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Schlagwort: Dauerkarten

Dada St. Pauli

Bei der Vorstellung der neuen Dauerkarten hatte ich schon den Eindruck: „nu fällt ihnen nix mehr ein“. Kein Logo oder Totenkopfapplikation prangte dort. Dafür ein…

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Für alle Schnarchnasen: Heute letzter Tag zur Verlängerung der Dauerkarte!

Huch?, das Adrenalin schlägt in den Schläfen und ganz langsam breitet sich die Erkenntnis aus: ich habs verpasst. Dabei war doch noch soo viel Zeit und immer etwas dringenderes zu tun … aber nu ist es zu spät.
Damit es euch nicht so geht und ihr euer Vorkaufsrecht auf die FC St. Pauli Dauerkarte, das begehrteste Dokument in dieser Galaxis nach dem Clubausweis für das Top10, noch wahren könnt, müsst ihr euer Phlegma überwinden, schnell und nur dieses eine Mal – ansonsten, tja, freut sich ein_e andere_r 😉

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Endlich Dauerkarte!

Es war jahrelang schlicht unmöglich, eine Dauerkarte zu ergattern. Als Mitglied stand man in der Bundesliga-Saison schon mal mit 400 frierenden Genoss_innen um fünf Uhr morgens in der Schlange am Kartencenter, um drei Karten für Heimspiele zu erstehen (im wahrsten Sinne des Wortes). Das ist nun vorbei: seit dieser Woche habe ich eine Dauerkarte des FC St. Pauli für die Gegengerade, Block C; Hurrah!

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Never Ending Erregung – gerät die "Bullen aus der Kurve"-Debatte aus den Fugen?

Wenn es für Autoren rund um den FC St. Pauli einen “Alten Stamm” gäbe, dann wäre Hermann Schmidt sein Präsident. Kaum einer hat so viele Erfahrungen und Anekdoten aus dem Leben als St. Pauli-Fan aufgeschrieben und als Bücher verkauft, wie er. Ich habe seine Art, seine Standpunkte klar, pointiert und auch provokativ zu vertreten, immer gemocht, auch wenn wir nicht immer – und zuletzt immer weniger – einer Meinung waren. Die Debatte über den “Bullen in aus der Kurve”, angestoßen durch einen Artikel in der basch #33, die Fragen, “Können Polizisten ultrà sein” und “Wer hat das Sagen auf der Süd-Tribüne?” bewegen nicht nur Verein und Fanschaft, sondern nun auch den Boulevard (Mopo, 11 Freunde und Spiegel Online – Keine Links wg. LSR). Und der Konflikt treibt unerwartet heftige Blüten: Hermann Schmidt ist über das Verhalten von USP und die Stimmlosigkeit des Präsidiums so erbost, dass er heute seine Mitgliedschaft im FC St. Pauli gekündigt hat.

”Der Artikel ” Bullen raus aus der Kurve” im Fanzine “Basch” #33 ist am 23. Juli 2013 veröffentlicht worden. Ich bin gegen jede Form von menschenverachtender Diskriminierung. Bis heute gibt es nach meiner Kenntnis keine offizielle Stellungnahme des Präsidiums des FC St. Pauli zu diesem Vorgang. Daher habe ich nach 23 Jahren Dauerkarten-“Dasein” und hunderten von Auswärtsfahrten sowie nach der Veröffentlichung von 4 Büchern über den FC St. Pauli meine Mitgliedschaft gekündigt. Hermann Schmidt.

Für mich ist das schwer nachzuvollziehen. Ich halte die Debatte für intensiv, aber (zumindest hier im Blog und bei Facebook) für ausgewogen. Die Ansichten alter Gegengeraden-Recken, Fußball-liebender Polizistinnen und Südkurvler (bitte hier nachlesen, u.a.), einiger kultur-philosphischer Betrachtungen dazu, die können viel Spaß machen. Und mal ehrlich, wer, wenn nicht wir, sollen so etwas diskutieren?
Leider bringen Konflikte mit USP auch immer das Schlimmste in unserer Fanschaft zutage, was man sehr gut an den Kommentaren unter dem basch-Artikel selbst erkennen kann. Da schwingen USP-Gegner verbale Keulen, die mit dem Thema selbst wenig zu tun haben, geschweige denn irgendetwas dazu beitragen. Ich möchte mich hiermit aus der Debatte zurück ziehen, ich halte das USP Basching (sic! 😉 für übertrieben und teilweise aus den Fugen geraten.

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Es lebe die Gegengerade!

Gegengerade - Singing Area
Gegengerade – Singing Area

Für mich persönlich schließt sich mit der nicht-offiziellen Einweihung der neuen Gegengeraden heute ein Kreis. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn seit meinen Anfängen am Millerntor, so gegen 1987 – fast hätte ich 1887 geschrieben, hihi, sowas – habe ich dort nicht mehr gestanden, sondern bin um das ganze Rund gewandert. Habe lange im Norden gestanden, auch mal im Kuchenblock gesessen, als es gar keine Karten zu holen gab, schon gar keine Dauerkarten, dann sehr gerne im Süden, der für mich persönlich auch der Maßstab ist für das, was ich nun wieder angekommen, auf der Gegengeraden mir wünsche.

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Verwirrung um den Wechsel auf Sitzplätze der neuen Gegengeraden für Dauerkarteninhaber

Dauerkarte FCSP
Dauerkarte Gegengerade FC St. Pauli
(Foto: Blutgraetsche Deluxe)

Gestern traf ich auf dem Südkurvenvorplatz zum ersten Mal in diesem Jahr auf Teile meiner Bezugsgruppe, die sich anschickten, sich zusammen auf die Gegengerade zu setzen. Das Kartencenter hatte das für den 3.1. an angekündigt, dass sich Dauerkarteninhaber, die auch an der Umfrage im Mai teilgenommen haben, ein “Upgrade” auf einen Sitzplatz auf der Gegengeraden erwerben können:

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"We're not worth it" – Vergabe neuer Dauerkarten beim FC St. Pauli

Es gibt neue Dauerkarten für die Saison 2012/2013. 1.500 Stück. – das ist schonmal eine gute Nachricht. Und seit gestern ist nun auch das Procedere öffentlich, wie die 9.500 Bewerbungen für eine Dauerkarte auf der Gegengerade und 2.700 Anfragen für eine Saison-Karte Süd zugeteilt werden sollen. Das Kartencenter des FC St. Pauli hat sich in Absprache mit “Fanorganisationen” für ein Punktesystem entschieden, das im Wesentlichen diejenigen bevorzugt, die lange Mitglied im FCSP sind und früher schon Saison- oder Dauerkarten hatten.

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Teilausschluss

Der DFB Kontrollausschuss plädiert für einen Teilausschluss der Fans und Zuschauer des FC St. Pauli. Als Strafe für den mißglückten Abrollwurf einer Kassenrolle. Möglicher Termin…

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Das war zu Wenig, Peter

Zu dem Nazi-Hools Überfall auf den St. Pauli Block beim Schweinske Cup 2012 und dem nachfolgenden, äußerst umstrittenen Polizeieinsatz findet derzeit ein Diskurs in den…

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Pyros im Stadion? Legalise it!


Es gibt kaum ein Thema, das Fanschaften in Deutschland so entzweit, wie das Thema Pyrotechnik als Ausdruck und Action im Stadion. Das liegt natürlich daran, dass man mit brennenden Materialien Menschen verletzen kann und das unorganisierte und unkontrollierte Abbrennen (schönes Wort, wenn man es schreibt) sich zunächst mal wenig verträgt mit der Enge eines Stehblocks/Gästeblocks.
Ich finde die optische und mediale Inszenierung ja auch faszinierend, kann dem Einatmen des Rauches, bspw. hinter Hannoveraner Ultras sitzend (Nord) wirklich gar nix abgewinnen. Fragt mal die Dauerkarteninhaber dort, wie die sich fühlen … aber das ist ein anderes Thema. Mich stört an der bisherigen Diskussion, dass Pyrotechnik – vor allem in den Medien (denjenigen Medien vor allem, die die bildgewaltige Inszenierung gierig abbilden ausgerechnet) – immer öfter auch mit Randale gleichgesetzt wird. Das ist natürlich Unsinn und regt mich dermaßen auf, dass ich mich dazu entschlossen habe, mich mit den Ultras dieser Republik zu solidarisieren, die bereit sind offen und konstruktiv an einer Überführung ihres Ausdrucks ihrer (und damit auch unserer!) Kultur in rücksichtsvolle Form zu werben.
Kampagne: Pyrotechnik Legalisieren – Emotionen Respektieren

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