Der braune HSV-Mob und das Schweigen der Hamburger Medien

Der HSV hat wohl ein Nazi-Problem. Nun ist es aus dem latenten Bewusstsein der Menschen in Hamburg auch in die Medien geschwappt, weil es mit Campino Milligan ein prominentes Opfer gab. Der HSV übt sich in Floskeln, man tue ja schon so lange so viel gegen Rassismus – und in der Tat war ich auch beeindruckt von den Transparenten der Fans. Bis ich gegen Aston Villa mit dem Mob ins Stadion gefahren bin. Da gab es böse deja-vu’s an die Zeiten im E-Block. Offensichtlich haben alle Maßnahmen substanziell den Bodensatz nicht beseitigt.

Die beiden größten Hamburger Printmedien, das Hamburger Abendblatt und die BILD schweigen übrigens zu den Vorfällen beim Heimspiel des HSV gegen den FC Bayern. Ein Schelm der Böses dabei denkt!

Mehr dazu hier:
NPD-Blog Info
ring2 – „Seid Ihr Drecks-Engländer-Saue?

Kommentare 2

  • […] man das braune Klientel einfach durch Aussperrung vertreiben kann. Pauschal einfach von einem braunen HSV-Mob zu sprechen ist zu blauäugig. Schlagworte: Gesellschaft, Hamburg, Hamburger […]

  • Wenn der HSV sagt, er tue viel gegen Rassismus, dann ist das nicht mehr, als eine Maßnahme um zu beschwichtigen. Vorfälle wie dieser oder ganz allgemein rechte Pöbeleien im Stadion sind nur die Spitze des Eisbergs. Es ist weitaus bedenklicher, dass Rechtsextreme, die Anzug und Krawatte tragen, diesen Verein benutzen, um „Arbeit am Bürger“ zu verrichten. So benutzt Sven Eggers ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Eggers ) seit über 10 Jahren das Vereinsleben, um mit der Brigada Bavaria von München aus eine Gefolgschaft aus Rechtsextremen und Symphatisanten im gesamten süddeutschen Raum aufzubauen. Diese Gefolgschaft umfasst mittlerweile nun schon um die 100 Leute und Sven Eggers darf sich dabei noch über die Unterstützung der Abteilungsleitung des Supporters Club erfreuen. ( http://stpauli-forum.de/viewtopic.php?t=55079&sid=49ffe9bac5580bbaabee33ff73332b8f )

    Die rechte Szene in Deutschland hat sich den HSV als Treff- und Identifikationspunkt ausgesucht, ob es der Vorstand oder die Fanbetreuer nun wahrhaben wollen oder nicht. Die Vorgehensweise, den Mantel des Schweigens über solche Dinge zu legen, löst keine Probleme, es begünstigt die Aktivitäten von Leuten, die das Vereinleben für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Möglicherweise wird es irgendwann ein sehr böses Erwachen für den HSV geben, ähnlich wie Anfang der 80er Jahre für das Land Bayern, welches die Wehrsportgruppe Hoffmann für einen Verein harmloser Sonderlinge gehalten hat.