Wasserwerfer marsch! #G20

Wasserwerfer Garage am Hamburger Flughafen. G20 Foto: mfG

Die Taktik ist die altbekannt. Wie schon im Zuge der rechtswidrigen Gefahrengebiete vor ein paar Jahren, setzt die Polizei Hamburg auf unterschiedslose Repression. Urteile scheren sie nicht, wenn sie jeglichen Protest – noch weit vor dem eigentlichen Gipfel – mit ihrem Gewaltmonopol verhindert. Das ist ein so offensichtlicher Rechtsbruch, dass sich in der Stadt Kirchen, Kulturzentren, Gäste und Anwohner mit den Aktivistinnen von #NoG20 solidarisieren.

Hamburg geht gegen die Polizeiwillkür auf die Straße – friedlich und bunt

Wir Hamburger lieben die Freiheit, deswegen steht sie auch in unserem Namen. Der Westfale Olaf Scholz und sein Handlanger Andy Grote verstehen es einfach nicht: wir hassen Willkür und Despoten, ob sie mit orangenem Teint oder Uniform daher kommen. Hamburg solidarisiert sich gerade öffentlich und friedlich mit ebenso buntem und gewaltlosem Protest der #NoG20 Aktivistinnen

https://mobile.twitter.com/brdn/status/882276389172523008

Polizei Hamburg kann zu G20 nur einen Trick: Knüppel aus dem Sack

Nun rächt sich, dass Scholz wieder auf das One-trick-pony Dudde setzt; mehr als Knüppel aus dem Sack kann der nicht – und das lassen sich die Hamburgerinnen eben kein zweites Mal gefallen (nach dem international verspotteten und rechtswidrigem Desaster mit dem Gefahrengebiet auf St. Pauli).

https://mobile.twitter.com/DerSchulze/status/882204826662305792

Inzwischen haben buntes Campen und fröhliches Cornern gegen G20 einen Schwerverletzten gekostet. Am Kopf verletzt beim Angriff der Wasserwerfer auf friedliche Protestier gestern Abend in Altona.

25 Wasserwerfer zähle ich in dieser Garage am Hamburger Flughafen. Wer anmerkt, dass diese Militärmaschinerie nicht dazu geeignet ist, die Grundrechte von Demonstrantinnen zu schützen, gilt in dieser Logik ja schon beinahe als Gefährder.

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