Surreales Siegen am Millerntor

Und die Welt war eine andere als zuvor – die am Millerntor. Dass das Spiel surreal erschien, so, als der Rausch der Welt selbst in die Glieder gefahren, als sei das ganze Spiel ein imaginierter Ort, einer, wo plötzlich Wunder geschehen, Uhren fließen und Giraffen brennen! Wusch, wieder ein Tor und fast schon der Aufschrei „Nein! Das geht doch nicht! Das kann der doch den Koblenzern nicht antun!“, als der zweite Elfmeter gepfiffen, der dritte geschossen wurde, weil wir doch sowieso schon 5:0 führten.

Gut, das Torverhältnis kann freilich noch entscheidend, aber auch die letzte Vierstelstunde, die noch irgendwie rumzubringen war, wirkte wie absurdes Theater. Herrlich drum all die „Stani raus!“, „Wir wollen euch kämpfen sehen!“ und „Wir haben die Schnauze voll Chöre“ beim Stand von 6:1; nach dem heutigen Ergebnis des HSV ja eigentlich noch lustiger.

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Foto: ring2

Sankt Pauli NU
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