Neue Gegengerade – der FC St. Pauli will bauen – Antrag auf der JHV zur Verschiebung des Baubeginns – AUS für die Welle

Gegengerade - Singing Area
Gegengerade - Singing Area

Ich kann schwer einschätzen, wessen Sieg das war im Präsidium des FC St. Pauli. Dass viel gerungen wurde, um das Basismodell der Gegengerade und die Welle, ist ja aber schon bis nach außen, zu mir gedrungen. Man sagt sich, dass Stefan Orths Nein zur Welle wohl den Ausschlag gegeben haben soll. Wenn das so ist, hat Stefan Orth an Profil gewonnen. Das finde ich gut, auch wenn ich zu dem exklusiven Klub der 23 gehöre, die ihn nicht wählten.

Nun soll also gebaut werden -flankiert mit den bisher drei Millionen aus der St. Pauli Anleihe- und die Gegengerade trauert. Und Teile der Fanschaft, die historisch das Wesen unseres Vereins so nachhaltig verändert haben, brauchen noch Zeit dafür. Deshalb gibt es zur morgen stattfindenden JHV einen Antrag, der es in sich hat: Die Verschiebung des Baubeginns der Gegengeraden.
(Findet sich im Wortlaut nicht mehr auf der offiziellen Seite – honi soit quy mal y pense)

Meine Meinung ist so bekannt, wie sie im Verein eine Minderheitenmeinung ist. Zur Erinnerung:

Mir wäre es lieber, man behielte die Asynchronität des Millerntors bei, renovierte die Gegengerade und die Nord um noch ein paar Damenklos mehr und konservierte den Zwiespalt des Stadions solange, bis die Süd und die Haupt dreckig geworden sind.

… ich werde also bei der JHV für den Antrag stimmen.

Kommentare 1

  • HA – Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am Dienstag kommt das Thema erneut zur Sprache. Ein Antrag, noch keine Entscheidung zu fällen und sich mehr Zeit zu nehmen, ist gestellt worden. „Ich werde alle Fragen beantworten“, sagte Orth, betonte aber mit Bestimmtheit: „Wir haben keine Möglichkeit zu warten. Wir werden zeitnah die Gegengerade bauen.“