Der unbemerkte Rassismus #sinophobie

Die Verpflichtung des japanischen Stürmertalents Ryo Miyaichi beim FC St. Pauli ist eine gute Gelegenheit, den antirassistischen Blick zu schärfen.

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Foto: Ryo präsentiert das FCSP Trikot

Sinophobie, also Rassismus und Diskriminierung gegenüber Asiaten ist eine Form der Diskriminierung, die meist wenig auffällt. Sie äußert sich aber wie alle Rassismen dadurch, daß das Subjekt hinter Stereotypen verschwindet, bzw vermeintliche Eigenschaften betont werden.

Umso wichtiger scheint es mir, auf rassistische Entgleisungen, wie derzeit bei BILD hinzuweisen.

In diesem Zusammenhang muss man auch eigene rassistische Prägungen wahrnehmen. Wenn nun Charaktereigenschaften, wie fleißig und ausdauernd in den Sinn kommen, dann wirken ebendiese:

 „Auch scheinbar positive Vorurteile wie Intelligenz und Fleiß machen Menschen zu einer homogenen Masse, das ist per se entwürdigend“

Zum Weiterlesen: „Wir sind keine Schlitzaugen“

6 Antworten

  • Hab ich gelesen, aber sorry, ich sehe nach wie vor nix rassistisches oder beleidigendes beim ausdruck, den Bild benutzte. Ball flachhalten, locker bleiben, erstmal muss der Neuzugang zeigen, ob er ordentlich was drauf hat. Übrigens, Kraftausdrücke. Fällt mir spontan ein, dass viele Briten Deutsche als „Krauts“ bezeichnen. Eine Beleidigung? Denk mal an Bert Trautmann aus Bremen, der kurz nach dem WK II als Kriegsgefangener in England zu ManC kam und – mit angebrochenem Genick – das Cup Final gewann. Fußball-England nannte ihn daraufhin nur noch „Traut the Kraut“. Es war eine Auszeichnung! Schönen Gruß und FOREVER 1910!

  • Ist nun mal typische BILD-Sprache. Saublöd, aber wat willste machen? In die rassistische Ecke würde ich das trotzdem nicht stellen

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