Erneutes Gefahrengebiet ausgerufen: Altonaer Volkspark umstellt

Nach den Jagdszenen auf Dinos am Nachmittag, an dem sich auch Fußballprofis aus Berlin beteiligt haben sollen, eskaliert am Abend die Lage am Hamburger Volkspark.

Und wieder ist Altona Schauplatz schlimmer Szenen, die wir von so genannten „Fans“ nicht mehr sehen wollten. Spieler des abstiegssüchtigen Hamburger Sportvereins werden mit passiver Gewalt an der Heimfahrt gehindert. Es sollen statt Trainern und Sportchefs Eier und sogar Fussbälle fliegen.

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Olaf Scholz und sein Oberleutnant haben umgehend reagiert und den Bereich um die Müllverbrennungsanlage weiträumig zum Gefahrengebiet erklärt. Wer blau-weisse Kleidung trägt kann ohne Anlass kontrolliert werden. Der Einsatzleiter der Polizei betont, dass das auch für Aufsichtsräte des HSV gilt.

Bisher wurden drei Eier, ein Fussball und ein Energydrink der Marke HSV sichergestellt. Bei einem Mann wurde ein Zelt gefunden, bisher ist unklar, ob es sich um einen Wiederholungstäter handelt, der bereits im Januar im Gefahrengebiet St. Pauli festgehalten worden war. Ein Augenzeuge will den Mann als den lange vermissten Thomas Doll wieder erkannt haben.

Die Spieler des HSV konnten laut Angaben des Hamburger Abendblattes durch einen „provisorischen Hintereingang“ entkommen. Der Wagen des Trainers ist unbeschädigt und außer ein paar saufenden Dänen auf dem Parkplatz Braun, scheint die Polizei alles unter Kontrolle zu haben.

Eine Karte des Gefahrengebietes, das den Beinamen #nurWEGENderhsv erhielt, veröffentlicht SPNU exklusiv.

(Karte openstreetmap, Einkreisung Peter B.)

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