialromantiker

Neben dem klassischen Trikotsponsoring wird der Mobilfunk-Anbieter auch dieses Mal wieder aufmerksamkeitsstark in der Spielstätte rund um und im Millerntor vertreten sein.

Hihi, muss bei der Vorstellung von congstar als Hauptsponsor direkt an die LED-Bande von blau.de denken, die damals der Auslöser der Sozialromantiker-Proteste war. „Congstar: Ein Mobilfunkanbieter als Sponsor; da war doch was?! #sozialromantiker“ weiterlesen

St. Pauli T-Shirt: Millerntor, Brasil Edition von Baretta

Eines meiner Lieblings-Shirts aus Hamburg Sankt Pauli: „Millerntor“ vom Label baretta.

Baretta: Modelabel born in St. Pauli

In der europäischen Union produziert, bei WM-Teilnehmer Portugal, erfüllt das auf St. Pauli geborene Label „baretta“, sogar meinen Ansprüchen an Menschen-schonende Herstellung: baretta „Millerntor“ gibt es im Laden in der Susannenstrasse oder HIER ONLINE

WM T-Shirt Brasilien St. Pauli Millerntor, baretta

Wofür der Polizeipräsident sich schämt: „Intoleranz und Gewalt ggü Besuchern unserer Stadt“ #lampedusaHH

11 Fragen stellte die Mopo an den neuen Polizeipräsidenten Ralf Martin Meyer (der alte wurde zuerst nicht informiert und dann als „Bauernopfer“ wohl rasiert) – die Antwort auf Frage 5 wird Dich überraschen:

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Was ich mir wünsche? Empathie!, Roland Vrabec!

„Als die Medienvertreter Vrabec darauf ansprachen“, dass das Millerntor lauthals Boll gefordert hatte, „reagierte der Coach äußerst aggressiv. „Die Frage ist schwachsinnig und nervt mich gerade“, giftete der 40-Jährige, „es geht hier nicht um einzelne Spieler, sondern um die Mannschaft“.“ So wird Roland Vrabec zitiert von der Mopo und redet sich danach quasi um Kopf und Kragen: „Die sollen sich bitte für die Spieler interessieren, die auf dem Platz stehen und nicht für Boll“ ist ja schon dusseliges Gefasel und steht für eine Haltung, mit der man am Millerntor nicht weit kommt. „Was ich mir wünsche? Empathie!, Roland Vrabec!“ weiterlesen

Elton und die „Ultras“ –

Das ist schon erstaunlich, wie wenig Kollege Elton von St. Pauli mitbekommt, obwohl er seit 1989 ins Stadion geht.

Oha, die sind politisch da, die Ultràs, und Vereinspolitik machen die auch. Und wenn der Elton mal pfeift pöbelt auf seinem Business-Seat (über den blöden Funk und die Boys in Brown, aber immerhin mit Freibier intus), oder doofe Sprüche über Dekolletees macht, dann bepöbelt man ihn am Millerntor. Sowas.

Ein desaströses Interview, das oft vorkommende Vorurteile gegen Ultras im Allgemeinen und St. Pauli im besonderen enthält (auch vom Interviewer)

„Oha Elton“, kommentierte das Jolly Roger. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. ;(

Winternotprogramm Hamburg: Unter der Telefonnummer 428 28 5000 können Bürger sich melden, wenn sie einen Obdachlosen auf der Straße sehen, der offensichtlich Hilfe benötigt. In akuten Fällen sollten Polizei oder Feuerwehr gerufen werden.

‚Unter der Telefonnummer 428 28 5000 können Bürger sich melden, wenn sie einen Obdachlosen auf der Straße sehen, der offensichtlich Hilfe benötigt. In akuten Fällen sollten Polizei oder Feuerwehr gerufen werden.‘, Hinz & Kunzt – Obdachlosenzeitung für Hamburg.

MillernTon Zeckenpodcast – wir haben Eure Lügen noch nicht satt

7473ad6b7b092ef0aab0498e34462ddbEigentlich ist es mehr als eine bloße Hörempfehlung und ihr kennt ihn ja auch schon alle und habt ihn im Podcatcher eurer Wahl abonniert … Aber wer weiß, vielleicht muss noch wem geholfen werden. Der einzige aber auch zugleich beste Podcast rund um den #fcsp, dem derzeitig Sechsten der besten Zweiten Liga aller Zeiten, erklärt euch alles rund um den Magischen Effzeh (Obwohl das ja eigentlich schon alles hier steht. ;). Hier geht es zuweilen ums Sportliche, aber auch um Metathemen rund um Stadtteil, Stadt und Gefahrengebieten. Frodo und Wilko vom Übersteiger sind ebenso von der Partie wie Curi0usWolf (AFM-Radio) , Justus (Fanladen) und Christoph (1910 e.V. Museum). Die Konstellation wechselt von Zeit zu Zeit und auch das macht das Zuhören immer wieder spannend. Wer also immer schon mal wissen wollte, wie dieses hsv- funktioniert und was in Industriegebieten in Aue vor sich geht … Zack: iTunes, Twitter, Facebook Die ersten 8 Folgen kommen bestimmt in Summe auf knapp 24 Stunden Hörzeit. Ihr könnt das aber bis zum nächsten Punktspiel aufholen!

Aufsichtsratswahlen 2014 / Präsidiumswahl 2014 – Der Wahlkampf ist eröffnet

„Kröger und Eich von Ämtern zurückgetreten – Schulz neuer Vorsitzender“, meldet heute der FC St. Pauli und für mich beginnt mit dieser Meldung der Wahlkampf 2014, an dessen Ende, zur JHV im November eine Superwahl ansteht: Aufsichtsrat UND Präsidium werden dann neu gewählt, oder bestätigt. „Aufsichtsratswahlen 2014 / Präsidiumswahl 2014 – Der Wahlkampf ist eröffnet“ weiterlesen

Den Jolly Roger zurück erobert: der FC St. Pauli siegt im Rechtsstreit mit Vermarkter Upsolut.

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Das Urteil des hanseatischen Oberlandesgerichts war so ähnlich erwartet worden, freut dann aber umso mehr: dem FC St. Pauli werden durch das heutige Urteil die Vermarktungsrechte vor allem im Merchandising zur Mitte des nächsten Jahres zurück gegeben, der auf Jahrzehnte festgelegte Merchandisingvertrag damit abgelöst. Ein Vertrag, der auf nicht hinzunehmende Weise die. Notlage des FC St. Pauli ausnutzte und die Merchandisingrechte, also das Ausbeuten des von Fans kreierten Jolly Rogers als Vereinssymbol auf Jahrzehnte festlegte. „Den Jolly Roger zurück erobert: der FC St. Pauli siegt im Rechtsstreit mit Vermarkter Upsolut.“ weiterlesen

Blindenfußball in Not?!

Der FC St. Pauli hat drei erfolgreiche Blinden-„Fußball“-Teams – integriert alle drei Arten, wie Blinde Fußballer spielen, (Fußball, Goalball und Torball).

Foto: Ariane Gramelspacher
Foto: Ariane Gramelspacher, via AFM Radio Facebook Page

Wolf Schmidt ist die Live-Stimme des FC St. Pauli. Wolf ist Emotion pur und hat, das merkt man, wenn man ihm zuhört, 1000 Gedanken gleichzeitig im Kopf, moderiert auch sein Leben live und mit dem Tempo einer Schlussphase im Derby. Wolf Schmidt hat das AFM-Radio – hervorgegangen aus der Blindenplatzreportage! – geprägt, wie kein anderer – er ist die Live-Stimme des Millerntor, so wie Dieter Thomas Heck die des Berliner Studio 1 war ;). Er ist, so habe ich ihn kennengelernt, intrinsisch motiviert, und mit viel weniger zufrieden, als ihm zustünde. Und dann kommt es zu dem Punkt, an dem es so scheint, als ob im Verein „Wände runter fallen“, wenn es um die Weiterfinanzierung der, seiner Blindenfußball-Betreuung geht – höre ich im Übersteiger-Podcast (01:44:00 Geldnot beim Blindenfussball) und bin schockiert!

Ich kenne keine Einzelheiten, möchte aber allen Beteiligten dringend ans Herz legen, die Stimme des AFM-Radios nicht vom Millerntor zu vergraulen!

Jonas Franks Premiere als Stadionsprecher: Gelungener Auftakt. Ein wenig übersteuert.

Man kann es den Paulis nicht so einfach recht machen, wir hassen Veränderungen geradezu und der Schatten von Rainer Wulff ist ja auch schon wirklich lang, wenn es um den Job des Stadionsprechers geht. Es muss unglaublich schwer sein, sich da als „Neuer“ auf den Rasen zu stellen und den richtigen Mix aus eigener Ansprache und Kontinuität hinzubekommen. Ich fand die Premiere von Jonas Frank auf dem Rasen gelungen. Mein Nebenmann nicht. „Jonas Franks Premiere als Stadionsprecher: Gelungener Auftakt. Ein wenig übersteuert.“ weiterlesen