Novembersonne und Frustsüsse

Es gibt Tage, da verbringt man den Abend besser mit verboten süßen Trostspendern. Wenn nur Sprachlosigkeit als Ausdruck eines gruseligen Staunens bleibt, bei 0:10 Toren in drei Heimspielen, Ambitionen begraben, Abstiegsplatz verdient.

Wenn der Trotz scheitert, und selbst die Ironie versagt, dann bleibt dem Einen oder Anderen nur übrig, nach alten Helden zu rufen (Deniz Naki), wohl wissend, dass er damit die neuen, die erst zu welchen werden sollten, gefährlich tief verletzt.

Lässt mich ratlos zurück das alles.
Trauere um die Lovelights am letzten Erdhügel, der nu abgetragen wird und mein Millerntor liegt, halb modernisiert, am Boden und droht, in der Pfütze unserer Tränen zu ertrinken.

Was nu?
Kurztrainingslager?, Reset-Taste? U23 auflaufen lassen? Fischbudenverbot?

Ich verschreibe den Boys in Brown erstmal eine Tafel Schokolade, und dann ausschwitzen den Frust – oder wegstricken, wie es eben besser klappt.
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