Sondertrikot: „Kein Fußball den Faschisten“

„Kein Fußball den Faschisten“
FC St. Pauli trägt gegen Leipzig Sondertrikot

Zum Heimauftakt gegen Leipzig am kommenden Freitag (12.2.) werden die Profis des FC St. Pauli in ganz besonderen Trikots auflaufen. Auf Initiative des Fanladens St. Pauli wird anstelle des Hauptsponsors congstar, der für diese Aktion die Trikotbrust freigegeben hatte, der Schriftzug „Kein Fußball den Faschisten“ zu lesen sein.

Zum Abschluss verschiedener Veranstaltungen, die der Fanladen St. Pauli rund um den internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust durchgeführt hat, wird der FC St. Pauli am Freitag zum Heimauftakt in diesen Sondertrikots auflaufen.

Die auf 200 Stück limitierten Trikots gibt es NUR im Fanladen. Der gesamte Erlös fließt dem Fanladen St. Pauli zu.

Warum nur 200?, habe ich mich gefragt und vom Verein die einfache Antwort erhalten, dass die Trikots an sich schon so gut laufen, dass man für diese Aktion schlicht nicht mehr als Zweihundert auftreiben konnte, um sie mit dem Aktionsschriftzug „Kein Fußball den Faschisten“ zu beflocken.

Der gesellschaftspolitische Slogan „Kein Fußball den Faschisten“ ist vor Jahrzehnten in der Fanszene des FC St. Pauli entstanden und steht in der Fanszene des Clubs als Synonym dafür, für was der Club im Rahmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung steht. Für bunte Vielfalt, Toleranz und Respekt und gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art.

Nach dem Neubau der Gegengerade des Millerntor-Stadions waren es auch Anhänger der Kiezkicker, die den Slogan in großen Lettern als leuchtendes Signal dieser gesellschaftspolitischen Haltung auf die Tribüne gemalt haben.

‚Kein Fußball …‘

Der FC St. Pauli hat den Fanladen bei der Umsetzung seiner Idee vollumfänglich unterstützt, genau wie Hauptsponsor congstar und auch die Deutsche Fußball Liga hat dem Sondertrikot vor dem Hintergrund der aktuell von der Bundesliga-Stiftung lancierten Kampagne anlässlich des „Erinnerungstags“ zugestimmt.

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