Dem Bus geht’s wieder gut und St. Paulis Navi sucht immer Ärger …

„Na, haben sich alle vom Schrecken erholt?“, so könnte Roland Vrabec am Montag seine Boys in Brown begrüßt haben und in der Tat gab es kaum Sportliches zu besprechen, nach dem Hoolangriff aus einer Dresdner Sportkneipe am Weg zur Autobahn.

Der DFB fühlt sich nicht zuständig in der Nähe von Dresdner Hooligankneipen, und die Polizei in Dresden hat sich gar nicht erst zur Eskorte getraut. Dresden bleibt teilnahmslos, und wiegt sich in struktureller Unschuld, angesichts der frechen Eigenständigkeit des FC St. Pauli. Bleibt nur noch der ungeheuerliche Verdacht, dass das neue Navigationssystem des FCSP-Busses, „ANTIFA2000“, sich seine Route nach der politischen Verkehrslage ausgesucht hat: Direkt an den Hools vorbei, „Weg da“ ausstrahlend.

Auch ein Beitrag zur St. Pauli-Werdung unserer jungen Padawane in braunen Jerseys: Unpaulitische Auswärtssiege gibt es eben nicht als Spieler des magischen FC ;)

Symbolfoto:
Broken Bus – Window thrownout by Dynamo Dresden Hools…
Dynamo Dresden – FC St. Pauli
www.kiezkicker.de

Eine Antwort

  • Die „Entschuldigung“ von Dynamo Dresden ist insofern aus meiner Sicht eine Farce, weil dort gleich erst einmal darauf hingewiesen wird, daß nicht die „empfohlene“ Route gefahren wurde.
    Beim nächsten Spiel in Dresden (sollte es das geben), könnte man in Erwägung ziehen den Dynamo Bus nicht mehr anzunehmen und besser von HH aus schon einen Zweiten zu chartern. Denn augenscheinlich so im Nachgang, empfinde ich diese Geste eher als Augenwischerei für die Presse und Öffentlichkeit.

    Von der dortigen Polizei und dem DFB habe ich nichts anderes erwartet. Insofern … – pffft!
    Auch wenn das nicht nett klingen mag.

    Wo das ANTIFA2000 2.0 Navi zu erwerben ist, wüßte ich gern, denn ich habe St.Pauli und Anti Nazi Aufkleber auf dem Auto.
    Man weiß ja nie ob es einen aus derzeit unerfindlichen Gründen nicht doch mal nach Dresden verschlägt.

    Ansonsten einen feinen Start in den Tag!

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