Lack-Offensive gegen Wildpinkler auf St. Pauli

St. Pauli pinkelt zurück“ – unter diesem Motto kursiert ein Aufruf der IG St. Pauli im Netz, der zeigt, dass wildpinkeln auf St. Pauli demnächst zu nassen Hosenbeinen oder klammem Schritt führen kann.

Angeblich sollen Urin-verseuchte Ecken des Kiez mit Spezial-Lack bemalt sein, der so Wasser-abweisend ist, dass der Strahl in einem ungünstigen Winkel dem Pinkler wieder entgegen spritzt. Eine intelligente Form der defensiven Abschreckung, die vielleicht schon funktioniert, wenn nur die Angst vor einem vorzeitigen Kiezbummelende umgeht. :)

Mehr Infos dazu hat das Abendblatt-Blog „St. Pauli News“:

Die Idee zu der Aktion stammt von einer großen Hamburger Werbeagentur, die sich jedoch lieber im Hintergrund halten will. Bereits vor Monaten gingen die Kreativen mit ihrem Vorschlag auf die IG St. Pauli zu, der dort mit Begeisterung aufgenommen wurde. „Es ist eine Möglichkeit der Kommunikation, die nicht oberlehrerhaft rüberkommt und einen gewissen Witz hat“, sagt BID-Quartiersmanagerin Julia Staron, die das Projekt in den vergangenen Wochen mitbetreut hat. „St. Pauli spricht direkt zu seinen Gästen – ohne zu pöbeln oder zu meckern. Ich finde das ist eine ganz charmante Art, um auf das Problem aufmerksam zu machen.“

Bei dem Speziallack handelt es sich um das Produkt „Ultra-Ever Dry“, das 2012 von der amerikanischen Firma Resource Energy Group entwickelt wurde.

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