What a feeling

Ich habe heute morgen ein aufgekratztes Gefühl, melancholisch und überschwänglich zugleich. Ich freue mich auf Union Berlin, wie jedes Mal, wenn sie ans Millerntor kommen. Doch diesmal ist es anders: Union ist der Favorit.

When I hear the music
close my eyes feel the rhythm
wrap around take a whole of my heart

Nach den „och menno“-Niederlagen und seelenarmen Spielen der letzten Wochen herrscht eine trotzige Vorfreude auf das Millerntor – von Katalunien bis Yorkshire, von Altona bis in die Neustadt. Nun sind wir endlich befreit vom System, von schablonischen Denken, wo Boys in Brown taktische Korsetts zu tragen haben. Nu soll gefühlt werden, die Magie am Millerntor, Flutlicht, matschiger Rasen, der Nebenmann an dem ich mich festhalten kann.

Der Ton ist schon da, bevor er die Stimmbänder erreicht, hat mir mal jemand gesagt, der vom Singen lebt. An guten Tagen singt der ganze Körper. Und auf dieses Schwingen, Resonanzen bilden, wo gestern noch Anspruch war, darauf vorfreue ich mich so sehr.

Freut ihr euch auch!
… Nous sommes Saint Paulé …

What a feeling

I can have it all
will be dancing for my life
take your passion and make it happen
pictures come alive
you can dance right through your life