Fast zwei Millionen Euro Steuern!

Der FC St. Pauli hat das Geschäftsjahr 2011/12 mit einem Gewinn abgeschlossen. Beim erstmals erstellten Abschluss für die St. Pauli-Gruppe (Konzernabschluss), in den zusätzlich die Wirtschaftsaktivitäten aller Tochtergesellschaften einflossen, wurde bei Gesamterträgen von EUR 30,25 Mio. ein Betriebsergebnis von knapp EUR 2 Mio. (vor Steuern) erzielt, was dann zu einem erfreulichen Jahresüberschuss nach Steuer von EUR 0,15 Mio. geführt hat.

… meldet heute Fcsp.com auf der Homepage den ersten Konzernjahresabschluss der FC St. Pauli Gruppe, wie Tjark Woydt „uns“ letzte JHV ja auch schon nannte, und was sich mindestens komisch anhört und auch ein wenig piekst.

Ich traue mir trotz kaufmännischer Ausbildung nicht zu diesen Abschluss zu bewerten (Was? Nur knapp 10% Umsatzrendite? „Versager“ ;)), aber eines fällt mir sofort auf: Wir haben 2011/2012 (das Geschäftsjahr geht sinnigerweise nicht kalendarisch, sondern bis zum Abschluss einer Saison am 30.06.) fast zwei Millionen Euro an Steuern bezahlt! Und da besteht die Stadt auch noch frech auf eine weitere Beteiligung bspw an der Domwache? Ja geht’s noch?

Ich frage mich, ob man diese zwei Millionen Euro nicht besser in gemeinnützige, Spenden-fähige Projekte im Stadtteil investieren könnte? Geht das so, dass nur die Steuerlast gemindert wird? Das fände ich St. Pauli-like!

Eine Antwort

  • Und mal in Sachen Attitüde; kann man sich als Nettosteuerzahler nicht offensiver der Stadt ggü benehmen? Man könnte ja mit dem Wegzug , auch der Arbeitsplätze, nach Fehmarn drohen ;))

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