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Gegengerade für Julius Hirsch Preis vorgeschlagen

Der DFB verleiht 2014 wieder den mit 20.000 Euro dotierten Julius Hirsch Preis an Institutionen und Projekte, „die sich in öffentlich wahrnehmbarer Form für Demokratie und Menschenrechte und gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt wenden. Die Aktivitäten sollten in, um oder durch den Fußball ihr Wirkungsfeld haben.“

Das erfüllt die Gegengerade unseres Millerntors ja seit Jahrzehnten, was sich äußerlich durch den eindeutigen Leitspruch „KEIN FUSSBALL DEN FASCHISTEN“ ausdrückt. Nach der Neutralisierungspanne des DFB wäre es nur angemessen, wenn in diesem Jahr die Brutstätte des Antifaschismus im Profifussball als erstes Bauwerk ausgezeichnet würde.

Ich habe auf der DFB-Website ein Formular gefunden, das Vorschläge entgegen nimmt – Klick hier, um Deinen Vorschlag abzugeben ;)

Julius „Juller“ Hirsch (* 7. April 1892 in Achern; † wahrscheinlich 1943, zum 8. Mai 1945 für tot erklärt) war ein deutscher Fußballspieler. Hirsch wurde 1910 mit seinem Heimatverein Karlsruher FV sowie 1914 mit der SpVgg Fürth deutscher Meister und spielte zwischen 1911 und 1913 siebenmal für die deutsche Nationalmannschaft. Als Jude wurde er im März 1943 von den Nationalsozialisten wahrscheinlich nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet. Sein Todesdatum ist unbekannt, er wurde 1950 zum 8. Mai 1945 für tot erklärt. (Wikipedia)

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