Den Jolly Roger zurück erobert: der FC St. Pauli siegt im Rechtsstreit mit Vermarkter Upsolut.

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Das Urteil des hanseatischen Oberlandesgerichts war so ähnlich erwartet worden, freut dann aber umso mehr: dem FC St. Pauli werden durch das heutige Urteil die Vermarktungsrechte vor allem im Merchandising zur Mitte des nächsten Jahres zurück gegeben, der auf Jahrzehnte festgelegte Merchandisingvertrag damit abgelöst. Ein Vertrag, der auf nicht hinzunehmende Weise die. Notlage des FC St. Pauli ausnutzte und die Merchandisingrechte, also das Ausbeuten des von Fans kreierten Jolly Rogers als Vereinssymbol auf Jahrzehnte festlegte.

Eine positive Nachricht erhielt der FC St. Pauli am Donnerstag (12.12.) vor dem Oberlandesgericht Hamburg. Das Gericht erklärte in seinem Urteil im Rechtsstreit zwischen dem Verein und seinem Merchandisingpartner Upsolut, dass der im Juni 2004 geschlossene Vertrag zum 30. Juni 2014 auslaufen wird und die Merchandisingrechte somit wieder vollumfänglich an den Verein zurück gehen.

Ein guter Tag für den FCSP und eine schallende Ohrfeige für die Nutznießer Spekulanten von damals. Dank gebührt hier vor allem Corny Littmann, der diesen Kampf begann und Michael Meeske, der den Kampf mit wechselndem Präsidium immer wieder weiter führte. Gut gemacht!

Wenn Upsolut keine Berufung einlegt, dann können wir uns zu Weihnachten Gedanken darüber machen, was nun mit dem Merchandising geschehen soll. Stichworte wären da: Arbeitsbedingungen in den Shops, Rosa Shirts für alle, oder die Frage, wie man mit dem Jolly Roger und den Rechten daran umgehen soll?

Also: heiß auf den Jolly Roger St. Pauli!, nu is hej wedder unser!Weiterlesen:

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