BILD zieht Konsequenzen aus #BILDnotwelcome: Adblocker blocken jetzt auch Boulevardschund vollständig

Es war eine der wenigen Momente der Ehrlichkeit, als BILD Chef Kai Diekmann über den FC St. Pauli sich erregte. Nun folgt BILD.de mit einem weiteren: um es allen Kritikern zu ermöglichen, BILD-frei durch Web zu surfen, ohne aus Versehen auf Boulevardschund zu landen, blockt BILD seine eigenen Inhalte mithilfe einer Standardsoftware, dem Adblocker.

#BILDnotwelcome als Shirt

Das Jolly Roger ist begeistert:

„Danke BILD!“

Bild de Adblocker

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15 Antworten

  • Das ist natürlich idiotische Polemik, was ihr gerade schreibt. Und ich als St. Pauli Fan der als Online Marketer im Internet arbeitet nervt es, dass Ihr solch einen Mist schreibt ohne offenbar nachzudenken.

    Adblocker zerstören das Geschäftsmodel fast aller frei in Netz verfügbaren Seiten. Eure 30.000 Facebook Fans habt ihr auch nur, weil sich Facebook durch Werbung finanziert und es eben noch Menschen gibt, die keinen Adblock nutzen. Ihr könnt ja mal überlegen, wie viele Menschen auf Eurer Homepage landen würden ohne Plattformen wie Facebook, Suchmaschinenzugriffe beispielsweise von Google oder Nutzer, die über einen Link zu Euch gekommen sind, nachdem sie auf der anderen Seite über Facebook oder google gelandet sind. Sehr wenige vermutlich.

    Menschen die das Preismodel „Inhalte gegen Audience“ eingen mächtig auf Werbung gegen „Inhalte gegen nichts“ ändern sind Egoisten und ziemlich asozial. Wer das toll findet der ist zumindest dumm.

    Disclaimer: Ja auch ich finde die BILD scheisse und auch ich lese sie nahezu nie. Aber wenn ich durch Zufall und einen Link mal beispielsweise auf der Bild Sportseite in einem Artikel lande und ihn lese, dann konsumiere ich den Inhalt und sollte dafür auch bereit sein etwas zu geben und sei es nur die Möglichkeit, dass mich eine Werbung drumherum interessieren könnte.

    Nun sind es ausgerechnet die Springer Medien, die etwas unternehmen. So what. Eigentlich solltet Ihr der Bild für den Schritt danken, denn er könnte der erste Schritt sein, dass das freie Internet überlebt. Aber ich sehe ein, dass das wirklich schwer ist.

    • Und Nutzer werden auch in Zukunft „zu Recht“ alles tun

      „zu Recht“ können sich die Nutzer entscheiden, die Seiten nicht zu besuchen und die Inhalte (und dabei ist es egal, ob es hochwertig hergestellte sind oder ein Tittenbild) nicht zu nutzen.

      Wer sich aber entscheidet, dass ihm der Inhalt wichtig ist, und das ist er sicher, wenn der Nutzer mehr als sagen wir mal 2 Sekunden auf der Seite verweilt, dann soll er auch etwas bezahlen. Und wenn der Seitenbetreiber entscheidet, dass diese Bezahlung eben Werbung ist, dann ist das eben Werbung.

      Bild gibt ja nun auch sogar drei Möglichkeiten
      1. Werbung
      2. Bezahlung
      3. Keine Konsumierung der Inhalte

      Das ist hochgradig fair. Wenn jemand einfach alles for free konsumieren könnte, dann wären nahezu alle Geschäftsmodelle Mist.

      Ich habe keine Ahnung wie oft du im Restaurant nach dem verzehren der Mahlzeit gesagt hast „Nein, mit deinem Preis bin ich nicht einverstanden, ich bezahle einfach nichts, das ist doch okay?

      Adblocker sind einfach eine sehr einfache Art von Zechprellerei, aber eben keinen Deut besser.

    • 1. Mit diesen Adtrackern können auch weniger schöne Sachen übertragen werden… allein aus Selbstschutz würde ich meinen Adblocker daher nicht ausschalten. 2. Die Entscheidung darüber, was auf meinem Bildschirm dargestellt wird und was nicht, fälle ausschließlich ich und nicht dieses Schmierblatt. 3. Ich glaube kaum, das der Verlag rote Zahlen schreibt, nur weil ich mein Adblocker anhabe…

    • Naja der eine zechpreller wird das obige Restaurant auch nicht in die roten Zahlen bringen aber du bist eben. Nicht nur einer sondern ein Teil von 30-50 % zechprellerei und naturlich bringt es Day obige Restaurant in Schwierigkeiten wenn jeder zweite ist dritte zwar isst aber nicht zahlt. Und genauso verhält es sich mit verlagen (und dabei ist relativ egal ob es die Bild ist ein anderer ist

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