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Update: 1.3.14

Die VHH haben nu nach und lt. HA bekannt, dass der zunächst zensierte Gewinnerbeitrag von “Hamburg verkehrt” doch zwei Busse des HVV zieren soll! Unklar ist noch, ob auch unsere Routenvorschläge umgesetzt werden ;)

Die taz berichtet, dass die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, VHH, den Gewinner-Entwurf eines Schülerwettbewerbes nicht auf zwei Busse malen lassen will, wie eigentlich vorgesehen. Der Verdacht: Zensur.

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In 50m: Hamburg ist braun-weiss!

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Gesehen: Max-Brauer-Allee, Altona

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„Na, haben sich alle vom Schrecken erholt?“, so könnte Roland Vrabec am Montag seine Boys in Brown begrüßt haben und in der Tat gab es kaum Sportliches zu besprechen, nach dem Hoolangriff aus einer Dresdner Sportkneipe am Weg zur Autobahn.

Der DFB fühlt sich nicht zuständig in der Nähe von Dresdner Hooligankneipen, und die Polizei in Dresden hat sich gar nicht erst zur Eskorte getraut. Dresden bleibt teilnahmslos, und wiegt sich in struktureller Unschuld, angesichts der frechen Eigenständigkeit des FC St. Pauli. Bleibt nur noch der ungeheuerliche Verdacht, dass das neue Navigationssystem des FCSP-Busses, „ANTIFA2000“, sich seine Route nach der politischen Verkehrslage ausgesucht hat: Direkt an den Hools vorbei, „Weg da“ ausstrahlend.

Auch ein Beitrag zur St. Pauli-Werdung unserer jungen Padawane in braunen Jerseys: Unpaulitische Auswärtssiege gibt es eben nicht als Spieler des magischen FC ;)

Symbolfoto:
Broken Bus – Window thrownout by Dynamo Dresden Hools…
Dynamo Dresden – FC St. Pauli
www.kiezkicker.de

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Letztes Wochenende fuhr der Bochumer Bus, wie alle Gäste nach einem Spiel am Millerntor, an der Domschänke vorbei. Gäste der Kneipe, St. Paulianer_innen aller Couleur winkten den Siegern zu, manche applaudierten sogar. Das ist nicht immer so, aber angreifen, einen Spielerbus entlglasen?, auf die Idee käme auch niemand bei Dynamo oder Hansa – egal wie brenzlig der Tabellenstand wäre.

Heiliger Boden Highlander

So ähnlich muss die Situation in Dresden heute auch gewesen sein, nur eben eskalierte der Frust der Absteiger-Hools in Richtung Boys in Brown.

„Wir sind rausgefahren aus dem Stadion und haben an einer Linksabbieger-Spur bei Rot gehalten, direkt an einer Kneipe, wo viele Dynamo-Fans standen. Während der zweiten Rotphase kamen dann Leute auf unseren Bus zu, warfen Flaschen und Steine. Hinten wurden zwei große Scheiben komplett entglast.“ Schildert Chrishi Böning den Angriff.

Nach Stellen eines Ersatzbusses, sind die Jungs inzwischen auf dem Weg nach Hause.

Dynamo braucht hier keiner mehr. Absteigen bitte.

Foto: Kiezkicker

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Inzwischen ist über dem magischen Stadtteil die Sonne aufgegangen. Es ist frisch am Hafen, als die letzten Kieztouristen zum Fischmarkt ziehen. Nu sind die Boys und Girls in Brown (und schwarz) schon eine Weile unterwegs nach Dresden, in die Richtung aus der es hellsilber über die Elbe scheint.

Ich erinnere mich an eigene Auswärtsfahrten, die je älter ich werde auch immer gediegener werden ;) – auch weil meine grauen Schläfen bei jungen knackigen Polizisten Beissreflexe dämpfen. Ich denke an das Häuflein vom Autohof (Foto-Credit oben) und wünsche ihnen, euch, eine sichere und fantastisch schöne Reise ins verdunkelte Dresden. Bei der neuen Stärke unserer Boys in Brown ist das zwar immer weniger eine Maso-Tour, aber spannend ist sie immer, vor allem wenn es nach Dresden geht.

Kommt gut hin, laut rein und heil wieder raus … forza St. Pauli.

Für mich heißt es gleich Wohnung renovieren, und hoffen das AFM-Radio empfangen zu können. Auch eine oft zelebrierte Form der mentalen Auswärtsfahrt. Weniger spektakulär, aber nicht weniger aufgeregt ;)

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Ich hab es eben erst durch einen Referrer in den Logs gesehen, dass SPNU im Januar in die Top 100 der deutschen Blogcharts eingestiegen ist; WOW, Dazke vielmals für das mannigfaltige Lesen, liken und lästern ;)

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Politisches Sponsoring von Lonsdale bei Babelsberg 03 sollte Schule machen

Gestern haben der Fußballclub Babelsberg 03 und die Modemarke LONSDALE eine Kooperation bekannt gegeben, die Schule machen sollte: Lonsdale sponsert Klamotten, Babelsberg lädt die Mod- und Boxermarke mit einem eindeutigen politischen Statement auf. So macht LONSDALE einen weiteren Schritt auf dem beschwerlichen Weg, die Deutungshoheit über die eigene Marke zurück zu erlangen, die wegen der mittleren Buchstaben ‚NSDA‘, die bei geöffneter Bomberjacke zu sehen sind, arg ins Hooligan und Nazi-Lager abgedriftet war.

Fred Perry, Lonsdale: „Reclaim Your Style“

Die Marke LONSDALE hat ihren Ursprung als Ausrüster für den Boxsport und wurde 1960 in London gegründet. Rund um die Musikszenen Ska, Early Reggae und Northern Soul wurde LONSDALE in den 1970er Jahren auch ein Modelabel. Als in den 1990er Jahren rechtsextreme Skinheads LONSDALE zu ihrem Erkennungszeichen machen wollten, folgte eine klare Distanzierung der Marke vom Rechtsextremismus. Mit der Kampagne „LONSDALE Loves All Colours“ warb man bewusst mit Models unterschiedlicher ethnischer Herkunft. Seit vielen Jahren unterstützt LONSDALE antirassistische Initiativen wie z.B. „Laut gegen Nazis”. Seit 2011 sponsort LONSDALE die Boxabteilung des FC St. Pauli.

Aus meiner Jugend gibt es noch weitere britische Modemarken, deren Markenkern von Nazis und anderen Hools verschmutzt worden ist, Ben Sherman ist so eine Hemden und Jackenmarke, Fred Perry auch, die man früher in Modkreisen trug und mit seinen Doc Martens bei Chameuse am Grossneumarkt kaufte.

Es wäre nur konsequent und eine gute Idee, wenn es demnächst eine Kooperation von Ben Sherman mit dem Fanladen St. Pauli gäbe für die nächsten Tourshirts. Eine St. Pauli-Edition der Boxabteilung des FC St. Pauli mit LONSDALE muss doch wohl nur noch gedruckt werden, oder Josip?

… Dann bekämen alte Säcke ,wie ich, auf ihre alten Tage noch ein wenig Style in ihr Outfit. ;))

Foto: Noalita on Flickr

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Update, 17.2.: Azzouzi und Orth denken über „Rückennummer-Hall-of-Fame“ nach: „Kreative Initiative der Fanschaft“ – Quelle: FC St. Pauli

Beim Basketball und Football ist es Gang und gäbe, dass die Rückennummern verdienter Spieler „geblockt“ werden. Das Trikot wandert in die Hall Of Fame oder bei besonderen Verdiensten sogar unter das Hallendach, damit der Geist des Besonderen auf seine Nachfolger auf dem Feld abstrahle …

Fabian Boll, FC St. Pauli – Foto: wikicommons, Northside

In der Bundesliga ist das nicht üblich, wird aber immer wieder mal gefordert. So nun auch von einer Reihe St. Paulianer_innen, die eine Online-Petition nach Bollers Rückennummer benannt haben (hier kann man online unterstützen …).

Die Rückennummer 17 gehört Fabian Boll. Sie sollte nach seinem Karriereende nicht wieder vergeben werden. Es sei denn, Boller geht selbst nochmal ran. Oder seine Tochter – als erste Mannschaftskapitänin der Herren-Bundesliga (bei dem Papa ist alles möglich).

… heisst es dort – und wer wollte diesem Wunsch widersprechen! Es wird allerdings heikel für die Verantwortlichen des FC St. Pauli, diesem Wunsch nachzukommen, denn der DFB und die DFL machen – anders als beim American Football oder Basketball – strenge Vorgaben über die Vergabe – und Nicht-Vergabe – von Rückennummern. So weiss Wikipedia, dass „den Vereinen der Fußball-Bundesliga und 2. Fußball-Bundesliga grundsätzlich nahe (gelegt wird), eine durchgehende Nummerierung der Rückennummern vorzunehmen, so dass die höchste Rückennummer in Relation zur tatsächlichen Größe des Spielerkaders steht. Mit Beginn der Bundesliga-Saison 2011/12, führte die DFL ein Verbot für Rückennummern jenseits der 40 ein. Sollte ein Kader mehr als vierzig Spieler umfassen, muss fortlaufend nummeriert werden.“

Nimmt man den aktuellen Kader von 30 Profis als Maßstab, dann könnte der FC St. Pauli genau zehn Mal eine Trikot-Nummer „einfrieren“ und für alle Zeiten einem verdienten St. Paulianer vermachen. Zehnmal, das ist nicht oft. Was ist mit Deniz Naki?, Florian Bruns, Holger Stanislawski (Stanis Nummer 21 wird ja tatsächlich nicht vergeben ;), dem Fußballgott?, Torwartlegende Volker Ippig? – das wäre inklusive Boll schon sechs Trikots, die im Museum des 1910 e.V. von der Decke strahlen würden. Und dabei habe ich noch gar nicht angefangen, Mazingu oder Ebbers zu erwähnen. Ich verstünde eine Absage des Vorstandes, mein Herz singt aber mit den Petitenten, denn „eine Karriere wie die von Fabian Boll hat es beim FC St. Pauli noch nicht gegeben: Von der Nordkurve in die Gegengerade. Von der Gegengerade in die Singing Area. Von der Singing Area aufs Spielfeld. Von der zweiten Mannschaft in die erste. Und von der dritten Liga bis ganz nach oben, Derbytor und Derbysiegertorvorlage inklusive.“

Ich mag ja Einmaligkeiten, die aus einer tiefen Emotion heraus entstehen: lasst uns die Regeln des DFB brechen und die #17 aus dem Verkehr nehmen – trotz und aus Trotz gegenüber den guten Argumenten dagegen. Vielleicht sollten wir auch mit der 40 anfangen, beim Torwart Tschauner, und dann runter zählen im aktuellen Kader.

Signed!

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Our Midfielder of Hearts with the magic number #17 always had a fine sense for timing. Yesterday at ‚Derby Winners Day‘ he announced his retirement from pro football in summer: [click to continue…]

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Den Bericht über das Bundesligaspiel FC St. Pauli gegen den VfL Bochum beginne ich am besten von hinten. Die Sonne scheint und der kräftige Südost schickt kleine Wolken unter der Frühlingssonne übers Millerntor. Mit mir stehen da noch hundert andere auf der Gegengerade, wollen irgendwie nicht nach Hause gehen, als ob sie noch was erwarteten. Geht hier noch was?

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Aux Armes St. Pauli

Wie das klingt, wenn ein Häuflein versprengter St. Paulianerinnen mit dem Gästeblock wechselsingen; lustig, schräg, liebenswert – finde ich ;))

Aux Armes FC ST PAULI:

Aux Armes
Aux Armes
Nous sommes Saint Pauli
Et nous alons garnier
Alleez braunweiss

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http://youtu.be/ygJbIgTONn0
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Du kannst schon Matussek sein …

… oder seiner Ansicht. Aber dann bist Du eben ein ‚Arschloch’*

*Neue Rheinpresse

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