St. Pauli, Du Arsch

Punk

Ich möchte keinen Ehrenpräsidenten Corny Littmann, weil ich einen echten, amtierenende schrägen haben möchte (gerne auch als „queer*“ zu verstehen). Cornys Ego verstopft doch alles dahinter und lässt dann nur Raum für Ute Orth ihren Mann ihren Sohn.

Überhaupt war der Verein noch nie so bieder, mit jeder Tribüne, die aus lustlosem Beton sich des Kulturerbes Millerntor bemächtigt (ja, ich schreibe bewusst nicht „Kulterbe“), wird es schlimmer. Ich möchte Logen für Hartz4-Empfänger, eine umgekehrte Privilegierung; ich wünsche mir, dass Spieler Biermann wieder einen Vertrag bekommt, damit wir ein Zeichen setzen gegen die Leistungsgesellschaft Bundesliga. Ich streite gerne darüber, ob man das Stadion weiterbauen soll, und ich möchte dass wir den Support von USP als Ansporn begreifen. Ich bin ein Arsch, weil ich mir das alles wünsche, aber am Sonntag gar nicht kann**.

* Queer [‚kw??(?)] ist ein Fremdwort aus der englischen Sprache und bezeichnet als Adjektiv Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen. Ursprünglich drückte es meist eine negative Einstellung zu der Abweichung oder dem Abweichler aus (Konnotation). **Der Autor ist am Sonntag mit Altona 93 unterwegs, und hat das Foto oben im O-Feuer aufgenommen

3 Gedanken zu „St. Pauli, Du Arsch

  1. Entweder ich verstehe deinen Humor oder deine Finanzierungspläne nicht. Lasse mir aber gern beides von dir erläutern.
  2. @headnut – ja danke, Danke für den Hinweis. Sollte um Gottes Willen keine Geschmacklosigkeit sein, habe mich nur geirrt.
  3. Bin mir nicht ganz sicher, aber ist Ute nicht Mutter des Präsis?

Kommentare sind geschlossen.