Bombenopfer-Transparent: Ultrà Sankt Pauli polarisiert

Alter, Südkurve, was war das denn heute? Nicht nur, dass ihr die Gastmannschaft noch vor dem Anpfiff auspfeift – ihr verhunzt auch noch ein richtiges Anliegen mit doofer Boshaftigkeit.

Update: nachdem ich zu meinem Rant viele Hinweise bekam, möchte ich meine Meinung zum USP Banner konkretisieren. Ich halte die Wortwahl immer noch für missglückt. Statt Schrot, hätte ich mir das textliche Florett gewünscht. Nach den tlw heftigen Attacken gegen die Bannerschreiber_innen, dem ewig doofen Ultrabashing und Relativierungen, dem Applaus aus unerträglicher Richtung und vor allem nach den Berichten aus Dresden von heute Abend würde ich diesen Text nicht noch einmal so schreiben.

Ich halte die schnelle Entschuldigung des Vereins trotzdem für den richtigen Schritt, so merkwürdig das klingen mag.

Der Text bei Metalust hat mich sehr beeindruckt, also gerne lesen …

Und auch wenn ich die Oberzeile des Trasparentes immer noch als sehr mißlungen empfinde: Ich danke den Plakatmalern, dass sie mich wieder darauf hinwiesen, wo ich mittlerweile selbst den Weg des geringeren Widerstands oft wähle.

Sie haben schlicht aufgezeigt, wie nachhaltig der Opfermythos längst den Diskurs ganz und gar nachhaltig vergiftet hat.

Heftige Reaktionen auf Dresden-Banner

Scheint die Woche der hirnlosen Plakate zu sein. Selten so geschämt! #FCSP #FCSPSGD

Posted by Maik Nöcker on Sonntag, 12. Februar 2017

Man kann an Dresdens Fanszene sicherlich vieles kritisieren, gerne auch deutlich. Jede Medizin wirkt aber toxisch, wenn man sie überdosiert. Ihr habt dafür gesorgt, dass der Effekt die Aussage erschlägt. Schade!

Das Verhöhnen von Bombenopfern geht über das Maß erlaubter Polemik hinaus. Einen von Rechtsextremen überhöhten Opfermythos zu kritisieren, indem man die Bombentoten, die Großeltern der Dresdner Fans auf Transparenten beleidigt, diskreditiert das eigentliche Anliegen so sehr, dass die Scheisse euch zurecht um die Ohren fliegt.

„Schon eure Großeltern haben für Dresden gebrannt. Gegen den Doitschen Opfermythos“

Man kann als Fanszene in der Sache richtig liegen und dennoch unerträglich daneben hauen. Das ist heute am Millerntor mit dem Spruch „Eure Großeltern haben auch für Dresden gebrannt“ geschehen.

„Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein Idiot sein kann.“ Martin Kessel

USA: Große Resonanz auf St. Paulis Kritik an Under Armour

Das Statement unseres Präsidenten, Oke Göttlich, vom Freitag, in dem der FC St. Pauli sich kritisch gegenüber dem eigenen Ausrüster Under Armour äußert, stösst auf Resonanz.

Nach Kritik zuhause, auch aus diesem Blog, sorgt Okes Statement für die Globalisierung des Protestes – vor allem in den USA.

Göttlich added: “Because, dear kit supplier, the saying ‘Protect Our House’ also holds true for FC St. Pauli and its values.”

 

Plank’s optimistic opinion about the 45th president of the United States sparked controversy over the brand on social media, where #BoycottUnderArmour began trending on Twitter on Wednesday.

Meldet beispielsweise die Washington Post unter der Überschrift: „Der Widerspruch gegen UA CEO wird global“

Okes Botschaft scheint also auf der anderen Seite des Atlantiks anders anzukommen, als zuhause, wo in Teilen der Fanschaft sich klarere Aktionen gewünscht wurden.

Aktionen, die es ja nun tatsächlich geben könnte, im Schulterschluss mit den Menschen in den USA, die sich ja gerade stark in die Richtung des FC St. Pauli politisieren.

Boycott Under Armour

Würde mich nicht wundern, wenn sich viele Sankt Pauli Fans dem Boycott aus den USA anschließen und ebenfalls unter dem Hashtag #boycottunderarmour mit dem Geldbeutel abstimmen.

 

Millerntor: schwarze Büx + gelber Pulli nur im Gästebereich

Kommen Sie aus Sachsen und drücken der Dynamo die Daumen?Haben Sie auch keine der wenigen Karten für den Gästeblock bekommen, aber das Glück, einen Geschäftspartner zu haben, der Sie auf die Haupt- oder eine andere Tribüne am Millerntor mitnimmt? Fein, herzlich willkommen, Sie Glückspilz.

Ihren Fanschal lassen Sie in diesem Fall aber lieber zuhause, denn der FC St. Pauli hat kategorisch das Mitführen und Tragen von „Farben des Gegners“ außerhalb des Gästeblocks untersagt. „Millerntor: schwarze Büx + gelber Pulli nur im Gästebereich“ weiterlesen

Post aus Leipzig: Interview über Fußball, Red Bull und Tradition

Während der energischen Diskussion um die Gewalt von Borussia Dortmund Supportern ggü RB Leipzig Anhängern bekam ich viele Zuschriften aus Leipzig, unter anderem auch von Nicole vom Fanverbund der RB-Fans. Ich hatte ein paar Rückfragen, die ich ihr per Whatsapp übermittelte. Heute bekam ich ihre Antworten per Post.

Zwei RB Fans im St. Pauli Nu Interview

„Post aus Leipzig: Interview über Fußball, Red Bull und Tradition“ weiterlesen

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Nicht St. Pauli-like: Under Armour CEO schleimt sich bei Trump ein

Under Armour ist als Sponsor des FC St. Pauli nicht unumstritten, jetzt aber könnte das US-Sportunternehmen für das Management des Vereins untragbar werden.

Alumni Event at The Under Armour Headquarters; CEO Kevin Plank
Photo credit: University of Delaware Alumni Relations via Visualhunt.com / CC BY-ND

Der CEO von Under Armour, Kevin Plank, hat am Dienstag Abend bei CNBC den neuen – und sicher ebenfalls in der Fanschaft umstrittenen – Präsidenten Donald Trump ausdrücklich gelobt und seine Unterstützung für seine Politik zugesichert.

„Einen solchen Business-freundlichen Präsidenten zu haben, ist ein echter Gewinn für das Land“, sagte Plank sinngemäß und ergänzte, „die Leute sollten diese Gelegenheit ergreifen“. „Nicht St. Pauli-like: Under Armour CEO schleimt sich bei Trump ein“ weiterlesen

Googles neue Bildersuche klaut

google bildersuche
Google Bildersuche „Jolly Rouge“ – urheberrechtlich geschützte Bilder/Fotos verwendet Google ohne Einwilligung und ohne Weiterleitung auf den Urheber oder dessen Website

Google Bilderbuch zeigt Fotos und Bilder in hoher Auflösung

Der „Deal“ zwischen Suchmaschine und Urheber geht seit Jahrzehnten ungefähr so: Du darfst Auszüge oder Thumbnails meiner Inhalte indexieren und anzeigen und schickst mir dann die Menschen, die diese Inhalte sehen wollen rüber.

Dieser Deal, der die US-Suchmaschine auch in Deutschland groß gemacht hat, ist von Google einseitig aufgekündigt worden. Jüngstes Opfer: Fotografen und Websites, die Fotos und Bilder im Google Index zeigen. „Googles neue Bildersuche klaut“ weiterlesen

Scheiss auf eure „Tradition“

Oder: Euer Red Bull Leipzig Bashing ist so verlogen!

Man kann inzwischen die Uhr danach stellen: Wo der Brauseklub RB Leipzig auftaucht, gibt es von so genannten Fußballtraditionalisten Proteste, im besten Fall. Im immer häufiger anzutreffenden schlechten Fall gibts für die Fans von Leipzig aufs Maul, wie zuletzt beim Ruhrpotttraditionalisten Borussia Dortmund.

RB Leipzigs Fanszene: friedlich und fröhlich

Dabei kann man eine Grundregel beobachten: je weniger die Klubs noch echte Vereine sind, desto heftiger die Proteste. Es ist doch auch kein Wunder, dass die Anhänger von Aktiengesellschaften und KGaAs frustriert sind, ihre Mannschaften funktionieren auch nur, weil die Mitglieder ihres Vereines ihre Gestaltungsmacht an einen Sponsoren, Mäzen oder Investoren verhökert haben. Borussia Dortmund, Schalke 04 (Gazprom), Bayern München (Adidas) oder die Traditionssponsorenteams Bayer Leverkusen und VW Wolfsburg hassen den Spiegel, den ihnen Red Bull vorhält. Zuletzt der einst „stolze“ HSV, der seit einigen Jahren als HSV AG mit Beutemillionen versucht, die Liga zu halten.

„Ohne mich wäre die Borussia in der Oberliga“

BVB-Großaktionär Homm im Interview mit Spiegel Online

Wer von Tradition faselt und Anhänger eines Vereines disst, die in ihrer Mehrheit wenigstens ehrlich sind, wenn es um ihre Erwartungen an den modernen Fußball geht, der sollte bitte erst einmal vor der eigenen Türe kehren

Wie Metalust damals schon ganz richtig sagte, als auch beim FC St. Pauli dieses „Tradition gegen Red Bull“-Dings losging: „Soweit ich weiß hat deren Sponsor keine Zwangsarbeitervergangenheit“.

RB Leipzig nur logische Weiterentwicklung des modernen Fußball

<Rant>Ich verachte dieses Leipzig-Bashing ja inzwischen sehr, vor allem, wenn es von ausverkauften Aktiengesellschaften und ihrem Nazis-duldendem Anhang kommt! </Rant>

Das Übel liegt im Wesentlichen beim DFB und der DFL, die einem Ausverkauf der Demokratie im Fußball permanent Vorschub leisten, der einzigen Tradition übrigens, die im Fußball wert ist, erhalten zu werden.

50+1 ist faktisch tot

Wenn Hannovers Kind nach zwanzig Jahren ununterbrochener Einmischung die Mehrheit bei 96 übernimmt, dreht sich die Spirale ein weiteres Stück gen totaler Kommerzialisierung. RB Leipzig allein dafür zu dissen ist schlicht dumm. Schuld ist der Deutsche Fußball Bund und seine Idee von modernem Fußball.

Die Fans von RB Leipzig sind übrigens ausgesprochen sympathisch und haben sich am Millerntor wie echte Gäste benommen und offen gegen Homophonie und Xenophobie treten sie auch ein – und das in Sachsen!

Selbst, wenn manche bei uns das als Marketing diskreditieren, ich mag die.

Weltpokalsiegerbesieger: FC St. Pauli

Feiertag auf dem Kiez, 6. Februar: Weltpokalsiegerbesieger-Tag

Heute vor fünfzehn Jahren, am 6.2.2002 fand das berüchtigte Bundesligaspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Bayern München statt, das nicht nur in die Annalen des Klubs von der Reeperbahn eingehen sollte. St. Pauli gewann damals mit 2:1 und besiegte völlig überraschend den frisch gebackenen Weltpokalsieger von der Isar.

Weltpokal, der Vorläufer der Champions League

Weltpokalsiegerbesieger T-Shirt
Weltpokalsiegerbesieger T-Shirt

Der Rest ist Geschichte und ja, auch ein wenig Kult ;)) Der notorisch klamme Kiezklub vermarktete den historischen Sieg dann auch kreativ: Die T-Shirts mit dem Titel gingen weg wie warme Semmel und legten den Grundstein des heutigen Erfolges, den der FC St. Pauli als Marke im Bundesliga-Merchandising hat.

Weltpokalsiegerbesieger-Reportage (Sportclub): FC St. Pauli – Bayern München vom 6.2.2002

„Meggle, Schlenzer, Tooor“ ;)

Mopo #epicfail: Cenk Sahin mit der „Raute auf der Brust“

Bei der Mopo haben die Rauten in der Redaktion ein absolutes Übergewicht. Das ist keine neue Erkenntnis und auch beim Abendblatt so: Journalisten sind in der Regel schwarzweissblau. Manchmal manifestiert sich das auch in psychologisch verräterischen Bildunterschriften:

„Die Raute auf der Brust: Cenk Sahin bejubelt seinen Treffer und zeigt, für wen sein Fußball-Herz schlägt.“ – Quelle: Mopo.de

Der schönste Absteiger aller Zeiten

Das war gemein, was da gestern ablief, mal wieder: Die Boys in Brown engagiert, spielfreudig und körperbetont. So sehr hatten sie den VfB Stuttgart im Griff, dass man sich die Augen reiben wollte: Wer will hier nochmal aufsteigen?

St. Pauli war stark aus der Winterpause gekommen, vor allem das Duo Cenk Sahin und Jerry Dudziak sprühten vor Energie, ließen den Bundesligaabsteiger immer wieder schlecht aussehen.

Boys in Brown besser

Die Rückkehr von Lenny Thy und die Premiere von Møller Dæhlin und Flummy schien zu glücken: Wer war hier die eingespielte Elf?

Und dann schlägt die Fußballweisheit St. Pauli einen Zahn nach dem anderen aus; natürlich ist Stuttgart immer für einen guten Konter gut – und der kam in der 85. Minute. Wenn man bis dahin keine zwei Tore geschossen hat, wird es duster.

Für eine gute Leistung kann auch St. Pauli sich nix koofen.

Am Ende, das befürchteten wir alle, als wir uns vor der Domschänke vor dem klammen Bier den Pessimismus auszureden versuchen, könnte St. Pauli der schönstspielende Absteiger aller Zeiten werden. ;(

Kurzkommentar zum Heimspiel FCSP vs VfB Stuttgart.
Elbvertiefung Newsletter Kurzkommentar zum Heimspiel FCSP vs VfB Stuttgart.

»St. Pauli verliert gegen den VfB Stuttgart mit 0:1. Mit einer energischen Leistung hielten die Kiezkicker den Bundesligaabsteiger in Schach, waren lange die bessere Mannschaft. Außer einem Lattenschuss gab es aber keine Torchancen für Braun-Weiß – da langte ein guter Konter in der 85. Minute für den Nackenschlag. So verdient sich St. Pauli nur den Titel »Bester Tabellenletzter aller Zeiten« …«

Zuerst erschienen im Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT Online.

Sexismus: Auto-Thomsen provoziert mit „Pussie-Bande“ am Millerntor

Der FC St. Pauli sorgt mit einer sexistischen Bandenwerbung für Nissan/ Auto-Thomsen (11 Mal in Hamburg) für Unmut. Anders, als bei der unglücklichen Heimniederlage gegen Stuttgart ist der Vermarktung des Klubs mit der Bande („Nix für Pussies“) ein echtes Eigentor gelungen. „Sexismus: Auto-Thomsen provoziert mit „Pussie-Bande“ am Millerntor“ weiterlesen

Thank you Eric Cantona

Heute vor 22 Jahren schrieb Eric Cantona Fußballgeschichte und machte sich unsterblich. Als Feldspieler von Manchester United kickte Cantona einen Nazi-Hooligan mit einem Kung-Fu-Sprung aus dem Stadion. Huge.

On this day in 1995, Manchester United footballing legend Eric Cantona kung fu kicked a fascist football hooligan, Matthew Simmons, during a match against Crystal Palace. Simmons, who attended far-right National Front and British National Party rallies and has a raft of violent convictions including attacking a football coach who called him „Nazi scum“, allegedly heckled Cantona as a „foreigner“.

On this day in 1995, Manchester United footballing legend Eric Cantona kung fu kicked a fascist football hooligan,…

Posted by Working Class History on Mittwoch, 25. Januar 2017

Generalprobe mißlungen – wo steht St.Pauli vor dem Rückrundenstart?

 

War Sotogrande erfolgreich?,

Die Wintervorbereitung ist vorbei, die Testspiele gespielt und die Boys in Brown auf dem Heimweg. Aber war das Trainingslager jetzt erfolgreich?

Ich meine jein:

  • Die Generalprobe gegen Zürich und Kiew ging verloren
  • Die Verletzten Robin Himmelmann und Christopher Buchtmann konnten am Ende 90 Minuten durchspielen
  • Ziere ist immer noch verletzt/krank
  • Testspiele sind Testspiele – was zählt ist der nächste Gegner

Nächstes Ziel: Die Rückrundenpremiere gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonnabend erfolgreich gestalten.

Kurzkommentar in der Elbervertiefung von ZEIT Online:

»Der FC St. Pauli verliert seine beiden letzten Tests im spanischen Trainingslager, kann aber trotzdem mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden sein. Am Sonnabend gab es gegen den FC Zürich und den Champions-League-Teilnehmer Dynamo Kiew eine knappe (0:2 in der Nachspielzeit) und eine deutliche Niederlage (1:3), trotzdem überwiegen die postiven Eindrücke aus Sotogrande. Robin Himmelmann und Christopher Buchtmann konnten nach ihren Verletzungen 90 Minuten durchspielen: Comeback also doppelt geglückt. Außerdem gilt auch auf St. Pauli die Regel, dass nach einer durchwachsenen Generalprobe eine fulminante Premiere folgt. Einem guten Spiel gegen den VfB Stuttgart am nächsten Sonntag (13.30 Uhr am Millerntor) steht also nichts im Wege.«

Zuerst erschienen im Newsletter für Hamburg von ZEIT Online: Elbvertiefung

Pizza Bande – keine Margherita für die Onkelz

Wie man im Viertel – neben leckerer Pizza – für noch mehr Zustimmung sorgt: Nazis verärgern.

Pizza Bande: „Keine Pizza für Nazis“

Pizza Bande Bewertung Trip Advisor
Screenshot: Pizza Bande Bewertung TripAdvisor – Klick für Vollbild
Die Teigbäcker der Pizzeria „Pizza Bande“ links der Reeperbahn gelegen (Lincolnstraße 10) hatten kurz vor Weihnachten eine schlechte Bewertung auf Tripadvisor erhalten.

Unter der Überschrift Unfreundlicher Empfang  beschwerte sich Steffi S. darüber, dass „der Empfang in dem recht kleinen Laden … für uns als Auswärtige eher unfreundlich (war), denn wir wollten eine Pizza essen und keinerlei politisches Aufsehen erregen.“

Die „unpolitische“ Reisegruppe, so stellt unter der Beschwerde der Geschäftsführer der Kiez-Pizzeria, Vito C.,  klar, trug einheitlich Böhse Onkelz Merchandise, die Insignien einer Band also, die ihren Erfolg auf den rechten Sumpf baut. Seine Entgegnung wird gerade in meiner Timeline abgefeiert:

„Tja Jungs, wenn Ihr alle im Partnerlook, mit euren Böse Onkels T-Shirts in die Bande kommt, darf doch wohl die Frage gestattet sein, ob Ihr Nazis seid!…
Bei uns gibts keine Pizza für Nazis und andere Menschenfeinde.“

Der spanische Winter ist mild

»Beim FC St. Pauli freut man sich über die kleinen Schritte: Im frühlingshaften Andalusien, wo die Kiezkicker ihr Wintertrainingslager aufgeschlagen haben, siegte man am Sonnabend gleich doppelt, gegen einen chinesischen Erstligisten (deutlich 6:2) und erkämpfte sich gegen den Schweizer Meister FC Basel den zweiten Sieg des Tages (2:1 nach einer kämpferischen Aufholjagd).

Ewald Lienen ist froh, dass alle gesund sind und er endlich die geforderte Aggressivität in seinem Team spürt.

Kommenden Samstag gibt’s den letzten echten Testlauf im spanischen Winter gegen Zürich und Kiew.«

Zuerst erschienen in der „Elbvertiefung“ für ZEIT Online

Ewald Lienen über den FCSP Kader der Rückrunde

Ewald Lienen – alter und neuer Boyscoach 2017 – stellte sich den Fragen der Hamburger Sportjournalisten. Nachfolgend die wichtigsten Informationen als Schlaglichter, die eine oder andere Überraschung ist dabei:

  • Fafa Picault ist nicht wieder mit ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der FC St. Pauli hat ihm und seinem Berater nahe gelegt, sich einen neuen Verein zu suchen. Nicht überraschend, aber doch sehr schade. Ich hatte die „Gazelle“ tief ins Herz geschlossen.
  • Azziz Bouhaddouz ist – ein wenig überraschend – für den Afrika-Cup nachnominiert worden und nach dem Laktat-Test abgeflogen. Er verpasst große Teile der Wintervorbereitung. Ewald hofft, dass er fit und unverletzt zurück kommt. Puh, ja. Bitte!
  • Ziere, Kalla und Dudziak sind wieder fit und starten voll ins Wintertrining. Good News, auch wenn Ziere sich einen Infekt zuzog und noch ein paar Tage auskurieren muss.
  • Robin Himmelmann ist weiter verletzt – soll sich aber im Wintertrainingslager nächste Woche wieder rankämpfen. Das Gleiche gilt für Buchti, der nä Woche wieder ins Training einsteigt.
  • Lasse Sobiech hat eine doofe Entzündung am Oberschenkel, die ausheilen muss. „Er läuft noch ein paar Tage durch die Gegend“, sagt Ewald dazu.

„Ja, das ist es eigentlich vom Personellen her“, Ewald Lienen, FCSP TV

Ewald Lienen über die Aufholjagd 2017 und die Mission #Klassehalten: „Wir können das nur über eine Mannschaftsleistung schaffen“

Zu Lenny Thy: „Gehen wir mal davon aus, dass ihm der Aufenthalt in Bremen nicht geschadet hat“ ;) –

Das ganze Interview gibt es bei FC St. Pauli TV auf lau.