„Das ist der Punkt“

sueddeutsche.de: Aber selbst die St. Pauli-Fans wollen ihr Team doch gerne in der Bundesliga sehen, da braucht es Sponsoren.

Meeske: Das ist der Punkt. Doch die Anhänger, mit denen man beim Thema Werbung am intensivsten diskutiert, legen gar nicht so viel Wert auf die erste Liga. Das finden die super, aber die stehen auch in der vierten Liga in der Kurve. Und ihre Priorität ist, dass der Verein in seinen Werten konsistent agiert. Als Geschäftsführer habe ich aber naturgemäß auch andere Interessen, wie zum Beispiel: Wir wollen zu den Top 25 im deutschen Fußball gehören. Klar, können wir auch absteigen in die zweite Liga, aber für unseren Anspruch auf Profifußball müssen auch wir Geld verdienen.

(via sueddeutsche.de)

Kommentare 2

  • […] antirassistischen, antisexistischen und gegen Homophobie kämpfenden Haltung nun unbedingt einen „Markenkern“ heraus destillieren zu wollen und zugleich den Klassismus ins Stadion zu tragen, der sich den Logen- und Busisness-Seat-Sitzern […]

  • Das Interview ist das nackte Grauen. Der Typ geht ja gar nicht. Ist mir wohl vertraut, was der da redet, aber wenn man Inhalte formalökonomisch auflöst, anstatt sie zu vertreten, macht man sie kaputt. Und die Ausführungen zur „Kalten M.“ sind eine derart groteske Verständnislosigkeit einem Thema wie Sexismus gegenüber, schlimm.

    Zum Glück kocht das Forum schon über. Der muss weg.

%d Bloggern gefällt das: