Naki-Nazi: FC St. Pauli legt im Ohrenskandal des DFB Widerspruch ein

Der DFB hat sich verhört und nun soll der FC St. Pauli für angeblich „diskriminierende Rufe“ bei der Aufsage der Mannschaftsaufstellung von Hansa Rostock die Rekordsumme von 20.000 EUR zahlen. Der DFB-Spielbeobachter (sic!) hat statt „Naki“, „Nazi“ verstanden.

Nun hat der FC St Pauli reagiert – und wie zu erwarten war, der Strafandrohung widersprochen:

Der DFB-Kontrollausschuss forderte in seiner Anklageschrift eine Geldstrafe von 20.000 Euro. Diese setzte sich zusammen, weil zum einen während der Partie Pyrotechnik im St. Pauli-Block gezündet wurde. Zum anderen sollen die Fans des FC St. Pauli bei der Verlesung der Mannschaftsaufstellung von Hansa Rostock diskriminierende Äußerungen skandiert haben. Dieser Darstellung hat der Club in seiner Stellungnahme an den DFB nicht zugestimmt. Nun wird das Sportgericht über den Sachverhalt entscheiden. (fcstpauli.com)

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