Nach dem Derby ist vor der Revolution

Ich scheine nicht der Einzige zu sein, der sich fragt, wie das mit der Sozialromantik am Millerntor so weitergehen soll.

Jegliche Vermarktungsaktivitäten sind klassischer Natur. Ich halte es deshalb für schwachsinnig an beidem festzuhalten, vielmehr sollten wir uns darum bemühen, möglichst eher gestern denn heute, sowohl Herrn Meeske, als auch die UFA Sports los zu werden, ansonsten werden wird unser Verein mittel- bis langfristig dem Einheitsbrei immer näher kommen, bis er irgendwann in ihm untergeht. Leere frisst Raum.

In einem Interview haben die Sozialromantiker sinngemäß geäußert, dass bisher nur Vereine in der Versenkung verschwunden sind, die den klassischen Vermarktungsweg eingeschlagen haben. Noch nie wurde von irgendeinem Verein probiert, sich dem Spielen der Klaviatur zu verweigern und daraus ein deutliches Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten. Doch genau das ist es doch, was einen Verein attraktiv macht für Sponsoren – und ich bin überzeugt davon, dass man auf diese weise gute Sponsoren finden kann, die auch zu diesem Verein und seinen Fans passen. Es gibt da draußen einige korrekte Unternehmen, die doch letztendlich nur darauf warten, dass sich ihnen eine Werbeplattform bietet, die in ihrer Art nicht dem klassischen Mainstream entspricht, sondern mit der man ein glaubhaft vermitteltes Werteverständnis verbindet.

… und das ist vor allem vor dem Hintergrund zu diskutieren, dass Vereine, die nicht strahlen, wie Hannover 96, unsere Gästekarten anscheinend eher an Sponsoren als an die eigenen Fans verhökern. Diese Info wurde uns von einem H96-Fan zugetragen, der deswegen gar nicht gut auf unseren Verein zu sprechen war (im Prost am Hannoverschen Bahnhof)

In einem feinen Text hat sich das Lichterkarusseldamit beschäftigt – was die sagen ->>

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