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Schlagwort: Astra

Der Under Armour #meetoo Querschläger …

In Washington spricht man vom so genannten “Trump Lightning”-Effekt, wenn die (meist zurecht entfachte) Wut und Erzürnung über Donald Trump an ihm abzuprallen scheint und stattdessen diejenigen neben ihm trifft. Vom Pilotenbrille tragenden Pressesprecher bis zu FBI-Bossen.

Alumni Event at The Under Armour Headquarters; CEO Kevin Plank – Foto University of Delaware – CC by =

Under Armour, Astra – und welche Marke nimmt Schaden? Der FCSP!

Beim FC St. Pauli ist das ähnlich. Die Fehltritte ihrer Sponsoren schlagen wenig auf die Unholde in den Konzernen durch, sowohl Astra, als auch Under Armour scheren sich vermutlich nur wenig um unsere Aufregung, sei sie noch so medienwirksam (ja, das ist ein kleiner Anflug von Selbstkritik ;). Neben denen, die verhöhnt, markiert oder diskriminiert werden nimmt der FC St. Pauli und seine Integrität enormen Schaden.

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FC St. Pauli präsentiert neuen Leitfaden gegen Sexismus im Stadion

Offiziell ist sexistisches Verhalten am Millerntor in der Stadionordnung untersagt, aber das Ziel, unser Millerntor zu einem Safe Place auch und gerade für Frauen zu machen, ist noch lange nicht erreicht.

Eye without a face – Photo credit: Kecko via Visualhunt / CC BY

Ob es “Achim die F****” auf der Nord ist, die lauthals angesungen wird oder ob Sponsoren und Werbepartner sexistisch am Millerntor agieren; entweder “aus Versehen”, wie das Autohaus Thomsen oder aus Überzeugung, wie Susis Showbar oder aus mangelnder Einsicht, wie Astra Werbung: es bleibt vor allem für Sponsoren und Marketing-Partner eine Menge zu tun.

Pinkstinks, das Aktionsbündnis und der FCSP entwickeln Leitfaden für Sexismus

Dabei ist es gerade für Agenturen, Marketing-Fuzzies und Sales-Menschen – die meisten Männer (vor allem die Entscheider)  – wichtig zu lernen, was geht und was nicht. Immerhin, und das betont Stevie Schmiedel, die Gründerin von Pinkstinks immer wieder, geht es nicht darum, dass Werbung nicht sexy sein darf.

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Was St. Pauli Fans niemals sagen würden …


Ich stolpere gerade auf Facebook über einen Aufruf der Redaktion “Wumms” für ihr Format “Was HmmHmmHmm-Fans niemals sagen würden”. Aus den Dingen, die diese Fans dann niemals sagen würden, machen sie dann einen Clip, in dem zwei Fans des Klubs genau das sagen, was sie niemals sagen würden. Oder so ähnlich.
Im Falle von St. Pauli ist das eine gute Übung, denn es gibt da zwei Kategorien:
Dinge, die St. Pauli Fans niemals sagen würden; Dinge, die St. Pauli Fans niemals sagen sollten, es aber dennoch tun.

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Jochen Distelmeyer – Gin Tonic ohne Strohhalm, zur Not ein Bier – aber kein Astra


Der ehemalige Frontmann der Hamburger Schule Band “Blumfeld” hat gestern im Rahmen der Konzertreihe für “Daheimgebliebene” – dem Sommer in Altona – ein feines Konzert gegeben.
Dieser Mann hat schon vieles gesehen, sogar sowas, wie Weltruhm aus der Ferne. Ich habe ihn damals immer eine Spur zu arrogant wahr genommen, das hat sich wohl in den Jahren, in denen wir getrennt von einander gealtert sind, verwachsen.

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St. Paulis Susis Showbar – sexy Table Dance auf der Großen Freiheit?

An der Ecke Reeperbahn und Große Freiheit befindet sich ein Relikt der Zeit, in der es auf dem Kiez Live-Sex-Shows gab. Wie im nahe gelegenen Dollhouse (ebenfalls Große Freiheit) tanzen in Susis Showbar leicht bekleidete Mädchen und Frauen zu eingängigem Pop und ziehen sich für die meist männlichen Zuschauer aus.
Dabei wird ein Tischgeld verlangt und erwartet, dass die Damen, die gerade nicht tanzen und den Menschen an den Tischen ihre Vorzüge, die körperlichen, feil bieten, einen Piccolo ausgegeben bekommen.

Table Dance – ein patriarchales Relikt wird zur Touri-Show

Susis Mädels erfüllen ein uraltes patriarchales Ritual, das es schon lange auf St. Paulis Reeperbahn gibt: die Spontanverfügbarkeit von Frauen zum sexuellen Gefallen. Soweit, so normal. Susis Showbar unterhält aber auch eine Loge am antisexistischen Millerntor des FC St. Pauli und das (er)regte im Zuge der Sozialromantiker Proteste Widerstand.

Susis Showbar Loge am Millerntor: Umstrittener Stangentanz

Susi versteht nicht, was “wir” St. Paulianer gegen sie und ihr Etablissement haben.
Ritsch, ihr Wirtschafter zeigt sich aber kompromissbereit: “Wir haben zur Kenntnis genommen, dass einige Fans Frauen gegenüber nicht so freundlich eingestellt sind. Deshalb haben wir beschlossen, gegen Kaiserslautern genauso fußballbegeisterte Boys wie Mädchen einzuladen. Sie sollen unsere Freude über ein erzieltes Tor durch ihre Tanzdarbietungen an der Stange zum Ausdruck bringen.”
… schreibt die Mopo – und lässt das Zitat unwidersprochen, dass sich “nur” wenige Fans des FC St. Pauli an der “Trockenfickerei” an den Stangen in der Loge stören.

Susis Showbar vs.  FC St. Pauli

Susis Showbar, Ecke Reeperbahn Große Freiheit bei Tag – Photo credit: ukg.photographer on Visual Hunt / CC BY-SA

Der Konflikt liegt hier ganz woanders: Das was für mich und sicher auch andere St. Paulianerinnen unerträglich ist, sind die Macht und Machismen, die in Logen hinter getönten Scheiben nicht nur die Mädels zu Lustobjekten machen, sondern das ganze Millerntor zur Sexfolklore gleich mit. Gerade gestern habe ich ein kurzes aber wichtiges Gespräch darüber geführt, was denn der Unterschied zwischen Tita von Teese (Foto) und einem Tabledance auf der Reeperbahn ist.

Subjekt=sexy

Es ist schlicht die Kunst, Frauen als Subjekte zu erhalten, die in einer Rolle ihre Würde wahren können. Ob das gelingt, hängt elementar mit dem Umfeld (Loge) und den Betrachtenden (Männer, die Logen besuchen/sich leisten) zusammen.

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St. Pauli und seine sexistischen Sponsoren

Werbung in einem Markt zu machen, der einem Verdrängungswettbewerb ausgesetzt ist, muss an die Seele gehen. Astra und nun fritz kola sind beide Sponsoren des FC St. Pauli und scheren sich einen feuchten Kehricht um die Stadionordnung oder die Vermarktungsrichtlinien des Vereins. Beide Unternehmen sind in ihrer werblichen Sprache laut, anmaßend und manchmal witzig; leider aber immer auch wieder sexistsisch. Man fragt sich ernsthaft, was diese Sponsoren beim FC St. Pauli zu suchen haben?

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Bierdusche ins Glück

“Meine Schulter ist nass von des Nebenmanns Astra”, lautete einer der Sprüche des Freitagabend. Abgewandelt von Thees Uhlmanns legendärer Songzeile. Das Bier flog tief an diesem Spieltag, als uns Lasse Sobiech in der 90. Minute erlöste. Nach einer präzisen Flanke von Dennis Daube überigens, die man nach 90 Minuten Kampf auch erstmal so schlagen muss!

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Bilanz 2013/14 – Knapp zwei Millionen Überschuss – Gutes finanzielles Ergebnis für den FC St. Pauli

Das Noch-Präsidium des FC St. Pauli lässt sich fünf Minuten länger Zeit; als sie sichtlich entspannt zur Pressekonferenz in der Haupttribüne des Millerntors erscheinen ist klar: heute wird es überwiegend freudige Nachrichten geben. Das scheidende Präsidium feilt in den nächsten 45 Minuten an seiner eigenen Legende – und in der Tat können sich die Zahlen der Abschiedspressekonferenz sehen lassen:

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Rettet die Flutlichtmasten am Millerntor

Ich meine, die Lovelights sollen bleiben! (Ich reiche dieses Motiv mal beim Astra-Dosen Contest ein 😉

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Welcome to The Hell of Sandhausen

Wenn sich das herum spricht, wie einfach man unsere Magie gegen die Boys in Brown einsetzen kann, dann gute Nacht. Das war doch nur vordergründig und vielleicht auch zuerst doch als nette Geste gemeint, dass man da am Rande zum Wald “Hells Bells” spielte. Das hat uns alle verwirrt, und die jungen Männer in unserer Elf so schluffig werden lassen, dass sie wohl dachten sie wären am Brummerskamp, kurz falsch ausgestiegen und die Jungs in weiß-schwarz aus Schnelsen.
Schnell hat der nette Herr Frontzeck mit seinem Silberbart sich so gefühlt, als wäre er der neue Fuchs vom Hardtwald, so hart trafen die Einschläge. Und die Sonne scheint dazu.
Nur nicht hinten im Gastraum mit Fernseher vom “Kick & Company” in Altona, wo wir uns zunächst verwundert, dann vor Grausen die Augen rieben. Beim 4:0 sah ich dann auch nicht besonders gut aus und hatte doch schon lange auf Ironiemodus geschaltet. Eine Schutzmaßnahme aus 25 Jahren St. Pauli, die ich zugegebenermaßen lange nicht mehr einschalten musste.

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