„Hier im Frankenland“ … vom wunderschönen Auswärtssieg in Nürnberg

St. Pauli Fans feiern nach dem Sieg in Nürnberg. Wie man sieht, kommen sie aus der Gegend.

Am Freitag ging es in Richtung Süden, zum 1. FC Nürnberg. Dank Markus, den wir nach der Fahrt in „Mister Almanach“ umbenannten, wussten wir, dass der „Glubb“ seine beste Zeit in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte (5x Deutscher Meister) und dass der FC St. Pauli seit dem legendären 2:1 beim Schonaufsteiger 2001 nicht mehr da unten gewonnen hatte. Nimmt man meine persönliche Punkteausbeute bei Auswärtsfahrten dazu, war es offensichtlich eine doofe Idee, sich die 6 1/2 Stunden anzutun.

Es dennoch getan zu haben, war ein großes Glück: die Boys in Brown besiegten den Frankenfluch und Cenk Sahin und Azziz Bouhaddouz zeigten einmal mehr, wie wichtig sie für den FCSP sind.

Chant/ Fangesang des Abends

Die erste Halbzeit war der Support in unserem Block echt Oldskool, also situationsbezogen und durch die beiden Blöcke wabernd. USP kam erst zur zweiten Halbzeit, was zum einen sicher an der Vollsperrung der A7 bei Hannover lag, die uns auch über eine Stunde gekostet hatte, zum anderen an der Innigkeit, mit der die bayrische Polizei die Ultrás aus dem Norden untersuchte. Die Wucht, die der Gästeblock dann aber mit USP entfalten kann, ist schon enorm. Wozu auch der sehr optimistische Chant gehört, den sie mit im Gepäck hatten. Nach dem 2:0 wurde die letzte 1/4 Stunde des Spiels, danach mit der Mannschaft, danach mit Ewald Lienen alleine, der nicht in die Kabine wollte, und dann solange gesungen, bis uns die freundlichen fränkischen Stewarts aus dem Block schoben.

„Hier im Frankenland
Spielen wir euch an die Wand.
Immer weiter vor,
Schieß für uns ein Tor“

 

„Kinnings, wie wichtig war denn dieser Auswärtssieg?“

Ich habe das ganze Wochenende gedacht, „mannmannmann war das wichtig“, und dann habe ich angefangen zu singen, wie wir es im Frankenstadion bereits bis zur Heiserkeit getan haben.

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