Thees Uhlmanns Derby-Prosa: Auf nach Mordor

Ich habe Thees Uhlmann vergangene Woche beim Neujahrsempfang des FC St. Pauli getroffen – und ihm nochmal Feedback zu seinem Text zum Jahr100 mit Übersteiger-T-Shirt gegeben, den ich ziemlich schwach fand. Irgendwie scheint das gefruchtet zu haben, oder Thees hat sich unabhängig davon mal wieder an die Stimmung erinnert, die ihn Zeilen wie „meine Schulter ist naß von den Nebenmanns Tränen“ hat schreiben lassen – so erkläre ich mir seinen feinen Text zum Derby HSV-FCSP am Sonntag, den ich wiederum im Spon finde (und der vom Titel her prächtig zu dem Abhängen vorm Fernseher passt, als ich den ganzen Abend Männern in Neuseeland dabei zusah nach Mordor und von Rohan nach Bruchtal zu flitzen;):

Oh, Sie schmunzeln, weil ich vor so einem wichtigen Spiel allen Ernstes mehr über das Phänomen Sankt Pauli als über Fußball schreibe? Haben sie mal den Stürmer Gerald Asamoah gesehen, wie er in seiner Liebe zum Spiel aufgeht? Haben sie meine Mannschaft gesehen, wie sie trotz Aufopferung und einer sympathisch unerfahrenen Art und Weise den ein oder anderen Punkt lässt?

weiterlesen»»

Weiterlesen:

Eine Antwort

  • Ich bin ja so froh, dass sich das Selbstbild der gemeinen Raute, mit meinem Bild von dem, von dem ich nicht Teil sein will, so deckt:

    „Solche Probleme hat der HSV nicht. Ein Ruud van Nistelrooy und ein Paolo Guerrero müssen sich über Emotionen und die Wichtigkeit dieses Spiels keine Gedanken machen und können stattdessen mangels Identifikation mit dem Verein befreit aufspielen.“ cfhh-member bei spon

    … wenn ihr versteht, was ich meine.

Kommentarfunktion geschlossen