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Ewald Lienen (Chewald)

Ewald Lienen ist einer der erfahrensten Trainer der Bundesliga. Als er im Dezember 2015 als Cheftrainer beim FC St. Pauli übernahm, schien eine lange Reise über viele nationale und internationale Trainerstationen ihre Erfüllung zu finden:
Ewald Lienen passt sowohl fachlich, als auch politisch zum FC St. Pauli, wie der berühmte Arsch auf Eimer.
Passt: Fussball-fachlich und politisch
Bei jedem Heimspiel läuft CHewald, wie Ewald Lienen in Anlehnung an Che Guevara am Millerntor liebevoll genannt wird, die Kurven ab und feuert die Fans auf der Südtribüne, der Gegengeraden und in der Nordkurve an. Einen Gruß an die Gäste schickt er auch häufig noch hinterher.
FCSP Aktuell
Im Moment steht der FCSP wieder ganz unten drin. Zu Beginn der Rückrunde steht der FC St. Pauli auf einem direkten Abstiegsplatz. Trotzdem hielten sowohl GF Rettich (seit November auch Sportchef statt Thomas Meggle) an Lienen fest. Die Rückrunde wird spannend und lang – mal sehen, ob sich die Boys in Brown wieder einmal an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zur 3. Liga ziehen können?
Lienens Stärken: Ja auch seine Zettel
Analytisch stärker, als die meisten Trainer.
Trotz seiner beinahe nerdigen Fachlichkeit, verfügt EW über einen feinen Humor, der oft in seinen Pressekonferenzen zu Tage kommt.
Seine Mannschaft steht hinter ihm
Das Präsidium auch (Stand Winter 2016/17)
Seine Jahre bei St. Pauli:
In seiner ersten Saison, die eigentlich aus der Rückrunde 2014/15 bestand, schaffte Lienen mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt.
Ein Jahr später Aufstiegskandidat
In der Saison 2015/16 schaffte Lienen mit dem FCSP beinahe ein kleines Wunder und reüssierte vom Beinaheabsteiger zum Aufstiegsaspiranten. Platz vier war der gerechte Lohn einer starken Saison.

Rainbow-Flag-Reeperbahn

Ein schwuler Profifussballer beim FC St. Pauli: Ist der Kiezklub bereit für ein Coming Out?

Wie bereit ist der deutsche Fußball für das Normalste der Welt: einen schwulen Profikicker?

Wie bereit ist der FC St. Pauli?

Diese immer wiederkehrende Frage wird dieser Tage wieder aktuell. Gerade hatte der Kinofilm „Mario“ Premiere. In diesem greift Regisseur Marcel Gisler diese Thematik auf und schildert eindrucksvoll die Ängste und Probleme eines homosexuellen Profifußballers.

Der FC St. Pauli, der ein Teil des Kinofilms ist, war am vergangenen Dienstag (2.10.) zur Deutschlandpremiere in Hamburg eingeladen. „Der Film hat die Kiezkicker auch mehrere Tage nach der Vorstellung noch intensiv beschäftigt“, schreibt der Kiezklub auf seiner Homepage und liefert ein beeindruckend erwachsenes Interview mit Mats Møller-Dæhli dazu.

Der norwegische Nationalspieler hat eine sehr differenzierte Sicht auf Homophobie und markiert instinktsicher das Kernfeld der Diskussion: die Kabine und das Stadion:

„Es liegt … an uns Spielern, ein geschütztes Umfeld in der Kabine zu schaffen. Die Kabine ist der Ort, wo du dich als Fußballer die meiste Zeit aufhältst. Dort muss man sich wohlfühlen, dort muss ein gesundes Klima herrschen. In vielen Kabinen auf dieser Welt gibt es dahingehend großen Nachholbedarf.“

Mats bei FCSP.com

Ist der FC St. Pauli wirklich auf ein Coming-out vorbereitet?

Ewald Lienen hat sich vor einem Jahr beim jährlich stattfindenden Startschuss Fußball-Turnier für queere Fußballer über ein mögliches Coming-out eines Spielers geäußert, dort fiel auch unten zitierter Satz, der nun wieder überall zitiert wird.

„Ein schwuler Spieler wäre bei uns der Star“
– Ewald Lienen

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Podcast-Trailer zum Thema „Homophobie“ und „Coming-out“

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Grundsätzlich, so Lienen, sei noch ein weiter Weg im Fußball zu gehen, bis Diskriminierungsfreiheit herrsche, so lese ich die Zitate, die ich in der Mopo, der FAZ und dem Hamburger Abendblatt finde.


Ich frage mich: Ist der FC St. Pauli denn überhaupt vorbereitet darauf, ein Coming-out beispielsweise eines Jugendspielers im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) zu begleiten? Wie sehen da konkret die Prozesse aus? Wer ist Ansprechpartner dieses Jungen? Ewald, Du?

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Wo ist Ewald Lienen?

Aufkleber: Fick Dich 3. Liga

Aufkleber: Fick Dich 3. Liga


In der Krise fallen die großen Drei des Kiezklubs, Oke Göttlich, Andreas Rettig und Ewald Lienen vor allem durch eines auf: durch ihr Schweigen.
Dabei wäre es an der Zeit, dass sich die drei Top-Manager des Klubs zu Wort melden. Allein schon, damit nicht der Eindruck entsteht, dass man die beiden Neulinge, Markus Kauczinski und Uwe Stöver mit der hausgemachten Misere im Regen stehen lässt.Weiterlesen »Wo ist Ewald Lienen?

Ewald Lienen über den FCSP Kader der Rückrunde

Ewald Lienen – alter und neuer Boyscoach 2017 – stellte sich den Fragen der Hamburger Sportjournalisten. Nachfolgend die wichtigsten Informationen als Schlaglichter, die eine oder andere Überraschung ist dabei: Fafa Picault ist nicht wieder mit ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der FC St. Pauli hat ihm und seinem Berater nahe gelegt, sich einen neuen Verein zu suchen.… Weiterlesen »Ewald Lienen über den FCSP Kader der Rückrunde

St. Pauli auch 2017 mit Ewald Lienen …

… das vermeldet zumindest die Mopo „weltexklusiv“ mit der Schlagzeile: „Rettig: Lienen bleibt unser Trainer!“ … und in der Tat wäre das so zu erwarten. Nach dem letzten Heimspiel gegen Bochum, nachdem der FC St. Pauli am darauffolgenden Sonntag zu einer Pressekonferenz geladen hatte, schossen die Spekulationen ins Kraut. Die PK wurde dann mit dem Hinweis… Weiterlesen »St. Pauli auch 2017 mit Ewald Lienen …

Ein Punkt für Ewald Lienen

Nach solchen Spielen, wie am vergangenen Freitag neige ich ja zu leichter euphorischer Übertreibung, aber auch nach einem Wochenende, an dem die anderen Mitbewerber um den Abstieg in die Dritte Liga sogar siegen konnten, überwiegt das gute Gefühl: diese Boys in Brown hatten sich den Sieg verdient und der zweiten Liga ein Signal gesendet, „wir wollen doch noch mitspielen, lieber Zug zum Klassenerhalt, bitte noch nicht abfahren“.Weiterlesen »Ein Punkt für Ewald Lienen

No Chewald, no cry

Gestern rief mich M. an und wollte mit mir wetten. „Wetten, dass Ewald heute nicht entlassen wird?“, rief er ins Telefon und ich dachte, gut dass wir schon befreundet sind, sonst fände ich das echt gemein – nicht mal an seinem Geburtstag hat der Mann seine Ruhe. So richtig witzig war mir auch nicht zumute.… Weiterlesen »No Chewald, no cry

Ewald Lienen und die großen, großen Kleinigkeiten

Nach dem Heimspiel gegen Aue bin ich noch lange durch das Viertel gestrichen, habe viele liebe Millerntor-Bekannte getroffen. Das singuläre Thema des Abends: Ewald Lienen und der Zustand der Boys in Brown, die neun Tage nach Saisonstart die rote Laterne fest umschlossen halten – und das Schlimmste – auch so spielen, als wollten sie sie auch nicht wieder loslassen. Schuld an der Misere, so fasste es M. gut zusammen, seien die „vielen großen, großen Kleinigkeiten“.Weiterlesen »Ewald Lienen und die großen, großen Kleinigkeiten

Ein Meme ist geboren: "Ewald Lienen shaking hands"

Bei der Präsentation des jüngsten Neuzugangs des FC St. Pauli, Marvin Duksch, ersetzte ein Praktikant der Medienabteilung den im Urlaub abwesenden Cheftrainer Ewald Lienen. Beim obligatorischen Pressefoto im neuen Stadion verpasste man dem Mitarbeiter einfach eine Pappmaske von Lienen. Ein Workaround, der es gestern sogar in dem Guardian und die BBC schaffte. Unikat! #ewaldmaske #Ducksch… Weiterlesen »Ein Meme ist geboren: "Ewald Lienen shaking hands"

Für immer braunweiss: Ewald Lienen verlängert Vertrag mit St. Pauli

Kurz vor seinem 501. Spiel an der Seitenlinie des FC St. Pauli verlängern Verein und Trainerlegende wenig überraschend ihre Symbiose bis mindestens 2018. ich freu mich! Der FC St. Pauli verlängert Vertrag mit Ewald Lienen vorzeitig; Cheftrainer unterschreibt bis 2018 Der FC St. Pauli hat eine wichtige und zentrale Personalentscheidung getroffen. Der bestehende Vertrag von… Weiterlesen »Für immer braunweiss: Ewald Lienen verlängert Vertrag mit St. Pauli

Ein Jahr Ewald Lienen – eine Bilanz

Heute vor einem Jahr führte das neu gewählte Präsidium eine Personalrochade aus, die die meisten Beobachter überraschte: Trainer Meggle wurde statt Azzouzi Sportchef und Ewald Lienen Cheftrainer. St. Pauli mauserte sich binnen Jahresfrist vom Abstiegskandidaten zum – auch wenn ich das nicht gerne höre – Aufstiegsaspiranten.
Die Kollegen vom Zeit Online Newsletter „Elbvertiefung“ haben mir zu diesem Anlass drei Fragen gestellt:Weiterlesen »Ein Jahr Ewald Lienen – eine Bilanz

MANN!

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, das brauchte man eigentlich gar nicht in die Region zu fahren, schon gar nicht um zu gewinnen. Sind wir doch immer, aber nur um drei Punkte abzuliefern. Das ist nun mit diesem Jahr endgültig vorbei – der Betzenberg ist gezähmt. Von Schnecke Kalla, Buchti und Lennart Thy. Von… Weiterlesen »MANN!

Bloß keine Euphorie! – mein Saisonausblick 2015/16

Der FC St. Pauli ist dem Abstiegsgespenst in der abgelaufenen Saison gerade noch von der Schippe gesprungen. Die Nerven aufzehrende Relegation zur dritten Liga konnte vermieden werden. Das gemeinschaftliche Aufatmen am Millerntor scheint aber nicht dazu geführt zu haben, dass nun weniger konzentriert zu Werke gegangen wird, im Gegenteil: der FC St. Pauli wirkt zu Beginn der neuen Saison kompakt und lässt sich schwer bespielen, wie es im Fußballjournalisten-Jargon neuerdings heißt. Dabei hatte man mit dem euphorisierten Neuling Arminia Bielefeld und Beinahe-Aufsteiger Karlsruher SC zwei schwere Gegner zum Auftakt. Mit vier von sechs möglichen Punkten ist der Start in diese wegweisende Saison weitgehend geglückt. Und nu?Weiterlesen »Bloß keine Euphorie! – mein Saisonausblick 2015/16

Nicht jammern, St. Pauli!

Es ist Sommerpause in Hamburg und der FC St. Pauli muss nach überstandenem Klassenkampf einen neuen Kader planen für die neue Zweitligasaison. Dabei verlieren wir lieb gewonnene Boys in Brown, gefühlt in Scharen: Tschauner, Daube, Schachten, Kringe, Koch, Halstenberg und nu auch noch Torre. Das sorgt in sozialen Medien für Unmut und Kritik.
Pat S. Co-Blogger bei SPNU machte sich nu mit einem Posting Luft und fordert Vertrauen. Ich teile seine Meinung und reposte hier:Weiterlesen »Nicht jammern, St. Pauli!

Willkommen am Millerntor, liebenswerter Gast aus der Kindheit: Ewald Lienen wird Boyscoach – Meggle Sportchef

Der Mann mit dem Zettelkasten ist wieder da. Der Zirkus Millerntor begrüßt Ewald Lienen als Chefcoach. Azzouzi trägt die Verantwortung wird entlassen und Meggle das Vermächtnis St. Paulis in die Position des Sportdirektors.
Wow.
Immerhin, bei Ewald Lienen kann man davon ausgehen, dass er ein 120 Minuten Interview locker übersteht.
Willkommen, Ewald.
* funfact: „Friedhelm Funkel trat dreimal hintereinander die Trainernachfolge von Lienen an, nämlich beim MSV Duisburg, bei Hansa Rostock und beim 1. FC Köln.“ 🙂
Meggle neuer Sportdirektor – Lienen neuer Cheftrainer
Azzouzi als Sportdirektor beurlaubt
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