Der lange Atem der Romantik #FCSP

Die Sozialromantik war stark an diesem Tag der Jahreshauptversammlung am Dienstag – und ich bin mir fast sicher, das hat unser Präsidium nicht ganz verstanden, wieso denn nach den vielen Rekordmeldungen sich so eine strukturstarke Opposition bildet.

Auch mir ist, wie Lutz Wöckener es in seinem Podcast beschrieb, aufgefallen, dass die da auf dem Podium immer angefasster und niedergeschlagener wirkten. Beim Lichterkarussel lese ich nun einen Kommentar, dem ich mich gerne anschließe und den ich in diesem Zusammenhang hervorheben möchte. In Sachen Romantik haben wir einen langen Atem:

„Insgesamt würde ich sagen, haben wir Mitglieder uns auf dieser JHV ziemlich ansehnlich präsentiert und deutlich gemacht, wer der Verein ist. Die Zeit, dem Präsidium in die profitmaximierende Parade zu fahren, schien dieses Jahr noch nicht gekommen und dennoch hat sich für mein Empfinden abgezeichnet, dass sich die Mitgliedschaft unseres Vereins nicht mehr allzu lange vom Aufbauen irgendwelcher Sachzwänge in ihren Entscheidungen einschränken lassen wird.

Wie heißt es so schön? “Die Revolution ist eine zarte Pflanze” und so wollen wir sie nicht durch Übermut zerquetschen sondern ihr Zeit geben, ihr Wurzelwerk auszubreiten. (Ich stecke dann mal meine Ersparnisse ins “Pathetische Phrasen-Schwein”) Auch wird die JHV kommen, an der ein Antrag zum Rückbau von Business Seats nicht abgelehnt wird. Vielleicht ja schon nächstes Jahr.“

3 Gedanken zu „Der lange Atem der Romantik #FCSP

  1. Da sind wir, wie Sie wissen, unterschiedlicher Meinung. Insgesamt gesehen war die Niedergeschlagenheit ja letztendlich von kurzer Dauer, mitgenommen habe ich von dieser JHV, dass das Nr. 1-Totschlagargument zieht wie Hechtsuppe und wichtige Mehrheiten locker verhindert. Gerade bei denen, die sich der alten, finanzschwachen Chaoszeiten noch bewusst sind. Die Schlachten gewinnt nach wie vor das Präsidium.

    Was nicht heisst, dass ich aufstecke, aber mein Sinn für Realitäten bleibt trotz aller Romantik ungetrübt.

    1. @Jeky Soweit liegen wir, wenn wir nur diese JHV ansehen, ja gar nicht auseinander bei unserer Bewertung. Ich bin ja anders als bspw. Momo auch bereit, vor allem Gernot Stenger noch Gelegenheit zu geben, seine romantische Ader zu entdecken ;)

      Ich habe mich aber trotz der „verlorenen“ Schlachten, resp. Abstimmungen (wurden ja auch einige „gewonnen“), sehr gefreut, dass die Sozialromantiker in dem Verein den Sommer überlebt haben. Und das meine ich, haben die Begriffen, das wir, dass diese außervereinliche Opposition nicht mehr weggeht.

      Der Hinweis des AR, dass wir zu einer starken Geschäftsführung ein starkes Präsidium brauchen, klingelt mir übrigens immer noch im Ohr.

      1. @ring2 Ich meinte damit, dass die Schlachten nach wie vor das Präsidium gewinnt, ein paar gewonnene Scharmützel bleiben uns zur Freude. Wobei die meisten den Eindruck eines Hundeleckerli machen.

        Übrigens habe ich ausser unserer SEHR roten Ecke nicht so übermässig viel gesehen im Saal, ausser ein paar versprengten einzelnen, was ich sehr schade fand, weil es ein extremes optisches Mahnmal gewesen wäre.

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