Mopo meldet: Die Gegengerade wird keine Welle

Die Mopo meldet noch vor einer offiziellen Stellungnahme des Vereins, dass das Modell der Welle für den Neubau der Gegengeraden wohl aus dem Rennen ist (das Abendblatt hat hierzu noch nichts, was aber ich allerdings der Sorgfalt der Redaktion zurechne – deswegen genieße man diese Meldung bitte mit Vorsicht).

Möglich, dass sachliche Gründe, wie vor allem die schnelle Umsetzbarkeit innerhalb der Sommerpause 2012 ausschlaggebend waren.
Vielleicht ist das auch der erste große Sieg, den sich Präsident Orth ans Revers heften kann. Gerüchte-weise soll es intern zwei Lager gegeben haben, was auch die Mopo anspricht:

Das Niveau der Diskussion hatte in den vergangenen Wochen mehr als einmal die der Sache zuträglichen Ebene verlassen. Grabenkämpfe zwischen Gegnern und Befürwortern der „Welle“ plus verletzte Eitelkeiten hatten zwischenzeitlich für reichlich Alarm hinter den Kulissen gesorgt. Auch die Fans diskutierten das Thema emotional. Ein ranghoher Vereinsverantwortlicher sprach gar von einem „Politikum“.

Angesichts der nahenden JHV und der Möglichkeit, dass sich das Präsidium mit vielfältigen Anträgen und Beschlüssen auseinandersetzen muss, wohl ein klassischer Fall von „halb zog es ihn, halb sank er hin“ – eine breite Auseinandersetzung mit bspw. auch noch dem Gegengeraden-Publikum kann Orth überhaupt nicht gebrauchen, kann er doch sicher sein, dass auch hier sozialromantische Tendenzen bestehen.

Es bleibt spannend.

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