Profifussball oder Anderssein, das ist hier die Frage, FCSP!

Mutlos, blutleer, panisch und verschreckt. Ohne Struktur und Gegenwehr. Das sind die Attribute, die sich die Mannschaft des FC St. Pauli derzeit anheften muss – und sie haften wie superstronges Gaffa-Tape.

Ich schaue aus dem Wohnzimmerfenster und sehe eine eiskalte Bö über den Platz vor meiner Tür fegen. Sie treibt eine Zeitung aus dem letzten Jahr vor sich her. Würde mich wundern, wenn da etwas anderes drin stünde. St. Pauli verharrt in Angst und vertieft die Winterdepression. Nicht einmal mehr Wut will sich zeigen, leer und duster ertrinkt das Projekt Neustart im kalten Matsch der Januarrealität. Ich kriege mich selbst nicht mehr motiviert, nicht einmal um mich aufzuregen. So schlimm ist es – wie kann ich dann erwarten, dass die Mannschaft das tut?

Aktionismus und die Gesetze des Profifussballs

Timo Schultz jedenfalls hat nach dem Drücken des berühmten Resetknopfes schon weit vor Weihnachten keine Patrone mehr im Gürtel, so scheint es. Anders lässt sich die merkwürdige Demission von Robin Himmelmann nicht erklären. Der erklärt sich derweil auf Facebook, pathetisch nichtssagend als gesunden Torwart mit einer Menge offener Fragen. Wird da nicht sauber kommuniziert?, fragt sich der geneigte Supporter und sieht unter dem in wohlklingenden Buchstaben gehüllten Wappenküssen der Ex-Nummer-1 den modrigen Geruch von Rette-sich-wer-kann hervor steigen.

„Ich bin topfit, kerngesund und hatte bislang nicht die Ambition diesen Verein zu verlassen“

– Robin Himmelmann

Knoll, Himmelmann, Avevor, Ziereis und auch Benatelli – von einer Horrorhinrunde verletzt und aussortiert, bilden den Trester des einst von Stöver zusammengestellten Kaders und eben kein Rückgrat, wie im Sommer noch gehofft. Im Fall von Knoll sogar gegen alle Einwände, wie man hört – von Innen und Außen.

Nach den Gesetzen des Profifußballs wird die Luft für Schulle dünn. Und auch wenn er pfeifend im Blätterwald verkündet, das Nachspielen gegen Würzburg wäre kein „Endspiel“, ahnt er zurecht, dass es doch eines ist.

Geht der Anschluss an das rettende Ufer verloren und spielt der FCSP das dritte Spiel in Folge so desolat, schaffen es die Boys in Brown nicht, die eingangs formulierten Attribute abzuschütteln, steht Schulle vor dem Scherbenhaufen seines Neustarts aus dem Sommer.

Der Podcast zum Thema „Schulles Endspiel“

Die strategische Frage: Anderssein oder Profifussball. – beides scheint nicht zu funktionieren

Dieser Neustart sollte ein stpaulianischer sein, mit einem Urgestein als Dirigent. Profifußball als Plattform, das sozial-kulturelle Anliegen des FCSP zu tragen; einen anderen Fußball möglich zu machen.

Nach dem nunmehr dritten Abstiegskampf in fünf Jahren muss man wohl zugegeben: dieser Ansatz scheitert – immer wieder.

Der letzte, der mit Schulle, weil sich auch dieser nicht durchringen kann, sein Versprechen konsequent einzulösen – nämlich losgelöst von SKY-Analysen und Zweitligarealitäten einen anderen, einen begeisternden Fußball spielen zu lassen – fröhliche Attacke, koste es, was es wolle.

Freibeuter-Attitude, die zu Beginn aufblitzte, nach einer Niederlagenserie aber verloren ging. Das ist die eigentliche Tragik, dass sich das Umfeld, der Trainer UND die Mannschaft an die Gesetzmässigkeiten des Profifußballs wieder klammern, die sie loszuwerden versprochen haben.

Der FCSP ist Braunschweig, Sandhausen und Würzburg entgegen getaumelt – nicht nur spielerisch, kaum noch von denen zu unterscheiden. Das ist die eigentliche Verletzung, für die Schulle und Bornemann die Verantwortung tragen.

Trotzdem wichtig: Kontinuität.

Ich bin auch kein Freund von Aktionismen, befürchte aber, dass sie eintreten – beharrt der FC St. Pauli darauf, diese hybride Strategie zu fahren; einerseits Andersseinwollen und andererseits stinknormalen Profifussball zu spielen.

Drei Optionen hat Oke nun, die alle nicht rosig erscheinen:

  1. Schulle feuern und einen erfahrenen Abstiegsrecken als Trainer verpflichten. Markus Favorit in unseren Podcasts vor Weihnachten: Friedhelm Funkel. Das bedeutete das Ende des stpaulianischen Experiments. Bornemann als Sportchef hat bisher auch kein Gespür dafür gezeigt, ein dezidiert stpaulianisches Profil zu haben. Also ginge alles den Gang des Profifussballs. Dies scheint mir die wahrscheinlichste Variante, sollte Schulles 11 die Kurve nicht noch kratzen.
  2. Back to Jugend: eine Variante wäre, Schulle aus dem Feuer zu nehmen und ihm die Leitung des NLZ anzuvertrauen. Back to the roots quasi. Wie das vonstatten gehen kann, ohne dass einer das Gesicht verliert, weiß ich aber nicht.
  3. Festhalten, komme was wolle: die dritte Möglichkeit, die Markus für am besten hielte. Kontinuität entgegen allen Zerrungen und Wirkungen von Boulevard und Fanschaft. Stimmt es im Team immer noch?, dann kann das klappen. Knolls Boulevardsucht und Himmelmanns Geunke aber zeugen von einem zerrissenem Team. Festhalten geht also nur durch das Wegschicken von Himmelmann und Knoll, das konsequente Neubesetzen des Kaders.

Das wären alles Maßnahmen, die dem hybriden Modell folgen würden. Eine strategische Neuausrichtung, weg vom Profifussball, hin zum Anderssein, erkenne ich nicht. Und das ist die Tragik der Situation: entscheiden wir uns nicht für das eine oder das andere, ist der Abstiegskampf unsere Zukunftsvision. Was nicht schlimm wäre, hätte das Kämpfen einen tieferen Sinn. ;(

Das neue FC St. Pauli Trikot 🏴‍☠️

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Das neue FCSP Trikot von Under Armour: Foto: FCSP

Anders als den Spielzeiten zuvor, spielt der FC St. Pauli diese Saison bei seinen Heimspielen in Trikots, die in den klassischen Farben Braun, Weiss (eigentlich beige) erhältlich sind, ohne die bunte Hommage an die queeren St. Paulianerinnen und mit klarem Bekenntnis zur Vielfalt zu vergessen.

Saison 2020/21: Das Regenbogen-Trikot ist wieder da!

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Bemühungen der Fanschaft und des Vereins, sich gegen Homophobie zu stellen, an der Kabinentür endeten.

Trotz vieler Proteste stattet der US-Hersteller Under Armour die Boys in Brown auch zur Saison 2020/21 aus. Hier findest Du alle Infos zum Heim-, Auswärts- und Pokaltrikot des FC St. Pauli:

Das neue FC St. Pauli Trikot: klassisch braun mit Regenbogen-Applikation

Das neue Trikot ist online und im Handel erhältlich.

„Wir sind unheimlich froh darüber, in Trikots spielen zu können, die Symbole tragen, die für unseren Verein stehen und mit denen wir uns identifizieren. Das neue Design ist eine Hommage an alle, die die Werte des FCSP vertreten“

Bernd von Geldern (Geschäftsleiter der FC St. Pauli Merchandising GmbH).

Under Armour HICHTECH: HeatGear – Derbysieg ohne Hitzestau

Die neuen Trikots des FC St. Pauli sind immer noch aus Under Armour HeatGear® Material gefertigt – so wie letztes Jahr ;). Mit gerade einmal gut 100 Gramm sind die Trikots besonders leicht und zudem aus einem schnell trocknenden Material. Schweiß wird dadurch schnell vom Körper weggeführt und der Spieler freut sich über ein trockenes Gefühl. Wie schön.

Und verkaufen tun sich die Hightechleibchen auch, wie Geschäftsführer Andreas Rettig der W&V verriet.

„Ein deutlicher Zuwachs bei den Trikotverkäufen auch in der abgelaufenen Spielzeit zeigt uns, dass die Trikots von Under Armour – auch international – äußerst positive Resonanz erfahren“

FC St. Pauli ueber das neue Trikot

Funfact: Diese Saison debutierte der FCSP bereits am Ende der Vorsaison in seinen neuen Trikots: „Das Saisonfinale in Wiesbaden war das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass unsere Kiezkickers mit einem Auswärtstrikot der folgenden Saison spielten! Das hat man sich schon oft gewünscht und es ist in der Tat noch nie passiert, aber in diesem Jahr ist alles anders“.

FCSP

Corona-Absage: Kein Heimspiel für mich

Die Gesundheitsbehörde ist kurz davor, ihren Kollegen in Bremen und Schleswig-Holstein zu folgen und hat „Veranstaltungen ab 1.000 Personen aufgrund der Coronavirus Pandemie“ in Hamburg untersagt. Damit findet das Heimpiel des FC St. Pauli am Sonntag gegen Nürnberg „unter Aussschluss der Öffentlichkeit statt“. Das melden NDR und DFB. Davon ganz unanhängig habe ich mich selbst unter Solidaritätsquarantäne gestellt.

Ich gehe nicht ans Millerntor am Sonntag.

https://www.facebook.com/Fanclubsprecherrat/photos/a.634976999924659/2801208766634794
FCSR auf Facebook: lt. NDR untersagt die Gesundheitsbehörde HH alle Spiele ab 1.000 Zuschauer

Freiheitsrechte und die Absage nach Anordnung: ein Reflex wird zum Problem

Noch gestern war mein erster Reflex: das lasse ich mir doch nicht verbieten, ans Millerntor zu gehen und unsere Boys in Brown zu unterstützen. Da fassten altbewährte Synapsen in einanander, die in dem Virus-bedingten Versammlungsverbot einen feuchten Traum von Andy Grote vermuteten. Ich habe sogar überlegt, nach einer Absage zum Millerntor zu gehen und dann eben davor zu supporten: aus Trotz.

Nach der Absage trotzdem zum Millerntor?

Ich gebe zu, ich war und bin skeptisch, was die Einschränkung von Freiheitsrechten angeht; das ist aber so einleuchtend logisch und durch Daten evident (Stichwort Hong Kong Grippe), dass ich langsam in das Lager von „flatten the curve“ einbiege.

Mir geht es hier nicht nur um die Verantwortung des Einzelnen, meiner Verantwortung meinen Mitstpaulianer_innen gegenüber, sondern auch um den Diskurs, ob Einschränkungen der Freiheit druch den Staat auch wegen Corona hinnehmbar sind. Und ab wann?

Daran schliesst sich die Frage an, wer für eventuelle Kompensationen zu sorgen hat.

Nicht falsch verstehen: Corona zeigt uns eindringlich, dass der neoliberale Fetisch der Selbstoptimierung nicht funktioniert.

Wenn ich für richtig erachte, dass Menschenansammlungen zu vermeiden sind, muss ich zuerst die Menschen aus dem ÖPNV bringen, aus althergebrachten Arbeitsethiken, hin zu Homeoffice und Co.- und das sofort – vielleicht sogar diskutieren, vier Wochen nur noch das Nötigste zu produzieren und zu verwalten und allen anderen Netflix zu verordnen.

Diese Diskussion ist spannend und geht über den Fußball hinaus.

Bundesliga-Saison zu Ende spielen? Nicht unbedingt

Mich überzeugt die Idee, dass wir am Steigepunkt der Exponentialfunktion uns und unser Leben entschleunigen müssen. Dann eben keine Saison mehr. Keine Konzerte; Home oder Boat-Office.

Entschleunigung, die wichtige gesellschaftliche Themen wieder nach oben spült: die Ausstattung des Gesundheitssystems, der Krankenhäuser. Gesellschaftliche Solidarität. Ent-Globalisierung der wichtigsten Versorgungsgüter. Was ist dagegen ein Heimsieg gg Nürnberg?

Wettbewerbsverzerrung Geisterspiel

Kurz nochmal zurück zum Fußball und dem FCSP. Ich halte so genannte Geisterspiele – also Fußballspiele auszurichten ohne Zuschauer für eine nicht hinnehmbare Wettbewerbsverzerrung. Gerade der FCSP hat eine excellente Heimbilanz, was an der auch hier schon oftz beschriebenen Magie zwischen Fans, Rasen und Boys in Brown am Millerntor liegt. Verbietet man den Zugang zum Stadion, spielt aber trotzdem, ist das für den FC St. Pauli ein doppeltes Auswärtsspiel (nach dem in der Hinrunde in Nürnberg) und somit unzulässig. Die Liga MUSS abgesagt oder nachgespielt werden. Sagen wir doch die EM ab, dann wäre genug Zeit 😉

HSV – FC St. Pauli: Einmal Derby und dann zurück bitte.

Nun ist es soweit. Der HSV ist abgestiegen, wir haben alle laut gelacht und die lange schon bereit gelegten Facebook-Vorlagen und Sticker heraus gekramt, wie den lachend runterrechnenden Graf Zahl, den Aufkleber „Endlich 2. Liga“ oder die vielen Photoshop-Bildchen, die sich mit der Bundesliga-Uhr beschäftigen.

HSV-St.-Pauli-Western-Stiefel – gesehen in den Collonaden, Hamburg

Ach ja, den Dino haben wir wahlweise gegrillt oder einen Meteor auf ihn plumpsen lassen. Haha, ist doch „nur der HSV“. Und nun? Nach der kurzen Schadenfreude über das Ende des „Liga-Urgesteins“ ist auch irgendwie die Luft raus.
Es wäre an der Zeit zur Vorfreude auf zwei Derbys.

Derby HSV – FCSP: Vorfreude und Frust-Angst

Auf die freue ich mich. Den Titel „Stadtmeister“ tragen wir schon solange, dass er bereits ein wenig muffelt. Höchste Zeit, ihn zu erneuern oder als Trostpreis für eine Liga tiefer an die Vorstadt zurück zu geben.
Das, sagen mir meine Freunde, die der Raute die Daumen drücken, sei für sie ebenfalls das Highlight der nächsten Saison (nach der Auswärtsfahrt nach Sandhausen selbstverständlich). Wenn da nicht die Erinnerungen an das letzte Derby am Millerntor wären, als frustrierte HSV-Hools versuchten die Reeperbahn auseinander zu nehmen. Und da hatte der HSV „nur“ unentschieden gespielt.

Schwarzer Rauch zum Abschied? Das passt.

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde Rivalität wichtig. Und gegen Pyrotechnik habe ich nichts, grundsätzlich. Auch halte ich die Farbe schwarz für einen rauchvollen und fulminanten Abschied aus dem Bundesliga-Zuhause für passend, dem Anlass durchaus angemessen.
Ich wünsche mir, dass wir das Frotzeln wieder erlernen in Hamburg, es in einem geschützten gesellschaftlichen Klima  pflegen können, in dem die Anhänger des FC St. Pauli, seine Kneipen und sein Stadtteil nicht bedroht werden. Was umgekehrt auch für die Rautenträger gilt, liebe Reisegruppe in Rot!
Der beste Spruch, an den ich mich beim vorletzten Derby erinnere, war einigermaßen harmlos, aber traf: „Und nach dem Derby auf einen Galao in die Schanze“ war ein herrlich pointierter Hinweis auf die galoppierende Gentrifizierung des gern „anders“ genannten Vereins. Oder das gemeinsame Absingen von „Wer wird Deutscher Meiser“ am Millerntor. Weiter so bitte; dann wird das Derby 2019 wieder zu einem spannenden Fest in Hamburg.
Und danach bitte einfach wieder aufsteigen. Beim HSV ist es nämlich nicht anders, als mit anderen Gästen: wenn sie zu lange bleiben, fangen sie an zu riechen.

HSV: der lange geplante Abstieg


Der HSV hat es endlich geschafft, nun ist er in der zweiten Liga. Der Abstieg aber, so traurig er auch auf den ersten Blick erscheint, könnte ein wichtiger Schritt in einem perfiden Plans sein. Mich erreichte eine Information, die das jahrelange Siechtum der HSV AG, vormals Hamburger Sportverein (e.V.), in einem neuen Licht erschienen lässt:
Der Abstieg ist mitnichten ein Armutszeugnis stümperhaften Managements, sondern Teil und Höhepunkt eines wohl durchdachten Plans:

Dem HSV-FCSP Derby-Rückspiel Plan

Mich erreichte folgende hochkonspirative Nachricht eines Insiders beim Klub an der Müllverbrennungsanlage, die den Abstieg der Parkausbewohner im Altonaer Wald tatsächlich wie einen „Plan“ aussehen lässt. (Anmerkungen in Kursiv und Links von mir, Text von SH3)

Wer denkt beim HSV läuft es schlecht und wer glaubt der HSV hat kein Plan, der irrt sich gewaltig.

Seit Jahren gibt es einen Plan: den „Rückspiel-Plan”!

Der Verein vom Millerntor, rühmt sich mit dem einen Derbysieg von 2011. Dieser eine Sieg scheint das größte für die „Schmutzigen“ (ist wohl eine Anspielung auf unsere Vereinsfarben: Galao-braun-weiss 😉 zu sein. Verständlich, denn ansonsten schaffen die ja auch gar nichts. Seit Jahren nun muss unser HSV auf ein Rückspiel warten, leider ohne Erfolg.
Wieder und wieder sind wir ihnen entgegen gekommen. (Und das stimmt ja in der Tat. Wie oft hat sich der HSV genau getimed auf einen Relegationsplatz begeben – und wer hat immer wieder geschwächelt? Ja, der FC St. Pauli 😉
Wie oft haben wir uns angeboten, die Relegation war mehrfach mehr als ein gutes Angebot. Aber die Jungs vom Dom sind ja nicht in der Lage dritter der zweiten Liga zu werden. Jahr für Jahr locken wir sie mit schlechten Leistungen.
Aber weil wir ja nicht ewig warten können, kommen wir jetzt runter und beenden dieses dumme Geschwätz vom Stadtmeister, diesem ausgedachten Titel (den man ja aber, wenn dieser Plan authentisch ist, unbedingt wieder haben möchte 😉.
Vermutlich überlegt man am Millerntor bereits hektisch wie man sich diesem Duell noch entziehen kann. Aber weglaufen ist nich…

Wir gehen in die zweite Liga , schlagen den FC St.Pauli und dann ist Ende.

Auf dem Weg zurück in die erste Liga werden wir dann nicht etwa erster oder zweiter, nein natürlich dritter und da heißt der Gegner dann Werder Bremen.
Wir holen die Jungs vom Fischerdorf nach unten, steigen auf und haben unsere Ruhe. Anschließend werden wir sagen, ach es war so schön mal da unten…

 

Waldemar ma swiatlo na rowerze*

Kurz nach acht habe ich mich gestern mit W. Im O-Feuer getroffen. Wir ergatterten noch einen freien Platz auf der langen Gegengeraden der griechischen Taverne am Schulterblatt und schauten auf die verblichenen Trikots früherer Helden.
W. bestellte Gyros mit Pommes und ich begnügte mich mit einem Putensouvlaki und einem Gurkensalat – immerhin wollte ich bei jedem Tor der Boys in Brown ein großes Bier trinken. „Waldemar ma swiatlo na rowerze*“ weiterlesen

Punktelieferant? #vflfcsp

Das erste Spiel der neuen Saison 2017/18 führt die Boys in Brown nach Bochum. Der VfL hat sich derweil eine besondere Motivationsspritze für seine Gäste ausgedacht…

In Bochum sitzt der „Punktelieferant auf der Gästebank. Foto: Twitter

Gäste sind in Bochum „Punktelieferant“

Auf der Rückseite der Gästebank prangt das Wort „Punktelieferant!“. Ich vermute, dass das eher motivierend, als abschreckend wirkt. Ich denke ja auch jedes Mal, wenn unser_e Stadiosprecher_in vor dem Spiel lauthals verkündet, wie selten der Gast am Millerntor gewinnen konnte, oder wahlweise, wie stark die Gäste sind, dass das als Motivation taugt.
„Jetzt erst recht“ wird da die gängige Reaktion sein. So wie Martin von FCSP, der auf Facebook schrieb:

„Jetzt hab ich richtig Bock“

 

Transfers 2017 … und los geht die wilde Fahrt …

+++ Mats Mœller-Dæhli bleibt bis 2018 +++ Cenk Sahin: Vertrag bis 2021 +++ Sami Allagui wechselt ans Millerntor +++

„Wer will noch ne Runde?“, rufen die männlichen Mitreisenden auf dem SommerDOM immer wieder, wenn es noch einmal zur letzten Runde geht. Noch schneller, noch höher, noch krasser. Im Moment fühlt sich das beim FC St. Pauli auch so an. Alle anschnallen bitte, los geht die wilde Fahrt – Nöööööööööööt!
Drei wahnsinnig aufregende Verträge hat der FC St. Pauli bereits wenige Tage nach Ende der Saison 2016/17 bekannt gegeben. Da gibt einer Vollgas:

„Jetzt greifen wir an“, Oke Göttlich

„Transfers 2017 … und los geht die wilde Fahrt …“ weiterlesen

FC St. Pauli – Dynamo Dresden Kurzkommentar (zum Spiel ;)

Kurzkommentar FC St. Pauli - Dynamo Dresden

»Der FC St. Pauli erspielt sich auf tiefem Boden einen ungefährdeten 2:0-Heimsieg gegen den Tabellenfünften Dynamo Dresden. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – damit verlässt der FC St. Pauli die direkten Abstiegsränge. „Eine Präsenz, die man am Millerntor lange nicht mehr“ … . Vor allem das Energie kostende Pressing ließ Dynamo nie ins Spiel kommen.«

„FC St. Pauli – Dynamo Dresden Kurzkommentar (zum Spiel ;)“ weiterlesen

In jedem anderen Verein hätten wir jetzt eine Trainerdiskussion

Ewald Lienen PK„St. Pauli startet bei Dynamo Dresden mit zwei robusten Fehlerketten – die offensive blieb regelmäßig an Dresdens Abwehr hängen, offenbarte wieder eklatante Abspielschwächen; die defensive Fehlerkette ließ Dresdens Spieler über St. Paulis linke Seite freundlich flanken und früh treffen.
In der zweiten Halbzeit wurden die Fehler weniger, St. Pauli stärker, aber nie zwingend.
#SGDFCSP 1:0
Bei so vielen einfachen Fehlern gewinnt Dresden sogar verdient 1:0 und beschert Ewald Lienen die dritte Niederlage in Folge; in jedem anderen Verein hätten wir jetzt eine Trainerdiskussion.“
Mein Kurzkommentar zur dritten Saisonniederlage für @zeitonline

"Lass Dich überraschen" – mein Saisonausblick 2016/17

„Sag mal, hat der Übersteiger schon gepostet, auf welchem Platz wir landen?“, fragt mich Willi, als wir uns auf dem Segelboot ein Abendbrot machen (beim Abendrot). „Ich weiss es nicht“, antworte ich wahrheitsgemäß, ich frage mal nach:
Dabei fällt mir auf, dass es für einen ordentlichen Saisonausblick beinahe schon zu spät ist, denn der muss, soll er noch zählen, selbstverständlich VOR dem Anpfiff des ersten Pflichtspiels des magischen FC einer Saison erfolgen. Ich sage Willi also, dass er das Bier für unser Abendbrot noch ein paar Minuten länger im vorderen Kühlfach lassen soll und schreibe ein paar Spiegelstriche für euch herunter, die mir zur neuen Saison so einfallen: „"Lass Dich überraschen" – mein Saisonausblick 2016/17“ weiterlesen

Der aktuelle Spielplan des FC St. Pauli 2019/20

+++ Der Spielbetrieb der 2. Bundesliga ist wegen der Coronavirus-Krise ausgesetzt bis mindestens 19. April +++

Der Spielplan der 2. Bundesliga für die Saison 2019/2020 und die Begegnungen unseres FC St. Pauli in der 2. Bundesliga zuhause am Millerntor und auswärts.

Fragen zur neuen Saison:

  1. Wird das Millerntor wieder zu einer Festung?
  2. Trifft uns der Ostfluch?
  3. Wie sind eigentlich die Fans von Magdeburg heutzutage drauf?
  4. Und was macht der FCSP mit und gegen den HSV? Holen wir uns den Stadtmeister-Titel zurück und wetzen die Schmach aus dem Derby aus?

Viel Spaß beim fachsimpeln und bei der Reiseplanung:

FC St. Pauli Spielplan der Hinrunde/ Rückrunde

1 Mo, 29.07.2019 20:30
1:1
DSC Arminia BielefeldFC St. Pauli
2 Fr, 02.08.2019 20:30
1:3
FC St. PauliSpVgg Greuther Fürth
DFB-Pokal So, 11.08.2019 15:30
3:4 nE
VfB LübeckFC St. Pauli
3 Sa, 17.08.2019 13:00
2:1
VfB StuttgartFC St. Pauli
4 Mo, 26.08.2019 20:30
2:1 Jeah
FC St. PauliHolstein Kiel
5 Sa, 31.08.2019 13:00
3:3
(ohne Elfmeterschießen 😉
SG Dynamo DresdenFC St. Pauli
6 Mo, 16.09.2019 20:30
2:0
Was für ein Derbysieg!
FC St. PauliHamburger SV
7 So, 22.09.2019 13:30
1:1
VfL OsnabrückFC St. Pauli
8 So, 29.09.2019 13:30
2:0
FC St. PauliSV Sandhausen
9 So, 06.10.2019 13:30
1:1
1. FC NürnbergFC St. Pauli
10 So, 20.10.2019 13:30
0:1
FC St. PauliSV Darmstadt 98
11 So, 27.10.2019 13:30
1:0
1. FC Heidenheim 1846FC St. Pauli
12 So, 03.11.2019 13:30
2:2
FC St. PauliKarlsruher SC
13 So, 10.11.2019 13:30
1:1
FC St. PauliVfL Bochum 1848
14 So, 24.11.2019 13:30
3:1
(in Aue kann man mal verlieren)
FC Erzgebirge AueFC St. Pauli
15 So, 01.12.2019 13:30
0:1
Da war er wieder: der Aufbaugegner für Abstiegsbedrohte
FC St. PauliHannover 96
16 So, 08.12.2019 13:30
1:0
SSV Jahn RegensburgFC St. Pauli
17 So, 15.12.2019 13:30
3:1
FC St. PauliSV Wehen Wiesbaden
18 So, 22.12.2019 13:30
3:0
Siehste, geht doch!
FC St. PauliDSC Arminia Bielefeld
19 Mi, 29.01.2020 18:30
3:0
Schiet Winterpause.
SpVgg Greuther FürthFC St. Pauli
20 So, 02.02.2020 13:30
1:1
FC St. PauliVfB Stuttgart
21 So, 09.02.2020 13:30
2:1
Holstein KielFC St. Pauli
22 So, 16.02.2020 13:30
0:0
FC St. PauliSG Dynamo Dresden
23 So, 23.02.2020 13:30
1:2
Jeah 2.0
Hamburger SVFC St. Pauli
24 So, 01.03.2020 13:30
3:1
FC St. PauliVfL Osnabrück
25 So, 08.03.2020 13:30
2:2
SV SandhausenFC St. Pauli
26 So, 15.03.2020 13:30
0:0 Coronaausfall
FC St. Pauli1. FC Nürnberg
27 So, 22.03.2020 13:30
0:0 Coronaausfall
SV Darmstadt 98FC St. Pauli
28 So, 05.04.2020 13:30
0:0 Coronaausfall
FC St. Pauli1. FC Heidenheim 1846
29So, 12.04.2020 13:30
0:0 Coronaausfall
Karlsruher SCFC St. Pauli
30 So, 19.04.2020 13:30
.
VfL Bochum 1848FC St. Pauli
31 So, 26.04.2020 13:30
.
FC St. PauliFC Erzgebirge Aue
32 So, 03.05.2020 13:30
.
Hannover 96FC St. Pauli
33 So, 10.05.2020 15:30FC St. PauliSSV Jahn Regensburg
34 So, 17.05.2020 15:30SV Wehen WiesbadenFC St. Pauli

Die Saison startet mit einem alten Bekannten: es geht auswärts gegen Aufsteiger Magdeburg. Eine Begegnung, die es 2007 das letzte Mal gab; manche meinen „zum Glück“. Politisch eine brisante Auswärtsfahrt.

Spielplan FCSP – Highlights:

  • Selbstverständlich das Stadtderby! Der amtierende Derbysieger startet auswärts beim FC St. Pauli am Millerntor im September 2019.
  • Holstein Kiel auswärts Anfang Februar. Schade, da liegt mein Boot noch nicht in Strande.
  • Hoffentlich schaffe ich es dieses Jahr auswärts (neben den oben genannten Mannschaften) zu: Jahn Regensburg, vielleicht mal wieder Bochum und nach Fürth.

Sondertrikot: "Kein Fußball den Faschisten"

„Kein Fußball den Faschisten“
FC St. Pauli trägt gegen Leipzig Sondertrikot

Zum Heimauftakt gegen Leipzig am kommenden Freitag (12.2.) werden die Profis des FC St. Pauli in ganz besonderen Trikots auflaufen. Auf Initiative des Fanladens St. Pauli wird anstelle des Hauptsponsors congstar, der für diese Aktion die Trikotbrust freigegeben hatte, der Schriftzug „Kein Fußball den Faschisten“ zu lesen sein. „Sondertrikot: "Kein Fußball den Faschisten"“ weiterlesen

Trainingsauftakt des FC St. Pauli: Neues Trikot, Neue Torfabrik, Neue Spieler

Neues Trikot, Neue Torfabrik, Neue Spieler
Mannschaftsfoto FC St. Pauli 2013/2014 - Trainingsauftakt
Mein erster Ausflug an die Kollaustraße war gleich ein voller Erfolg. Für die neuen Spieler hab ich mich auf den Weg gemacht, das hat geklappt. Das wird was mit unserer U23, wie Boller das so schön gesagt hat. Über die neue Torfabrik kann man geteilter Meinung sein, muss man die Meisterschale mit Füßen treten?
TrikotWas ich nicht erwartet habe waren die belauschten Neuigkeiten aus offizieller Quelle. Das neue Trikot wird es in 3 Varianten geben, alle einfarbig Weiß, Braun oder Schwarz. Mit einem farbigen, diagonalen breiten Streifen. Der zumindest bei dem schwarzen Auswärts Trikot in Rot sein wird. Das Bild gibt wieder wie ich es verstanden habe und ich muss sagen: Mir gefällt’s. Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass mit ein wenig Glück das Timing nicht passt und man es ohne Sponsor erwerben kann, wäre ich sofort dabei.
Wenn es wieder etwas Neues gibt melde ich mich
Euer Erlkönig

Mit den falschen Farben zurück …

… ans Millerntor wird in der nächsten Zweitligasaison nicht nur Ralle Gunesch (Ingolstadt), sondern auch Fabio Morena (wechselt zum Aufsteiger Sandhausen). Das wird hart, und ist mit nichts zu vergleichen, emotional, was wir bisher erlebt haben, imho.
Bei Stani war es ein Freundschaftsspiel und er hat er sich selbst weg „befördert“, genauso wie Matze Lehmann und Felix Luz. Nee bei unseren Helden, die sie für Schubis Bleiben fortgejagd haben, wird es wirklich haarig, denn es schwingt diese tiefe Trauer mit, dass wir sie noch gut gebrauchen könnten auch, dass wir sie lieben und verehren, ist ja klar.
Wehe André Schubert und unserem Präsidium, wenn die Hinrunde schiete läuft. Dann wandelt sich Trauer in Zorn, und die Chants für Morena und Gunesch, vielleicht auch für Rothenbach oder Volzy, zur Anklage!

Klassenerhalt!

FC St. Pauli – Bochum / 2:1
Um Zwölfuhr Mittags den Fußball-Tag zu beginnen fühlt sich im Winter nicht ganz so merkwürdig an, wie im Sommer. Zu früh ist es aber doch, um Bier zu trinken. „Papperlapapp“, sagt mein Nachbar, der uns auf dem Weg runter von Altona nach St. Pauli an der Shell-Tankstelle Königstrasse die erste Wegzehrung besorgt.
Wir schnacken über das vor uns liegende Spiel, die Aufstellung und die Niederlage in Aachen – und dass wir eigentlich eine Niederlage erwarten, eine doofe – oder einen herausragenden Sieg. Beides sollte nicht so kommen, aber das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. „Hab mir heute das erste Mal in dieser Saison eine lange Unterbüx angezogen“, sagte B. und ich nickte ebenfalls. Richtig warm war uns geworden beim Erklimmen des Hamburger Berges. „Klassenerhalt!“ weiterlesen

Orgiastic last minute win // exploding Millerntor 2:1 against Duisburg

Orgiastischer Heimsieg
Why Daube? – was my first thought, when André Schubert changed Bruns against him. Why not, the 2nd. A coach finally arrives at Sankt Pauli when he begins changing the unorthodox way.
Five corners in a row and brave fighting Duisburg Players defended almost everything, but not Daube’s last pass on Fin Bartels (we love you)
The Millerntor exploded like it was nearly a year ago when Boll (acabab) scored against hsv. And you know what, they ar just 2 position ahead ;))

Sonntagsfussball

Ich sitze beim Essen und trinke chinesisches Bier, als mich die Youtube-Konserve von Bollers 2:0 einholt, mir warme, wohlige Schauer über den Rücken jagt.
„Haben Sie auch die aktuellen Ergebnisse von Braunschweig und Rostock für mich?“ fragt der Mann neben mir höflich. Ja, sage ich, Braunschweig führt, und Hansa Rostock liegt hinten. Erst an dem sich verdunkelnden Gesicht merke ich, dass er mein Lächeln nicht erwidert.
Ich sehe vor meinen Augen die überklebten Hansa-Aufkleber an der Lohmühle und an der Ostsee – wünsche noch einen schönen Abstieg und gehe nach Hause. Ausserdem hat Lelle mit seinem ersten Heimspiel mit dem KSC gewonnen. Und wir sind über den Nachmittag immer noch Spitzenreiter 🙂 Eine Marke ohne Wert, aber ein schönes Gefühl am Sonntag.

Spielplan der Saison 2011/2012 (2. Bundesliga, FC St. Pauli)

+++ hier findet ihr den aktuellen Spielplan des FC St. Pauli +++

André Schubert: „Man nimmt die Ansetzungen, wie sie kommen. Es warten richtig schwere Aufgaben auf uns, da ist es egal ob vermeintliche Topmannschaften oder Abstiegskandidaten unsere Gegner sind. Eigentlich möchte man gegen kein Team als erstes spielen, da alle auf ihre Art und Weise unangenehm sind. Sollte es so laufen, wie vor zwei Jahren und wir verlieren zweimal gegen Paderborn, steigen aber dafür auf, nehmen wir das gerne.“
Nach dem Auftakt gegen den FC Ingolstadt geht es mit folgenden Spielen und Partien am Millerntor und auswärts weiter …

Spielplan 2. Bundesliga Saison 2011/2012

Hinrunde//
L 15.-18.07.2011 FC St. Pauli – FC Ingolstadt 04
A 22.-25.07.2011 Eintracht Frankfurt – FC St. Pauli
H 05.-08.08.2011 FC St. Pauli – Alemannia Aachen
A 12.-15.08.2011 VfL Bochum – FC St. Pauli
H 19.-22.08.2011 FC St. Pauli – MSV Duisburg
A 26.-29.08.2011 Eintracht Braunschweig – FC St. Pauli
H 09.-12.09.2011 FC St. Pauli – TSV München 1860
A 16.-19.09.2011 Karlsruher SC – FC St. Pauli
H 23.-26.09.2011 FC St. Pauli – FC Erzgebirge Aue
A 30.09.-03.10.2011 FC Energie Cottbus – FC St. Pauli
H 14.-17.10.2011 FC St. Pauli – Fortuna Düsseldorf
H 21.-24.10.2011 FC St. Pauli – FSV Frankfurt 1899
A 28.-31.10.2011 1. FC Union Berlin – FC St. Pauli
H 04.-07.11.2011 FC St. Pauli – SpVgg Greuther Fürth
A 18.-21.11.2011 WTF is F.C. Hansa Rostock – FC St. Pauli
H 25.-28.11.2011 FC St. Pauli – SG Dynamo Dresden
A 02.-05.12.2011 SC Paderborn 07 – FC St. Pauli
Rückrunde //
A 09.-12.12.2011 FC Ingolstadt – FC St.Pauli
H 16.-19.12.2011 FC St.Pauli – Eintracht Frankfurt
A 03.-06.02.2012 Alemannia Aachen – FC St.Pauli
H 10.-13.02.2012 FC St.Pauli – VfL Bochum
A 17.-20.02.2012 MSV Duisburg – FC St.Pauli
H 24.-27.02.2012 FC St.Pauli – Eintracht Braunschweig
A 02.-05.03.2012 TSV 1860 München – FC St.Pauli
H 09.-12.03.2012 FC St.Pauli – Karlsruher SC
A 16.-19.03.2012 FC Erzgebirge Aue – FC St.Pauli
H 23.-26.03.2012 FC St.Pauli – FC Energie Cottbus
A 30.03.-02.04.2012 Fortuna Düsseldorf – FC St.Pauli
A 05.-08.04.2012 FSV Frankfurt – FC St.Pauli
H 10./11.04.2012 FC St.Pauli – 1.FC Union Berlin
A 13.-16.04.2012 SpVgg Greuther Fürth – FC St.Pauli
H 20.-23.04.2012 FC St.Pauli – WTF is Hansa Rostock
A 29.04.2012 Dynamo Dresden – FC St.Pauli
H 06.05.2012 FC St.Pauli – SC Paderborn 07
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