Fussball-Alpin

11Freunde über Fussball-Österreichisch und Fußball-Schwiizerisch:

(ein technisch guter Spieler heißt in Österreich »Dribblanski«, jemandem
das Bein stellen in der Schweiz»S’ Höppärli machä lassä«)

quelle: 11Freunde

Die Welt: Paulianer führen Deutschland weiten Protest an

Welt.de über die Fanini der Sozialromantiker, das Sommerloch und den Protest gegen die Anstosszeiten der DFL ab 2009:

Ab der Saison 2009/10 blieben den Fans in dem Fall gerade einmal noch 22 Minuten, um in Freiburg an das andere Ende der Stadt zu gelangen und die Sicherheitskontrollen am Stadioneingang zu passieren. Immerhin: Wer am Sonnabend um 22.46 Uhr in den Zug einsteigt und eine Fahrtzeit von schlappen 10:13 Stunden in Kauf nimmt, ist laut Fahrplan um 8.59 Uhr in Freiburg.

Nicht zuletzt angesichts dieser unerfreulichen Aussichten hat sich eine vereinsübergreifende Fan-Initiative gebildet, die mit einer Petition die DFL zum Umdenken bewegen will. „Sonntags 12.30 Uhr – ohne uns“, lautet das Motto der „Sozialromantiker-Ini“, einer Aktionsgruppe aus der Fan-Szene des FC St. Pauli, die beim Protest federführend war.

via twitter: @fussball_lebt (follow us)

9:40 aus dem Haus,

und das an einem Sonntag im Jahre 2009:

Hallo? Um 12:30 habe ich als Vorort-Bewohner von Hamburg und nur-ab-und-zu-mal Heimspielbesucher ja schon ein Terminproblem noch zeitig ins Stadion zu kommen. Üblich ist sagen wir mal eine Stunde vorher da zu sein. Das hieße um 11:30 sollte ich ungefähr am Millerntor sein. Dazu muss ich bei optimaler Anbindung um 10:30 zu Hause los. Nun ist die Anbindung aber alles, nur nicht optimal. Ohne auf die Fahrpläne geschaut zu haben behaupte ich einfach, dass ich mit Bus und Bahn gegen 09.40 loskommen muss. Für ein Heimspiel. In der Stadt, die ca. 1.500 Meter von meiner Wohnung entfernt ist.

Neun Uhr Vierzig.

Weiterlesen im Blogbeitrag von CuriOusites

Linkliste: Am ersten Spieltag *vor* dem Stadion

ich habe einen Traum. Es ist der 15. August 2008. Um 18.00 Uhr treffen
der FC St. Pauli und Hansa Rostock gegeneinander an und die Fans
demonstrieren trotz der Rivalität gemeinsam gegen die neuen Anstoßzeiten
der DFL. Das Stadion bleibt mindestens eine Halbzeit leer. Und weil es
so schön ist, schließen sich zwei Stunden später die Fans vom BVB und
Schalke 04 im Dortmunder Westfalenstadion (ops-sorry neudeutsch:
Signal-Iduna-Park) bei ihrem Derby aus Solidarität mit den Klubs in der
Zweiten Liga an.

Das soll kein Traum bleiben, sondern die Form des Protestes, mit der alle deutschen Fußballfans am ersten Spieltag ihren Ausruf manifestieren: 12:30 Uhr, OHNE UNS!

weitere Links:

Nicht nur ein Traum: erste Halbzeit VOR dem Stadion, cajacore Blog

Vision?, santapauli weblog

Hallo Welt, hallo Fans, moin, moin DFL

Die DFL hat mit ihren Ankündigungen zu den neuen Anstosszeiten allen deutschen Fußballfans vor den Kopf gestossen. Überall regt sich Widerstand, der sich in verschiedenen Projekten und in mannigfaltiger Art äußert.

fussball lebt soll eine Newscommunity von kritischen Fans sein, bei der jeder von euch gerne eigene Beiträge, Links, Meinungen und Kommentare zum Thema „wem gehört der Fußball?“, wie schützen wir unsere Interessen vor dem Druck der Rendite, wie organisiert sich der digitale und reale Widerstand gegen eine Organisation, die wider ihren Beteuerungen kein Herz für Fans hat.

Meldet euch gerne an, und tragt bei, zusammen und tratscht. Willkommen und Moin, Moin.