St. Pauli gegen Olympia #fcspjhv

Erreichte mich eben…

Nach einer langen Abstimmungsdiskussion über Anträge und Satzungsfragen wird das folgender Kompromiss abweichend vom Antrag beschlossen:

„Die MITGLIEDERVERSAMMLUNG des FCSP lehnt eine Olympiabewerbung ab. Das Präsidium wird beauftragt diese Entscheidung öffentlich zu kommunizieren und sich nicht an Pro Olympia Kampagnen zu beteiligen“ 

Wer zündelt, kriegt nix zu trinken #fcspf95 #Pyro

Wer mit Feuerwerk zu tun hat, darf nix trinken. Das ist eine Binsenweisheit.

Nun hat die Polizei Hamburg diese Grundregel auf die gesamte Südtribüne des Millerntors ausgeweitet:

Aufgrund mehrfacher sicherheitsrelevanter Verstöße in diesem Stadionbereich versagt die Polizei für das Spiel gegen die Fortuna die Ausnahmegenehmigung für den Ausschank alkoholischer Getränke für die Südkurve des Millerntor-Stadions.

… lese ich eben auf der Homepage des Vereins.

Ach, ist mein erster Gedanke, das Bier gibts nur mit einer Ausnahmegenehmigung. Wie praktisch; sind die Fans nicht brav, gibts kein Bier?, oder was?

Könnte mir vorstellen, dass es am Montag eine Antwort der anderen Kurven und Geraden zu dem Thema gibt. Dann strahlt das Millerntor vor Solidarität. Und dann können wir ja mal sehen, wie lange das der Caterer mitmacht, bevor er beim Präsidium vorstellig wird; beim Polizeipräsidium ;)


Bengalo-Halbzeit-Show am Millerntor #Pyrotechnik
Foto: Stefan Groenveld

Der Schal zur Stadioneröffnung?

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Ist er das?

 

Mir ist folgendes Bild zugespielt worden, das den für morgen angekündigten Choreoschal zeigen soll. Es ist ja nicht viel zu sehen aber Braun – Weiß würde ja schon mal passen. Wenn man sich das Bild genau ansieht könnte es ein bedruckter Schal sein, vielleicht nicht ganz so dünn wie ein sogenannter Seidenschal. Ich bin gespannt ob sich da jemand nur einen blöden Scherz erlaubt hat oder ob es tatsächlich der Schal für die Stadioneinweihung ist?

Ciao Elton – ein Sankt Pauli Social Media Meme #ciaoelton

#ciaoelton

Elton ist ein lustiger Vogel von Beruf – und bestimmt ein ganz netter Kerdl. Leider hat er Sankt Pauli bis heute nicht richtig verstanden. Das ist ärgerlich, aber nicht schlimm. Eigentlich ist es sein Problem.

Nun gibt es seit heute ein neues Meme bei Facebook, in dem Sportchef Thomas Meggle polemisch verspricht, dass bei 1mio Likes Lasse Sobiech bleibt. In dem Meme-Schema von 2013 kam in den Kommentaren die Idee auf, dass es doch auch schön wäre, wenn bei 1000 Likes Elton sich einen neuen Verein sucht. „Ciao Elton – ein Sankt Pauli Social Media Meme #ciaoelton“ weiterlesen

FCK CPS

Bundesverfassungsgericht: „FCK CPS“ nicht automatisch Polizisten-Beleidigung

FCK CPS steht oft auf T-Shirts linker Demonstranten. Bei mir um die Ecke kann man Hoodies und T-Shirts damit kaufen. Angelehnt an ein Tourshirt von RUN DMC soll damit in der Regel das angespannte Verhältnis und eine Grundskepsis gegenüber Polizisten ausgedrückt werden. Immer häufiger werden Träger*innen dieser T-Shirts (siehe auch ACAB) angeklagt: wegen Beleidigung oder Beamtenbeleidigung. Das Bundesverfassungsgericht hat dieser Praxis nun im Wesentlichen eine Absage erteilt: „Bundesverfassungsgericht: „FCK CPS“ nicht automatisch Polizisten-Beleidigung“ weiterlesen

St. Pauli sammelt für die Rote Flora #Kiezhelden

Die Rote Flora baut. Auf Solidarität und an sich herum: Im Sommer 2015 werden wichtige Reparaturen und Umbauten geplant, die tlw. jetzt schon losgehen. Hierfür werden eine Menge Spenden benötigt.

Das Spendenportal des FC St. Pauli, Kiezhelden, unterstützt die Roten Flora bei der dringend nötigen Renovierung des Hauses im Schulterblatt in Hamburg. „St. Pauli sammelt für die Rote Flora #Kiezhelden“ weiterlesen

Converse erregt St. Pauli: Plakatwand in der Sternschanze großflächig überklebt #madebyyou

St. Pauli ist hip und das Schanzenviertel erst recht. Da liegt es für eine hippe Marke, wie Converse, nahe, seine Aktion „Made by you“ auch dort zu plakatieren. Und damit die Street-Credibility stimmt, hat sich die Agentur von Converse augenscheinlich dazu entschlossen, auf Plakatflächen zu gehen, die ein wenig, nunja „inoffiziell“ sind?

Converse Sternschanze Plakat. Foto: Testspiel.de
Converse Sternschanze Plakat. Foto: Testspiel.de

Dem Blog Testspiel ist das heute am Bahnhof Sternschanze aufgefallen, dass die gesamte, bisher wild plakatierte Wand unter der Bahnunterführung mit einem Converse Plakat der Kampagne „Made by you“ überklebt war und regt sich auf:

Auf dem Weg zur Arbeit ist mir aufgefallen, dass ihr die komplette Wand unter der Brücke am Bahnhof Sternschanze in Hamburg plakatiert habt. Die Wand ist keine offizielle Werbefläche und wird daher von lokalen Veranstaltern benutzt, die sich keine gemieteten Fläche leisten können, um Partys und Konzerte anzukündigen. Abends sehe ich oft die Leute, die dort Plakate anbringen. Oft sind es die selben Leute, die ich am Wochenende im Club auflegen sehe. In der Regel herrscht hier ein “faires Miteinander”, dass es allen ermöglicht auf ihre Veranstaltungen hinzuweisen. Auch ich erfahre so oft, welche DJs in der Stadt sind und wo man am Wochenende hingehen könnte. Heute, zum Start des Wochenendes, habt ihr mit eurer “Made by you” Kampagne alles überklebt und damit den Leuten, die sich die Mühe gemacht haben dort auf ihre Veranstaltungen hinzuweisen, in den Arsch getreten. Not cool.

Laut dem Blog Nerdcore „möchte sich (Converse) nicht zur Aktion äußern.“

Inzwischen steht angeblich auch fest, dass das Converse-Plakat einen Aufruf zu einer Antirassistischen Demo überklebt hat: auf St. Pauli ein Sakrileg und mächtig doofe Idee.

So könnte der Freitag der 13. für Converse zum Tag des „All Star Shitstorm“ werden; und der Claim „Made by you“ bekäme eine völlig neue Bedeutung.

Offenlegung: Der Autor ist Social Media Manager und schreibt hier privat.

Olé FC St. PAULI… #Fangesang

olé FC Sankt Pauli,
Wir wolln dich siegen sehen.
Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich.
Unser Ein und Alles,
Ja wir lieben Dich.
Olé…

Fanarchäologisch älter, aber neuerdings gerne wieder gesungen:

Olé, olé, olé, olé,
Super Hamburg,
Sankt Paulé.

Gerne gesungen bei Auswärtssiegen, wie hier gg 1860 München.

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Friede den Kutten #fcsp #Sticker #Homophobie

Der Sonnabend des letzten Bundesliga-Heimspiels der alten Nordtribüne war gefühlt gerade angebrochen, als ich mich um kurz nach 9:00 Uhr gen Millerntor aufmachte. Der erste herbstliche Sprühregen nieselte mir ins Gesicht, als ich im Fanladen auf eine Abordnung der ‚Hamburger Originale‘ traf: zur Aussprache über die homophoben und sexistischen Sticker und meinen Blogbeitrag dazu.

Es wurde eine intensive Aussprache; vorweg will ich die sehr befriedigende Erkenntnis teilen, dass wir mit dem Fanladen und dem Fanclubsprecherrat (FCSR) tolle Institutionen haben, die einen geschützten Raum bieten, solche Konflikte zu lösen.

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Pyroshow auf der Nord (FC St. Pauli) – seltenes Filmmaterial einer vom Abriss bedrohten Kurve

Nach dem Pokalspiel des FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund wird vorauss. die letzte Kurve des alten Millerntor-Stadions in Hamburg Sankt Pauli abgerissen: die Nordkurve. Grund genug und Anlass für mich und diesen Blog ein paar winterliche Aufnahmen noch einmal zu veröffentlichen: Pyroshow auf der Nord (FC St. Pauli) „Pyroshow auf der Nord (FC St. Pauli) – seltenes Filmmaterial einer vom Abriss bedrohten Kurve“ weiterlesen

Mach Dich grade Nordkurve #Sexismus #Homophobie

Es ist kein Problem der Nordkurve allein, dass sich homophobe und sexistische Artikulationen auch am Millerntor noch halten, dort wird es aber gerade offen sichtbar, dass unsere Fanszene nicht nur immer noch eine Menge Arbeit mit sich selbst hat, auch dass in den letzten Jahren die Energie erlahmt ist, das Thema in den Konflikt zu bringen. Nun taucht heute ein Foto (auf Wunsch entfernt) in sozialen Medien auf, das eindeutig sexistische und homophobe Sticker eines Nordkurven-Stehers auf seiner Kutte zeigt. Kurz: Diese Sticker dieser Typ haben am Millerntor nix verloren.
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Gegengerade für Julius Hirsch Preis vorgeschlagen

Der DFB verleiht 2014 wieder den mit 20.000 Euro dotierten Julius Hirsch Preis an Institutionen und Projekte, „die sich in öffentlich wahrnehmbarer Form für Demokratie und Menschenrechte und gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt wenden. Die Aktivitäten sollten in, um oder durch den Fußball ihr Wirkungsfeld haben.“

Das erfüllt die Gegengerade unseres Millerntors ja seit Jahrzehnten, was sich äußerlich durch den eindeutigen Leitspruch „KEIN FUSSBALL DEN FASCHISTEN“ ausdrückt. Nach der Neutralisierungspanne des DFB wäre es nur angemessen, wenn in diesem Jahr die Brutstätte des Antifaschismus im Profifussball als erstes Bauwerk ausgezeichnet würde.

Kein Fussball den Faschisten

Ich habe auf der DFB-Website ein Formular gefunden, das Vorschläge entgegen nimmt – Klick hier, um Deinen Vorschlag abzugeben ;)

Julius „Juller“ Hirsch (* 7. April 1892 in Achern; † wahrscheinlich 1943, zum 8. Mai 1945 für tot erklärt) war ein deutscher Fußballspieler. Hirsch wurde 1910 mit seinem Heimatverein Karlsruher FV sowie 1914 mit der SpVgg Fürth deutscher Meister und spielte zwischen 1911 und 1913 siebenmal für die deutsche Nationalmannschaft. Als Jude wurde er im März 1943 von den Nationalsozialisten wahrscheinlich nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet. Sein Todesdatum ist unbekannt, er wurde 1950 zum 8. Mai 1945 für tot erklärt. (Wikipedia)

Reaktionen auf den „Kein Fussball“-DFB-Shitstorm

Der DFB will sich unpolitisch geben und wenig Angriffsfläche bieten, wenn es um politische Aussagen geht. Heute Nachmittag trainierte die Deutsche Nationalmannschaft am Millerntor des FC St. Pauli, dem politischsten Ort im deutschen Fußball – und verhüllte das Wort „Faschisten“ in dem Leitspruch „KEIN FUSSBALL DEN FASCHISTEN“, der seit Jahren auf der Gegengeraden des Millerntors prangt. Es folgte ein massiver Shitstorm; hier einige der Reaktionen: (werden laufend erweitert – bitte Hinweise mit Link in die Kommentare) „Reaktionen auf den „Kein Fussball“-DFB-Shitstorm“ weiterlesen

HVV (VHH) weigert sich (Update: nach zahllosen Protesten nicht mehr), Gewinner-Entwurf eines Schülers auf Busse zu malen: zu kritisch, zu politisch? #LampedusaHH

Update: 1.3.14

Die VHH haben nu nach und lt. HA bekannt, dass der zunächst zensierte Gewinnerbeitrag von “Hamburg verkehrt” doch zwei Busse des HVV zieren soll! Unklar ist noch, ob auch unsere Routenvorschläge umgesetzt werden ;)

Die taz berichtet, dass die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, VHH, den Gewinner-Entwurf eines Schülerwettbewerbes nicht auf zwei Busse malen lassen will, wie eigentlich vorgesehen. Der Verdacht: Zensur.

„HVV (VHH) weigert sich (Update: nach zahllosen Protesten nicht mehr), Gewinner-Entwurf eines Schülers auf Busse zu malen: zu kritisch, zu politisch? #LampedusaHH“ weiterlesen