Erbarmungslose „Leidenschaft“ beim FC St. Pauli

  • Bodenhaftung,
  • Harte Arbeit,
  • Qualität, die sich beharrlich durchsetzt.

Wer den Fußballprofis Marius Ebbers, Fabian Boll und Bene Pliquett im Werbe-Youtube-Stück „Leidenschaft“, gesponsert von einem Energydrink* zuhört, der denkt eher an protestantische Arbeitsethik, als an Leidenschaft im St. Paulianischen Sinne.

  • „Du bist schon ok, auch wenn Du Dein Talent vergeudest“
  • „Sie lieben Dich – auf eine magische Weise – jedes Mal mehr, wenn Du daneben greifst“
  • „Auswechselbank ist ok“

… das wären Aussagen, die mir gefallen hätten ;)

„Relentless Energy“ heisst das Energie-Getränk aus den Chemielaboren von Coca-Cola, das als neuer Sponsor nun seine Markengene in die Seele wohl junger St. Paulianer_innen arbeitet. Erbarmungslos und unbarmherzig heisst relentless auf deutsch. So will ich nicht sein, und so will ich mein St. Pauli nicht sehen.

„Leidenschaft“ ist Grundausstattung für jeden, der St.Pauli im Herzen trägt und der Titel des ersten Teils der „FC St. Pauli in 3Chapters“-Trilogie von Relentless Energy. Skate-Filmer Mark Nickels zeigt darin die Club-Urgesteine Fabian Boll, Marius Ebbers und Benedikt Pliquett auf der Spurensuche: Wo kam es her, dieses Feuer…?

*
Relentless Energy
Hersteller:
Hergestellt in Deutschland
Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG
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6 Antworten

  • Irgendwie muss man deine Kommentare wirklich nicht mehr lesen… ;( Wahnsinn, dass es diesen Verein noch gibt, noch nie wurde hier scheinbar auch nur im kleinsten Ansatz irgendetwas richtig gemacht. Boller, Bene und Ebbe reden nur Quatsch… hätten sie die selben Worte in einem fanräume-Video gewählt, wäre wahrscheinlich alles fein. „Ich hasse Sponsoren, sie passen nicht in meine Welt, so lange wir aber auch noch solche Spieler im Verein haben, ist mir nicht Bange“ …so etwas hätte ich gern gelesen. So, jetzt kommt das Tor des Monats. Tschüss.

  • Ich bin da vielleicht wirklich ein wenig pedantisch. Aber wenn man sich soviel Mühe gibt, mit Kamerateam, drei Spielern, Drehbuch und allem Zipp und Zappa, und dann so ein protestantisches „Du musst nur hart an Dir arbeiten“ bei rauskommt, dann finde ich das in erster Linie schade.

    Ich weiß ja selbst, dass das Marken-Kommunikatoren selten können oder sich trauen, vor allem die von FMCG-Zeug. Und das ärgert mich dann, dass die sich so uninspiriert an unserem Image reiben. Das hat übrigens mit der Erkenntnis, dass Sponsoren sein müssen nix zu tun. ;)

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