FC ST. Pauli – Fans und Verein diskutieren über Anstand und Fanverhalten

Die interne Diskussionskultur beim magischen FC ist ja legendär – und wichtig – sie funktioniert.
Ich wünsche mir, dass sie auch die erreicht, die das Millerntor und andere Stadien, wie in Bremen und Rostock, in „unserem“ Namen als Bühne für Krawall missbrauchten ).

„Über 350 Fans des FC St. Pauli trafen sich am Montagabend im Ballsaal der Südtribüne, um gemeinsam mit Vereinsvertretern über vermeintliches oder tatsächliches Fehlverhalten der eigenen Fan-Szene zu diskutieren. Die hohe Teilnehmerzahl sowie der Verlauf des vom Fanladen organisierten Abends zeigte deutlich, dass es ganz offensichtlich Probleme gibt, die angegangen
werden müssen. Die Vielschichtigkeit der Problemlage macht aber auch deutlich, dass es mit einfachen Lösungen nicht getan ist. So konnten
etliche Teilbereiche gestern nur angekratzt werden und in noch folgenden Runden muss versucht werden, sich der Teilaspekte lösungsorientiert und praxisnah zu nähern. Zumindest in einem Punkt schien die Menge einen Konsens zu erzielen: Es täte dem Verein und seiner Fanszene gut, wenn sich alle Beteiligten Mühe gäben, künftig in Konfliktsituationen etwas
gelassener zu reagieren, althergebrachte Feindbilder auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen und sein eigenes Tun auf eine mögliche
Außenwirkung zu reflektieren. ?Es war auf jeden Fall eine gute Veranstaltung. Jetzt besteht die Aufgabe darin, die vorgetragenen Ideen
und Vorschläge umzusetzen und in die entsprechenden Gremien, seitens des Vereins und der Fanorganisationen zu geben?, so Justus Peltzer vom Fanladen St. Pauli.“

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