Sankt Pauli ramdösig 2:1 gegen glücklosen FSV

Das Wort „ungefährdet“ ist schon im Winterlager und nach den unsportlichen Düsseldorfern kamen die agilen aber glücklosen Frankfurter gerade recht. Wieder ein Blitzstart, wieder Max Kruse, der nicht nur heute den Unterschied ausmacht, sondern auch Schützenhilfe der Frankfurter. Die sich dann mutig wehrten in der Folge und nicht erhört wurden, wie ihre Fans übrigens beim beeindruckenden Sankt Paulé aus der Gästekurve.

Die Sonne stand über der Gegengeraden und schaffte es mit Ach und Krach hinüberzuluken, so wie Max Kruse dann nach einem sehenswerten Angriff noch auf Deniz Naki ablegte, Hurray, Deniz ist wieder da, 2:0!

Zwischendurch zerplatzen immer mal wieder Luftballons, übrig geblieben von der putzigen Nordchoreo, die ich persönlich als eine Wiedergutmachung empfinde,zum lausigen Support am Montag.

In der zweiten Halbzeit habe ich dann versucht das Spiel in der Schattenhälfte zu verfolgen, wurde immer ramdösiger in der Sonne und schweifte ab. Mal nach oben, wo drei Krähen eine Raubmöve vertrieben, mal vor unser Tor, wo urplötzlich eine wuchtige Hereingäbe einen Abnehmer fand. 2:1.

Philip Tschauner hat uns das Spiel dann noch gewonnen, mit einer tollen Parade. Und wurde zurecht dafür gefeiert. Ob die Kiffer hinter mir noch nach Hause gefunden haben, weiß ich nicht. Zerschlagen und irgendwie neben mir verließ ich dann das Millerntor in Richtung Domschänke. Budweisheiten von sich gebend, verabschiedete man den Nachmittag und die Paulianer in alle Himmmelsrichtungen. Mit wehen Füssen geht’s nu früh ins Bett. Sonntag eben.

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