Wie man sich als Sportler die digitale Reputation versaut #socialmedia

Ob Udo Lattek oder Nelson Mandela Junior Malanda, Anteilnahme macht sympathisch; dachte sich augenscheinlich die Social Media Agentur, die einige Bundesliga-Stars – teilweise Weltstars – wie Rafinha oder Dante betreut, wohl auch und postet augenfällig ähnliche Postings im Namen der Stars. Das ist nun aufgefallen – und der Schaden, den die digitale Reputation der Spieler und ihre Agenten nehmen, ist hoch, Häme noch die harmloseste Reaktion:

Es gibt Spieler, die bedienen sich professioneller Agenturen, die ihr Image online und in sozialen Netzwerken vom talentierten Buffer (meist mit Nationalmannschaftslorbeeren) zum Popstar ummodeln. Hans Sarpei ist das berühmteste Beispiel: Innerhalb von ein paar Jahren wuchs dieser durch die Betreuung von Jung van Matt Sports zu so einer Art Twitter-Popstar heran. Ralle Gunesch schaffte dies in Ingolstadt durch die konsequente Zurschaustellung einer Haltung, die er sich hier am Millerntor angeeignet hat. Haltung ist immer ein guter Hebel für Reputation.

Wer sich also als Fußballer in den sozialen Medien bewegt, der nimmt sich besser einen Profi oder macht seine Kommunikation am besten selbst. Kleine Fauxpas, wie der von Lewis Holtby mit seiner Nike-Mütze schmälern vielleicht das Portemonnaie, steigern aber die Credibility in der Community. Und wer weiss, wenn die Karriere vorbei ist, ist sie vielleicht das Einzige was vom scheidenden Fußballer-Ruhm bleibt.