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Moin Moin Nordkurve

Dauerkarte FC St. Pauli 2019/20

Die Nordkurve hat mich wieder: gerade habe ich meine Dauerkarte für den FC St. Pauli von der Gegengeraden zur Nord getauscht, bezahlt und abgeholt. Ab der neuen Saison bin ich wieder auf der Wetterseite des Millerntors zu finden.

Ich freue mich sehr drauf, wieder dort zu stehen, wo meine zweite Liaison mit dem magischen FC erneut entflammte (in der ersten war die Gegengerade mein Zuhause), die tief stehende Sonne oder den parallel zum Rasen peitschenden Regen auf dem Gesicht spürend.

Das Spiel über mindestens eine Halbzeit mit anderen Sinnen, als den Augen wahrzunehmen.

Die Nord, unterschätzte Supporterkurve mit Schnauze, nicht umsonst wurden dort die großen Konflikte der Vergangenheit ausgetragen, hält sich auch heute noch ein Rest unbelehrbaren Widerstands gegen die auch in diesem Blog propagierte, aber eben auch oft intellektuell vorgetragene, Political Correctness. Da streitet man mit Platzhirschen über Aufnäher, weist danach gemeinsam hässliche Gäste in ihre Schranken. Da geht was.

Die Nord bestimmt eben immer auch der ungeschützte Umgang mit unseren Gästen, das gleichmütige aber energische Abwettern von Anfeindungen aus dem wirklich nahen Gästeblock, macht den Spieltag in diesem Teil des Stadions besonders intensiv; eine Intensität, die der Gegengeraden schleichend abhanden kommt, wie ich finde.

Nun stehen also alle Hosts des Podcasts „St. Pauli POP“, Willi, Markus und ich, gemeinsam in der Nordkurve und wer weiss, vielleicht kommen wir öfter dazu, eben aus dieser Perspektive zu podacstern, so wie im letzten Frühsommer beim emotionalen Klassehalten:

1 Kommentar zu „Moin Moin Nordkurve“

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