Ein Spiel dauert 93 Minuten

Der FC St. Pauli gewinnt die ersten 35 Minuten jeder Halbzeit und geht doch nur mit einem Punkt nach Hause. Am Ende fehlt genau eine Minute, als Union das 3:3 markiert.

Foto: FC St. Pauli on Facebook
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Ewald Lienen hatte den US-Amerikaner Fafá in die Startelf beordert, was mich besonders gefreut hat. In der ersten Halbzeit hat er seine Sache auch wirklich fein gemacht. Ich freue mich auf weitere Einsätze. Eigentlich haben es alle Braunweissen gut gemacht. Sobota hat endlich sein erstes Ligator erzielt, steht einfach da, wo man stehen muss und donnert den Ball trocken hinein.

Dann kamen die letzten sieben Minuten der ersten Halbzeit und der Strafraum vor dem Gästeblock wurde zur Slapstickfalle für Robin Himmelmann, wieder einmal. Dann in der letzen Minute vor der Halbzeit sogar noch das Führungstor für Union. Der bis dahin excellente Schiedsrichter hat zurecht auf Weiterspielen entschieden, Fafá bleibt aber stehen, Tor gegen uns.

Wer dann in der 2. Hälfte nach zweimal Pfosten durch Maier trotzdem noch zwei Tore macht, fein von Marc Hornschuh in alter Boller-Manier den zweiten Ball von der Strafraumgrenze einfach eingedreht, der darf doch nicht nach Ende der regelurären Spielzeit aufhören Fußball zu spielen, nur weil die zwei Minuten Nachspielzeit um sind. Schlusspfiff ist, wenn der Schiri pfeift.

Und der wollte heute eben ein wenig länger spielen.

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