Nu auch Bene? – Abschiedswoche beim FCSP

„Vielleicht sind das seine letzten Wochen als Profi“, orakelt Bene Pliquett, Hamburgs Torwart Nummer 1, Derbyheld und einziger Ultra mit großen Handschuhen über einen Weggang vom FC St. Pauli (Facebook).

Es stehen Abschiede an, und wie es den Anschein hat eine Menge. Mit grobem Besen scheinen Rachid Azzouzi und Michael Frontzeck durch den Kader zu pflügen: Ebbers, Bruns, nun Bene. Mit dem Hinweis auf seine Karrierechancen durch Zecke Frontzeck ggü der Presse zähle ich Daube auch mal hinzu. Dann die ausgeliehenen Ginczek, Avevor und Funk. Da bauen sich für Azzouzi riesige Formeln des „Wenn, Wäre“ auf.

Sicher scheint mir, dass Azzouzi derzeit rotiert, um Optionen am Laufen zu halten. Noch ist nichts entschieden und ich vertraue auf den gesunden Instinkt unseres Sportchefs. Auch er darf sich beweisen.

Eines scheint mir aber sicher: wenn es doch in die 3. Liga gehen sollte, dann zeigt sich, ob unsere Bindungskräfte tatsächlich so groß sind, wie auch ich sie immer wieder proklamiere.

Ich halte den Verbleib von Flo Bruns nach wie vor für wahrscheinlich.

Ob Ebbe überhaupt noch Lust hat, weiß ich gar nicht. Und für Bene, Daube, Ginni und Avevor wird es vielleicht Zeit für eine Wanderung. Wiederkommen inklusive.

Kommentare 3

  • Warum denn Daube? Hab ich was verpasst? Der hat sich die letzten Monate unter Frontzeck doch gut entwickelt, nachdem es unter Schubert stagnierte. Und bei Avevor scheint ja mit jedem Spiel ein bleiben wahrscheinlicher zu werden – was will Hannover denn mit ihm – ohne internationales Geschäft brauchen die keinen großen Kader.
    Und Bene: Es bricht mir fast das Herz – aber für beide Seiten macht es sportlich doch keinen Sinn mehr.

  • Bene? Bene gehört zu St. Pauli! Bene ist St. Pauli! Würde mir sehr schwer fallen… FORZA FCSP!

  • Mopo: „Michael Frontzeck, der von Daubes sportlichen und menschlichen Qualitäten überzeugt ist: „Es ist wichtig, dass Dennis, der ja auch schon unter Holger Stanislawski und André Schubert gearbeitet hat, jetzt den nächsten Schritt macht. Das muss er sich selbst beweisen. Entweder hier oder woanders. Manchmal muss ein Spieler mal raus und was anderes erleben. Ich hoffe natürlich, dass er bei uns weiterkommt.“