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Deniz Naki

Deniz Naki, vom Rotzlöffel-Profi zur kurdischen Widerstandsikone
Deniz Naki hatte es nicht immer leicht als Fußballprofi beim FC St. Pauli, für den er von 2009 bis 2012 in der 2. Bundesliga spielte. Er war unreif und wenig diszipliniert, wie seine vielen Trainer immer wieder feststellten.
Erst Holger Stanislawski fand einen Draht zu Naki und stellte ihm einen erfahrenen Profi an die Seite, der wie ein Vater für ihn war: Fabian Boll
Nach seiner Zeit auf St. Pauli ging Naki in die Türkei und lernte Rassismus kennen
Nakis Vereine
2009–2012 FC St. Pauli 71 (12)
2012–2013 SC Paderborn 07 23 (2)
2013–2014 Gençlerbirli?i Ankara 21 (0)
2015– Amed SK – hier spielt er mit Herz und heute noch
Nachdem ihm in Istanbul wegen seiner Unterstützung der Kurdischen Sache offener Hass entgegen schlug, welchselte er in die unteren Ligen, aber in die Gegend seiner Vorfahren: Nach Kurdistan zum Amed SK.
Hier kämpfte er mit Worten und Facebook-Posts gegen den Rassismus, der in der Türkei von staatlicher Seite gegen die Kurden in der Türkei ausgeübt wird.
Der türkische Staat schlug zurück und klagte Deniz Naki an: er wurde 2017 zu einer Bewährungsstrafe wegen „Unterstützung einer Terrorvereinigung“ verurteilt, blieb aber demonstrativ in der Türkei und ist noch heute dort.
In Deutschland entging er nur knapp einem Attentat und ist spätestens seitdem zur Ikone des kurdischen Freiheitskampfes geworden.
Im FC St. Pauli regt sich immer wieder viel Solidarität mit Deniz Naki

Der Deniz Naki Effekt

Wieder verlässt ein Spieler den FC St. Pauli, der offensichtlich schwer in ein taktisches Konzept passt. Wieder ist es für mich ein Verlust, bei dem ich mich frage, ob er hätte verhindert werden können? FC St. Pauli verleiht Cenk Sahin nach Ingolstadt Das, was sich nach einer guten Lösung für alle anhört, dass Cenk Sahin… Weiterlesen »Der Deniz Naki Effekt

FC St. Pauli zeigt Solidarität mit Deniz Naki #FreeNaki

Deniz Naki ist schon seit einigen Jahren nicht mehr beim FC St. Pauli unter Vertrag und dennoch eng und leidenschaftlich mit dem Verein verbunden. Seine Fahnenaktion in Rostock hat ihn für uns St. Paulianer unvergessbar gemacht.

Kult: Deniz Naki und die St. Pauli Fahne

Deniz war nie bange, sich mit anderen anzulegen, seine Meinung zu sagen, auch wenn es Ärger bedeutet. Das zeigt die berüchtigte Halsabschneider-Geste ggü den hässlichen Rostockfans genauso, wie seine Ansprache seinen Trainern gegenüber – nun droht dem kurdisch-stämmigen Deutschen allerdings weit größeres Ungemach: in der Türkei klagt der Staatsanwalt gegen den Profifußballer. Wegen fünf Facebook Posts, die in dem zunehmend diktatorischen Staat als „Terror-Propaganda“ für die verbotene kurdische Partei PKK gewertet werden.

Deniz Naki drohen bis zu fünf Jahre Haft.Weiterlesen »FC St. Pauli zeigt Solidarität mit Deniz Naki #FreeNaki

Warum "Bring Back Naki" nix mit "Bring Back St. Pauli" zu tun hat – ein Rant

Ich bin verärgert. Die Posse um Deniz Naki wird nu zum ausgewachsenen Shitstorm. Gegen das neue Präsidium, das für die sportliche Situation ungefähr so viel kann, wie Peter Neuruhrer. Gegen Thomas Meggle, für den uneingeschränkt dasselbe gilt. Gegen Rachid Azzouzi, der Kritik jetzt ertragen muss, aber es nicht verdient, so beschimpft zu werden. Und am… Weiterlesen »Warum "Bring Back Naki" nix mit "Bring Back St. Pauli" zu tun hat – ein Rant

Deniz Naki besucht Hamburg und ganz St. Pauli ist aufgeregt #23

Unsere Nummer 23 besucht den Kiez und soll angeblich vor den Glühwein einen Medizincheck gelegt haben, meldet BILD.de. Derweil rast durch die Fanschaft ein Gefühl, wie Bescherung. Gleich erwartet man, dass der Kaiser um die heisse Ecke schaut und fragt: „Ja ist denn schon Weihnachten?“ 😉

"Für immer mit Dir" – Abschiedsspiel für Fabian Boll am 11.10.

BOLLzen am Millerntor am 11. Oktober 2014
In der bewegten und bewegenden Geschichte des FC St. Pauli ist die Liste an herausragenden Persönlichkeiten ebenso lang wie bunt. In der Frage, welche dabei gemäß ihres Wirkens zu den nachhaltigeren gehören, dürfte Fabian Boll sicher sehr weit oben stehen. Der defensive Mittelfeldspieler, seit 2002 in Diensten des Kiezclubs, überzeugte während seiner aktiven Laufbahn auf und abseits des Platzes auch durch Worte, aber noch viel mehr durch Taten. Diesem Credo folgt der gelernte Kriminaloberkommissar nun auch in seinem Finale, das bezeichnenderweise unter dem Motto steht: FÜR IMMER MIT DIR.Weiterlesen »"Für immer mit Dir" – Abschiedsspiel für Fabian Boll am 11.10.

St. Pauli verlängert Vertrag mit Lennart Thy – Stürmertalent bleibt bis 2016

Der FC St. Pauli hat heute bekannt gegeben, dass er den Vertrag mit dem wuchtigen Stürmertalent Lennart Thy bis 2016 verlängert.
Der Mann strotzt vor Kraft, ist technisch stark und hat den berühmten Zug zum Tor – allein seine Defensiv-Fähigkeiten sind noch ausbaufähig, was – so munkelt man – auch seine Karriere in der Nationalmannschaft verzögerte. Wir lieben am Millerntor ja die unfertigen Persönlichkeiten: Fin Bartels Abschlussschwäche, Deniz Nakis Temperament oder Flo Bruns fließende Behäbigkeit. Unter diesen Vorzeichen kann Lennart Thy dann noch zu einem echten St. Paulianer reifen – ich freu mich drauf 😉
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Für immer Siebzehn – Die Rückennummer von Fabian Boll, die #17 soll beim FC St. Pauli nie wieder vergeben werden

Update, 17.2.: Azzouzi und Orth denken über „Rückennummer-Hall-of-Fame“ nach: „Kreative Initiative der Fanschaft“ – Quelle: FC St. Pauli Beim Basketball und Football ist es Gang und gäbe, dass die Rückennummern verdienter Spieler „geblockt“ werden. Das Trikot wandert in die Hall Of Fame oder bei besonderen Verdiensten sogar unter das Hallendach, damit der Geist des Besonderen… Weiterlesen »Für immer Siebzehn – Die Rückennummer von Fabian Boll, die #17 soll beim FC St. Pauli nie wieder vergeben werden

Verflirrte Ostermagie

Hätte es keine Beweise gegeben, ich hätte das Gesehene den starken Schmerzmitteln zugeschrieben. Tollhaus Millerntor. Aber auch ohne Drogen muss das ein geradezu verwirrendes Erlebnis gewesen sein, da gestern am Millerntor, am Ostermontag. Unter Flutlicht strahlte das Stadion so bunt wie lange nicht mehr. Und das Motto „Lieb doch wen Du willst“ wurde von unserer… Weiterlesen »Verflirrte Ostermagie

Mahir Saglik, der Unangekommende kehrt zurück zum SC Paderborn

Ich bin ja ein „Fan“ von Magic Mahir Saglik, so wie ich es auch von Deniz Naki war und bin. Ich mag Spielertypen eben, deren Wucht sich aus einer filigranen Leidenschaft speist. Als ich letzten Sommer ein Testspiel gegen Wolfsburg mit ansah, war ich nachhaltig begeistert, was positives Denken und die Aussicht auf einen zweiten… Weiterlesen »Mahir Saglik, der Unangekommende kehrt zurück zum SC Paderborn

Fabian Boll – 75 Minuten Interview und Lesung

Fabian Boll, FC St. Pauli – Foto: wikicommons, Northside


Fabian Boll ist ein St. Paulianisches Phänomen. Sportlich, wie menschlich. Kein Wunder, dass er zum einzigen Fußballprofi taugt, der vor Beenden seiner Karriere eine Biografie geschrieben bekommt. Hermann Schmidt, Print-Blogger und bekennender Fanboy unseres Sechsers hat eine Biografie geschrieben, die nicht nur für eingefleischte Boll-Fans als Weihnachtsgeschenk taugt.
Ich mag Hermanns Bücher ja so gerne, weil sie in einer unaufgeregten, aber engagierten, sehr persönlichen Art die Ereignisse rund um den FC St. Pauli beschreiben, die ich auch erlebe. Denen ich zustimmen, die ich anders erinnern, oder die ich anders gesehen habe. Immer aus seiner Sicht geschrieben bisher, wechselt Hermann nun die Perspektive und betrachtet unseren magischen Club mit Fabian Bolls Augen. Ab und zu, vor allem zum Ende des Buches, wechselt er wieder zurück und nimmt sich die letzten beiden, turbulenten Spielzeiten vor, André Schubert, Deniz Naki und das Präsidium. Da ist dann Fabian Boll eher Umwelt als Protagonist, was diesem Buch aber gut tut, dokumentiert es doch die Lebendigkeit, die am Millerntor herrscht – und die vielen Perspektiven, die es auf unseren Verein gibt.
Gestern nun hat die BUCHVORSTELLUNG FABIAN BOLL DAS HERZ VON ST. PAULI am 5.11.2012 in der Buchhandlung Cohen+Dobernigg stattgefunden. Und es hat sich gelohnt hinzugehen. Fabian Boll und Hermann Schmidt ergänzen sich perfekt, pointieren Vereinspolitik und erzählen von auf dem PLatz, dass die gute Stunde Lesung im Fluge vorbei ging.Weiterlesen »Fabian Boll – 75 Minuten Interview und Lesung

"Ohne Naki habt ihr keine Chance"

https://mobile.twitter.com/stpauli/status/260000838523703296
Das wäre ein schöner Aufhänger für einen Blogpost gewesen, sagte mir Maik, als wir am Ende eines langen Fußballsonntags uns die Bemühungen des hsv ansahen, doch noch den Ausgleich zum 1:1 zu erzielen. Es blieb bekanntlich beim 0:1 gegen den VfB Stuttgart und beim letzten Bier des Tages und dem langen Heimweg (1.800 Meter) durch den Altonaer Volkspark konnte ich gemütlich mit Schwaben schwätzen und mir den vergangenen Tag Revue passieren lassen:Weiterlesen »"Ohne Naki habt ihr keine Chance"

Eine Liste von St. Paulianern, die den FC St. Pauli 2012 verlassen haben

(unsortiert, ungewichtet, unvollständig) Ralph Gunesch Fabio Morena Jan Moritz Lichte (Unser Co-Trainer bisher) Rouwen Hennings Moritz Volz Petar Sliskovic Carsten Rothenbach Charles Takyi Max Kruse Deniz Naki Helmut Schulte Bis auf Max Kruse fällt imho keiner in die Rubrik „sportlich verbessert“ – und André Schubert muss sich fragen lassen, ob das auch an seiner Person… Weiterlesen »Eine Liste von St. Paulianern, die den FC St. Pauli 2012 verlassen haben

Deniz Naki: Aussortiert, hingehalten, abgeschoben

Würde ich als Journalist arbeiten, hätte ich nu zwei Quellen zusammen, denen ich trauen kann, und würde mich zu einem mehr oder minder ernst gemeinten Einerseits-Andererseits in meine Schreibstube setzen. Ich bin aber Blogger, und ich mache mir eine Meinung. Manchmal ändere ich diese sogar.
Deniz Naki scheint mir das aktuelle und tragische Opfer einer sportlichen Strategie zu sein, die Helmut Schulte und unser Präsidium als „Top 25 Klubs in Deutschland“ propagiert haben und bei der nur das Ziel festzustehen scheint, einen roten Faden kann ich nicht erkennen. Offensichtlich ist dabei inzwischen die Angst vor der eigenen Entscheidung. Der Schubert, den sie riefen, ein ehrgeiziger Trainer, der Spieler als Systemkomponenten begreift und nicht als Boys in Brown, den einzubauen in diesen Club, der mit dem Weggang von Stanislawski und dem Abstieg nach lauter mystischen Aufstiegen latent ausgebrannt war, war eine klare Entscheidung, die man aber vergaß zu managen. Da schaut man bräsig zu, kauft nebenbei halb Paderborn und merkt erst viel zu spät das Offensichtliche: André Schubert ist ein Durchlauferhitzer auf Durchreise, ein Handlungsreisender in Sachen System. Als Integrationsfigur ungeeignet. Erst als die Mannschaft meutert, und meinen Informationen nach, gestandene St. Paulianer wie Boll und Meggle die Gretchenfrage andeuten, wird es unruhig. Mitten im Aufstiegskampf.Weiterlesen »Deniz Naki: Aussortiert, hingehalten, abgeschoben

Für immer #23

Es gibt Nummern, die sollten nicht mehr vergeben werden. Die 23 gehört dazu und für immer zu Deniz Naki, wenn das Trikot braunweiss sei. Wen wir in unser Herz schließen, der geht nie so ganz, und so ganz muss er oder sie auch Sankt Pauli gar nicht verstanden haben, es reicht für etwas zu stehen.… Weiterlesen »Für immer #23

Baustelle Millerntor

„Wir brauchen uns nicht mit dem Aufstieg beschäftigen, wir müssen den Erfolg auf dem Spielfeld erzwingen.“
André Schubert, Cheftrainer des FC St. Pauli nach dem Spiel gegen Energie Cottbus

Foto: Baustelle mit FCSP Tag (groß). Aufgenommen unten am Fischmarkt

Foto: Baustelle mit FCSP Tag (groß). Aufgenommen unten am Fischmarkt


Sind wir im System Schubert angekommen? War das in der Hinrunde das Nachwirken von André Trulsen und Holger Stanislawski? Und nu?Weiterlesen »Baustelle Millerntor

Deniz, Charles, Ralph, Marcel und Flo – Hermann Schmidt macht sich Sorgen …

… Und ich teile sie … (+1) ‚Falls es zutrifft, dass Deniz Naki nach Holland geht, dann ist das kein Wunder! So verlieren wir nach und nach immer mehr Spieler, die sich mit dem FC St. Pauli identifiziert haben ( z.B. Lechner, Eger, Gunesch). Nicht, dass Spieler aus irgendwelchen Gründen unbedingt gehalten werden müssten! Die… Weiterlesen »Deniz, Charles, Ralph, Marcel und Flo – Hermann Schmidt macht sich Sorgen …

"We Love St. Pauli"-T-Shirt ist Sieger des "Social Shirt" Contest beim FC St. Pauli

„Social Shirt“: Der Sieger steht fest! Entwurf „We love St. Pauli“ von Elisabeth Boßerhoff macht das Rennen Unter dem Motto „Create your Social Shirt!“ hatte die Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ in Kooperation mit dem Fanladen St. Pauli alle Fans des FC St. Pauli aufgerufen, kreative T-Shirt-Designs zu entwickeln – für den guten Zweck.… Weiterlesen »"We Love St. Pauli"-T-Shirt ist Sieger des "Social Shirt" Contest beim FC St. Pauli

Der DFB reagiert auf massive Kritik an seiner Strafandrohung gegen den FC St. Pauli #Naki

Was war passiert?
Der DFB hatte gestern seinen Kontrollausschuss Strafen für Hansa Rostock und den FC St. Pauli formulieren lassen, die den Vereinen bis Dienstag zur Sellungnahme vorliegen. Darin fordert das Gremium für Hansa Rostock ein „Spiel ohne Öffentlichkeit“ durchzuführen, und dem FC St. Pauli 20.000 EUR Strafe aufzubrummen.
Begründet wurde diese saftige Strafforderung damit, dass St. Paulifans beim Aufsagen der Aufstellung von Hansa Rostock „diskriminierendes“ gesungen haben sollen.
#Naki
Tatsächlich hatte der braunweisse Blog, Video-belegbar, jedem Hansa-Spieler den Nachnamen Naki verpasst, ganz im ironischen Sinne der Heldenwerdung unseres Deniz Naki. Dass dieser nun als „diskriminierender Ruf“ zu Werten sei, ist dann aber doch so abstrus, dass zum einen man annehmen muss, der DFB und seine Protokollanten haben wohl „Nazi“ verstanden und zum anderen deswegen merkwürdig, weil die immerwährenden und naiven Versuche des Rostocker Anhangs, unsere Fans und Spieler als „schwul“ zu diffamieren, nicht einmal Erwähnung finden.
Ironie als Selbstschutz
Gestern nun entspann sich über Twitter und Blogs ein so genanntes Meme, das diesen peinlichen Fauxpas des DFB aufnahm. So wurde unter anderem eine gründliche „Entnakifizierung“ des Zecken-Anhangs gefordert.
Auch müssen sich etliche St. Paulianerinnen beim DFB beschwert haben, denn uns erreichte via Facebook folgendes Schreiben, das anscheinend vom DFB stammt:Weiterlesen »Der DFB reagiert auf massive Kritik an seiner Strafandrohung gegen den FC St. Pauli #Naki