Verflirrte Ostermagie

Hätte es keine Beweise gegeben, ich hätte das Gesehene den starken Schmerzmitteln zugeschrieben. Tollhaus Millerntor.

Aber auch ohne Drogen muss das ein geradezu verwirrendes Erlebnis gewesen sein, da gestern am Millerntor, am Ostermontag. Unter Flutlicht strahlte das Stadion so bunt wie lange nicht mehr. Und das Motto „Lieb doch wen Du willst“ wurde von unserer Magie an diesem Ort wohl ernst genommen. Bestrahlte Paderborner mit braunweissem Herzen, genauso, wie unseren Präsidenten, der sich zur 2. Hälfte Flo Bruns wünschte, und dessen Pass auf Superschachter dann in Aufstiegsjahrmanier auf Ebbe gepasst, Tor Nummer 101 erstreckte.

Eigentlich dürfte sich danach keiner wundern, dass ausgerechnet Magic Saglik und Deniz Naki den FC St. Pauli umstießen. Solange, bis das bunte Durcheinander dieses Abends zum Höhepunkt kam: Kopf — Ball – Tor.

Millerntor.

ps und die tollen Jungs Gyau und Thy müssen verzweifeln. Nein, das Millerntor hat noch nicht losgelassen. Zu viele Nerven hängen da noch in der Aufstiegsära.

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