FC St. Pauli – Eintracht Braunschweig: Ein lauer Frühlingskick

Die Temperaturunterschiede waren es. Bestimmt. Auf der Süd und im Schatten der Haupttribüne sah es nach winterlichen vier Grad aus. Eine Temperatur, bei der Wasser seine höchste Dichte hat übrigens. Und gegenüber, in der Nord und auf der Gegengeraden sorgte die tief stehende Sonne für annähernd 20 Grad. Das Spielfeld war geteilt. Und die Boys in Brown mussten bei jedem Angriff diese Klimazone durchqueren, was sie sichtbar irritierte.

Die Mannschaft schien meine Anregung vom Bochum-Spiel umsetzen zu wollen und bezog endlich Kevin Schindler in ihr Angriffspiel mit ein – und nach Kruses Großchance in der siebten Minute, sah es ja doch so aus, als würde das Spiel so heiter verlaufen, wie das Wetter auf der Wetterseite.

Die größte Dichte herrschte im ganzen Spiel vor dem 16er der Gäste. Dort liefen unsere Boys in Brown immer wieder in ein Gestrüpp von blauen Waden – unfähig, den Ball platziert zu passen. „Wenn die das noch abstellen, dass der Ball immer drei Meter wegspringt bei der Ballannahme, dann könnte das sogar mal klappen mit dem Kurzpassspiel“, analysierte W. neben mir.

Viel passierte dann nicht mehr, wie das Hamburger Abendblatt heute Morgen, mit der Abwandlung des Klassikers aus dem Kasino „Keine Arme, keine Kekse“, auf den Punkt brachte: „Keine Stürmer, keine Tore!“

Nach dem Spiel gab es dann das erste Bier vor der Domschänke. Braunschweiger noch verabschiedet und ihnen einen schicken Restsonntag gewünscht. Meiner war dann nämlich noch sehr gemütlich.

Highlight:

Was sonst noch war, lest ihr beim Übersteiger. Und Fotos von der Kiffer-Choreo in der Süd findet ihr bei Stefan.

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